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29.07.2022 | Klima | Nachrichten

Altenpflege: Verbände fordern Refinanzierung von Klimaschutz

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Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) fordern, dass Maßnahmen zum Klimaschutz refinanziert werden. Anlass ist der weltweite Erdüberlastungstag vom 28. Juli.

„Ob Gebäude, Fahrzeuge oder Lebensmittel: Einrichtungen und Dienste der Langzeitpflege bieten ein großes Potential, um den CO2-Ausstoß zu verringern“, so Wilfried Wesemann, Vorstandsvorsitzender des DEVAP e.V. Es sei daher wichtig, sie bei den notwendigen Maßnahmen zu unterstützen. Dies sei möglich, indem die Gemeinwohlökonomie künftig bundesweit stärker im Fokus ist und der Klimaschutz in den Sozialgesetzbüchern verankert und refinanziert wird. „Mit dem von Diakonie und Caritas erklärten Ziel der Klimaneutralität sind die Träger der Langzeitpflege zur besonderen Verantwortung für die Welt von morgen aufgerufen“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Eva-Maria Güthoff, Vorstandsvorsitzende des VKAD, stellt klar, dass die Mitglieder als gemeinnützige Träger nicht ausreichend Reserven haben, um Investitionen wie etwa energetische Gebäudesanierungen zu finanzieren. Es sei auch keine Lösung, die höheren Kosten auf die Pflegebedürftigen abzuwälzen. „Die für den Klimaschutz notwendigen Investitionen müssen in den Pflegesatzverhandlungen dringend berücksichtigt werden“, fordert Güthoff. (bb)

devap.de


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