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01.11.2013 | Leitthema | Ausgabe 7/2013

Notfall +  Rettungsmedizin 7/2013

Katecholamine bei Traumapatienten

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 7/2013
Autoren:
A. Födinger, M.Sc., FERC Prof. Dr. V. Wenzel

Zusammenfassung

Ziel

Die Hypotension im Rahmen des hämorrhagischen Schocks ist mit einer hohen Mortalität behaftet. Ziel dieses Beitrags ist es, den Stellenwert der Katecholamintherapie im traumatisch-hämorrhagischen Schock zu erläutern.

Ergebnisse

Der erste Schritt in der Therapie des hämorrhagischen Schocks ist die kristalloide und kolloidale Flüssigkeitsgabe. Bezüglich der zusätzlichen Verabreichung von Katecholaminen gibt es einige positive experimentelle Daten und Argumente, jedoch keine ausreichenden klinischen Daten, um klare Empfehlungen auszusprechen. Welches Katecholamin zu welchem Zeitpunkt im hämorrhagischen Schock verabreicht werden sollte, ist bis dato nicht definiert. Adrenalin und Noradrenalin zeigen im fortgeschrittenen hämorrhagischen Schock keine oder nur unzuverlässige Wirkungen, sodass Vasopressin im scheinbar ausweglosen, katecholaminrefraktären hämorrhagischen Schock als Therapieoption in Erwägung gezogen werden sollte.

Schlussfolgerung

Die Therapie im hämorrhagischen Schock ist Gegenstand intensiver Forschung. Es gibt bis dato keine Richtlinien bezüglich der Katecholamintherapie im hämorrhagischen Schock.

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• Praxisnahe Übersichten, Fallberichte, Leitlinien und Empfehlungen

Literatur
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