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6. Kardiologie

  • 2016
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Versorgung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern erfolgt in speziellen Zentren. Da aber nicht alle Vitien pränatal bekannt sind, sollte jede Pflegekraft Grundkenntnisse im Bereich der kardiologischen Pflege besitzen. Es wird zwischen azyanotischen, z. B. Scheidewanddefekte, Gefäßstenosen, und den komplexeren zyanotischen Herzfehlern unterschieden, wie z. B. Fallot-Tetralogie oder Transposition der großen Gefäße. Bei duktusabhängigen Vitien ist eine Prostaglandin-E1-Therapie lebensrettend und muss schon in der Geburtsklinik begonnen werden. Neben bildgebenden Verfahren kann eine Herzkatheteruntersuchung zu diagnostischen Zwecken nötig sein; hierbei können z. B. auch kleinere Scheidewanddefekt verschlossen werden. Kardiologisch tätige Pflegekräfte müssen sich mit der prä- und postoperativen Pflege, aber auch mit externen Herzschrittmachern auskennen, da Rhythmusstörungen zu den häufigeren Komplikationen gehören. Bei inadäquater Therapie besteht die Gefahr einer Herzinsuffizienz.
Überarbeitung von Dagmar Lindemann-Wittke (Fachkinderkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie) und Dr. Franziska Herzog (Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und Kinderkardiologie) Kinderkardiologische Intensivstation der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie Kiel am Universitätsklinikum Schleswig Holstein Campus Kiel
Titel
Kardiologie
Verfasst von
Dagmar Teising
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-49397-7_6
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