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01.10.2015 | PflegeAktuell | Ausgabe 10/2015

Impfen, Infekte, PTBS
Heilberufe 10/2015

Jugendvorsorge für Flüchtlinge

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 10/2015
Autor:
Urban & Vogel
_ Der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab. Dabei rückt die medizinische Versorgung insbesondere von minderjährigen Flüchtlingen zunehmend in den Fokus. Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Nowotny forderte beim diesjährigen Kinder- und Jugendärztekongress der vier großen pädiatrischen Fachgesellschaften die Einführung einer Jugendvorsorge für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (J-umF). Als Basis könnten die Jugendgesundheitsuntersuchungen J1 und J2 dienen, die aber stark modifiziert werden müssten. So sollten zum einen die Altersgrenzen aufgehoben werden, zum anderen sei es erforderlich, die Untersuchungen inhaltlich zu erweitern. Neben der Erhebung des Impfstatus sowie der Anamnese von Infektionskrankheiten und einer Vitamin-D-Prophylaxe fordert der Pädiater, den Fokus auch auf mögliche psychische Probleme zu legen. Der Einsatz eines bereits entwickelten und auf die speziellen Bedarfe der Flüchtlingskinder ausgerichteten Fragebogens soll helfen, seelische Verletzungen und traumatische Erlebnisse zu ermitteln. Dabei sollte unter anderem nach den Ereignissen auf der Flucht, den Ängsten und Albträumen und verbreiteten Folgewirkungen sowie nach Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) gefragt werden. ...

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