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01.06.2010 | Leitthema | Ausgabe 4/2010

Notfall +  Rettungsmedizin 4/2010

Intubation bei präklinischen Notfällen und im Schockraum

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 4/2010
Autoren:
Dr. med. univ. L. Kühnelt-Leddihn, P. Paal

Zusammenfassung

Bei Präoxygenierung sollte Sauerstoff mit hohem Fluss über eine eng anliegende Maske mit Reservoir verabreicht werden. Beim hämodynamisch instabilen Patient ist zur Narkoseeinleitung Ketamin Mittel der Wahl. Ein erfahrener Helfer kann präklinisch eine Anästhesieeinleitung erwägen. Ein wenig geübter Helfer sollte auf eine Intubation verzichten, die Oxygenierung optimieren, den Krankenhaustransport beschleunigen und nur in Extremfällen Maskenbeatmung oder einen supraglottischen Atemweg einsetzen. Bei erwartet schwieriger Intubation sollte der Patient fiberoptisch wach intubiert werden. Bei unerwartet schwieriger Intubation sollten Maskenbeatmung oder ein supraglottischer Atemweg eingesetzt werden. Erfahrene Hilfe sollte rechtzeitig gerufen werden. Kann weder beatmet noch intubiert werden, sollte ein supraglottischer Atemweg und bei Misserfolg ein chirurgischer Atemweg angestrebt werden. Die Beatmung sollte mit Kapnometrie kontinuierlich überwacht werden. Kontinuierliches klinisches Training ist für ein gutes Atemwegsmanagment essenziell.

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