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Interprofessionelle Lehre zum Thema Demenz und Delir

Entwicklung, Pilotierung und Evaluation einer interprofessionellen Lehrveranstaltung im Querschnittsbereich Altersmedizin für fünf Gesundheitsprofessionen

  • Open Access
  • 28.01.2026
  • Originalien

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Zunahme altersassoziierter kognitiver Störungen ist mit besonderen Herausforderungen in der stationären Versorgung verbunden. So ist eine effektive interprofessionelle Zusammenarbeit insbesondere für das Management von Patient*innen mit Delir von enormer Bedeutung. Interprofessionelle Lehre (IPL) kann bereits während der Ausbildung das Verständnis für andere Professionen und der eigenen Rolle verbessern.

Ziel

Die Entwicklung einer interprofessionellen Lehrveranstaltung (LV) im Querschnittsbereich (QB) 7 Medizin des Alterns und des alten Menschen, um verschiedene Gesundheitsprofessionen an die Versorgung von älteren Menschen mit Demenz und Delir heranzuführen.

Methoden

Die Entwicklung der LV basiert auf dem Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog für Medizin (NKLM 2.0). Zur Strukturierung der Lehrmethoden diente das ICAP-Modell (Interactive, Constructive, Active, Passive). Die Evaluation erfolgte durch Fragebogen, bestehend aus 23 Likert-skalierten Items zu Organisation, Struktur, Interprofessionalität und Gesamtbewertung der LV.

Ergebnis

Es wurde eine interprofessionelle LV mit einer Dauer von 240 min für bis zu 40 Teilnehmende aus 5 Berufsgruppen entwickelt und in insgesamt 12 Kursen umgesetzt. Insgesamt nahmen 358 Studierende und Auszubildende teil. Von diesen füllten 281 Personen (78,5 %) den Fragebogen aus. Die LV wurde auf der Grundlage des deutschen Notensystems insgesamt mit der Note 2,0 („gut“) bewertet.

Diskussion

Das Thema „Demenz und Delir“ bietet sich für IPL an, da alle teilnehmenden Professionen diese Patientenpopulation betreuen und sich mit ihrer Expertise gegenseitig bereichern konnten. Eine strukturelle Optimierung ist hinsichtlich der Zeit und Didaktik erforderlich.
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Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
ATA
Anästhesietechnische Assistenz
DSGVO
Datenschutz-Grundverordnung
EbP
Evidenzbasierte Pflege (Bachelorstudiengang)
HebWiss
Hebammenwissenschaft (Bachelor-Studiengang)
HM
Humanmedizin
ICAP
Interactive, Constructive, Active, Passive
IP
Interprofessionell
IPE
Interprofessional education (interprofessionelle Lehre)
IPL
Interprofessionelle Lehre
Logo
Logopädie
LOOOP
Learning Opportunities, Objectives and Outcomes Platform
LV
Lehrveranstaltung
MLU
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
NKLM 2.0
Nationaler kompetenzbasierter Lernzielkatalog für Medizin 2.0
OSCE
Objective structured clinical examination
PFF/PFM
Pflegefachfrau/Pflegefachmann
PJ
Praktisches Jahr
Pjler und Pjlerin
Studierende der Humanmedizin im praktischen Jahr
PT
Physiotherapie
QB
Querschnittsbereich
WS
Wintersemester
Die demografische Entwicklung in Deutschland führt zu einer deutlichen Alterung der Bevölkerung, die mit einer steigenden Prävalenz von Demenzerkrankungen einhergeht. Ältere Menschen sind infolge neurodegenerativer Veränderungen im Gehirn besonders anfällig für kognitive Beeinträchtigungen, die sich u. a. in Form von Demenz manifestieren können. Diese Patientengruppe gilt zudem als besonders vulnerabel, da sie beispielsweise während eines Krankenhausaufenthalts ein erhöhtes Risiko für weitere Komplikationen aufweist. Besonders häufig tritt bei älteren Menschen ein Delir auf [26], was eine Vielzahl potenzieller Komplikationen verursachen kann, darunter Stürze, verlängerte Krankenhausaufenthalte und eine erhöhte Mortalität [11, 21]. Das Delir stellt eine medizinische Notfallsituation dar, die eine schnelle und interdisziplinäre Intervention erfordert, um Komplikationen zu minimieren und die Genesung zu fördern [26]. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Sensibilisierung des Krankenhauspersonals für die spezifischen Bedürfnisse geriatrischer Patient*innen mit Demenz und Delir zunehmend an Bedeutung. Es ist essenziell, das medizinische, therapeutische und pflegerische Personal für die Besonderheiten dieser Patientengruppe zu schulen, um eine patientenzentrierte, sichere und effektive Versorgung sicherzustellen. Besonders in komplexen, dynamischen Situationen, wie bei Patient*innen mit einem Delir, ist eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit unverzichtbar [6]. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Patient*innen, eine koordinierte Entscheidungsfindung sowie eine effiziente Nutzung der jeweiligen Fachkompetenzen, was letztlich die Behandlungsqualität erheblich verbessert [14].
In Deutschland erfolgt die Ausbildung der Gesundheitsberufe bislang überwiegend monoprofessionell, sodass die Qualifizierung der Fachkräfte getrennt nach einzelnen Professionen stattfindet [7, 15]. Für eine effektive interprofessionelle Zusammenarbeit sind jedoch ein gemeinsames Lernen und Handeln verschiedener Gesundheitsberufe erforderlich [14, 22]. Interprofessionelle Lehre (IPL) fördert das Verständnis für die jeweiligen Rollen, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten und schafft die Grundlage für eine kooperative Versorgung. Die Integration von IPL bereits in der Ausbildungs- und Studienphase ist daher ein vielversprechender Ansatz, um die interprofessionelle Kompetenz im Umgang mit einem Symptomkomplex wie dem Delir zu stärken [20]. Durch frühzeitige interprofessionelle Lehrveranstaltungen (LV) kann eine gemeinsame Basis geschaffen werden, die es den zukünftigen Fachkräften ermöglicht, im klinischen Alltag effektiv zusammenzuarbeiten und somit die Versorgung älterer Patient*innen mit Demenz und Delir nachhaltig zu verbessern [6, 20].
Aktuell werden im Dorothea-Erxleben-Lernzentrum an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) 10 verschiedene interprofessionelle Lehrmodule im praktischen Jahr (PJ) im Studium der Humanmedizin (HM) angeboten, die mit Studierenden der Evidenzbasierten Pflege (EbP), Hebammenwissenschaft (HebWiss) und/oder Auszubildenden zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau (PFF/PFM) und der Physiotherapie (PT) durchgeführt werden. Die bisherigen interprofessionellen Lehrmodule werden erst zum Ende des Medizinstudiums angeboten und mit maximal 3 Gesundheitsprofessionen umgesetzt. Mit dem Ziel, eine longitudinale Ausrichtung der IPL während des gesamten Studiengangs in Humanmedizin erreichen zu können, wurde nach Möglichkeiten gesucht, IPL in den früheren Semestern des klinischen Studienabschnittes zu integrieren. Es bot sich daher an, entsprechend den Forderungen des Master-Plans Medizinstudium 2020 [17] und des Referentenentwurfs zur Neuregelung der ärztlichen Ausbildung [4], die Lehre im QB 7 Medizin des Alterns und des alten Menschen um interprofessionelle Kompetenzen zu erweitern. Auf Grundlage des NKLM 2.0 sind die Syndrome Delir und Demenz wesentlicher Inhalt des Curriculums in der Humanmedizin, sodass diese Themen bei der Ausarbeitung der IPL berücksichtigt wurden [5].

Entwicklung der interprofessionellen Lehrveranstaltung zu Demenz und Delir

Das neue Lehrmodul im QB 7 der Altersmedizin soll bereits im 9. Semester des Studiums der HM zusammen mit den Gesundheitsprofessionen Anästhesietechnische Assistenz (ATA), EbP oder PFF/PFM, Logopädie (Logo) und PT etabliert werden. Es sollte das erste curricular verankerte IPL-Modul an der Medizinischen Fakultät der MLU werden.
Zu Beginn wurde nach Vorgaben zu Lernzielen im NKLM 2.0 im Fachbereich Geriatrie und der interprofessionellen Kompetenzen recherchiert. Im NKLM sind das Demenzsyndrom (VI.10-01.7.1) und das Delir (VI.10-01.7.2) im Bereich VI Erkrankungen, speziell VI.10 Nervensystem und Psyche, erfasst. Diagnostik und situationsgerechte, individuelle Therapieentscheidungen sind hierbei relevant, aber auch nichtmedizinische, unterstützende Versorgungsstrukturen. Im LOOOP („Learning Opportunities, Objectives and Outcomes Platform“), dem nichtkommerziellen Forschungsnetzwerk für Curriculumsentwicklung und Curriculum-Mapping [1], werden interprofessionelle Kompetenzen als übergeordnete Kompetenzen im NKLM unter Punkt VIII.3 in der LOOOP NKLM Ansicht 2.0 [5] aufgeführt. Ein Lernziel dazu ist, dass die Medizinstudierenden „Vertreter*innen unterschiedlicher beteiligter Gesundheitsberufe in verschiedenen Institutionen in die gemeinsame patientenzentrierte Bedarfsfeststellung, Planung, Durchführung (inkl. Problemlösungen) des Versorgungsprozesses intra- und intersektoral einbeziehen“ [5]. Im Kontext eines Delirs ist ein konkretes Lernziel, dass Medizinstudierende „einen Plan zum Teilhabemanagement mit den Betroffenen interprofessionell ausarbeiten, seine konkrete Ausgestaltung vermitteln und die Umsetzung einleiten“ [5].
Unter Berücksichtigung dieser Lernziele erfolgte die Planung des Lehrkonzeptes und der Methoden. Aus der Literaturrecherche zu IPL im Fachbereich Geriatrie geht hervor, dass IPL international „… in einer Vielzahl von Lernkontexten statt[findet]. Interprofessionelle Lernaktivitäten können experimental, didaktisch, in Kombination beider, synchron oder asynchron, als „blended learning“ gestaltet und im Grund- oder Aufbaustudium verortet werden“ [13]. An deutschen Universitäten wurden bisher jedoch nur 6 Standorte identifiziert, an denen IPL stattfindet [13]. Die große Bandbreite an empirischen Erkenntnissen zeigt auf, dass für nachhaltiges Lernen und den Erwerb von Kompetenzen eine „aktive und sinnhafte Auseinandersetzung mit den Inhalten“ erfolgen muss [9]. Zur besseren Darstellung und Strukturierung aktiver, interaktiver und passiver Lernphasen eignet sich das ICAP-Modell (I: Interactive, C: Constructive, A: Active und P: Passive), welches für die konkrete Unterrichtsplanung herangezogen werden kann, um Wissen und Kompetenzen durch die intensive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten zu fördern [9].
Die LV wurde zweiphasig über einen Zeitraum von insgesamt 240 min (inkl. einer Pause von 15 min) geplant. Die maximale Teilnehmeranzahl pro LV wurde auf 40 Personen begrenzt. Zur Vorbereitung sollten die Lernenden zuerst eigenverantwortlich und selbstgesteuert zur Verfügung gestelltes Material (PowerPoint-Präsentation) durcharbeiten, im Sinne eines Inverted Classroom [23]. Die PowerPoint-Präsentation enthält wichtige Informationen zu den Themen Demenz und Delir (z. B. Definition, Symptome, Risikofaktoren, Assessments und Therapie). Zusätzlich bekamen die Lernenden 3 Aufgaben, um sich aktiv mit dem Material auseinanderzusetzen. Eine Aufgabe bestand darin, anhand zweier komplexer Fallbeispiele, Risikofaktoren für ein Delir zu identifizieren, die Delirform zu bestimmen und zu begründen. Für die erste Phase waren 45 min kalkuliert.
In der zweiten Phase erfolgte die LV in Präsenz für weitere 180 min. Die Präsenzveranstaltung wird zur gemeinsamen Vertiefung des Gelernten aus der ersten Phase genutzt [22]. Zuerst erfolgte eine Vorstellung der Dozierenden, der Agenda und der Lernziele, welche die Teilnehmenden passiv verfolgten. Die Gruppenfindung erfolgte aktiv, da alle Teilnehmenden Farbbänder erhalten hatten und sich in ihrer Gruppe nach Farbe zusammenfinden mussten. Die Kleingruppen waren interprofessionell gemischt und ca. 4 bis 6 Personen groß. Schließlich folgte ein interaktives Kennenlernen innerhalb jeder Kleingruppe. Eine Wiederholung des Lernstoffes erfolgte mittels „Team-based-learning-Methode“, bei der Gruppen gemeinsam einen Test mit Multiple-Choice-Fragen zu Demenz und Delir durchführten, wobei sich das Team im Konsensverfahren auf eine Antwort festlegen musste [9]. Danach erfolgte die gemeinsame Auswertung der in der PowerPoint gestellten Aufgaben. Für den weiteren Verlauf der LV wurde die Plenumsgruppe in 2 Seminargruppen mit je 4 Kleingruppen geteilt. Zur weiteren Wissensvermittlung innerhalb der Seminargruppen erarbeiteten sich die Lernenden aktiv mittels eines Gruppenpuzzles weitere Inhalte zur nichtmedikamentösen Therapie von Demenz. Anschließend wurde ein Fallbeispiel eines deliranten Patienten in Form einer Videosequenz gezeigt. Durch die Lernenden erfolgte eine Ersteinschätzung hinsichtlich des Patienten. In den Kleingruppen entwickelten die Lernenden unter Einbezug der Expertise aller beteiligten Berufsgruppen und ihres erworbenen Wissens einen Behandlungsplan zur nichtmedikamentösen Therapie des Patienten. Für diese Aufgabe wurden den Gruppen weitere Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, auf die sie bei Bedarf zugreifen konnten. Die Ergebnisse sollten jeweils auf einem Flipchart festgehalten werden und anschließend in einer Poster-Galerie präsentiert und kommentiert werden. Es erfolgte eine gemeinsame Auswertung in den Seminargruppen.
Eine vollständige Darstellung der Lehrkonzeption für die interprofessionelle LV zu QB 7 Demenz und Delir nach dem ICAP-Modell ist der Tab. 1 zu entnehmen.
Tab. 1
Lehrkonzeption zur Interprofessionellen Lehre „Demenz und Delir“ nach dem ICAP-Modell
Zeit
Lernphase
Inhalt
Methode
Sozialform
Medien
ICAP-Phase
 
45min
Informieren & Verarbeiten
Delir & Demenz:
Definition, Symptome, Risikofaktoren, Therapie, Assessments
Text, Fallbeispiele, Fragen
Einzelarbeit
PowerPoint- Präsentation
P, A
1. Phase
55min
Informieren, Aktivieren & Reflektieren
Vorstellung Lehrpersonal, Ablaufplan, Gruppeneinteilung, Auswertung Einzelarbeit
Kurzvortrag, Quizz, Team-based-Learning, Diskussion
Plenum
PowerPoint- Präsentation Mentimeter, Tafel, Antwortkarten
P, A, I
2. Phase
55min
Aktivieren, Verarbeiten & Ordnen
Nichtmedikamentöse Behandlungsstrategien bei Demenz, Video deliranter Patient
Gruppenpuzzle, Film, Diskussion
Seminargruppen (20 Personen)
Arbeitsblatt, Video, Laptop/Beamer
I, A, P
15min
PAUSE
30min
Aktivieren, Verarbeiten & Reflektieren
Erarbeitung eines interprofessionellen Behandlungsplans
Fallanalyse
Kleingruppen (4 bis 6 Personen)
Fallvignette, Arbeitsblatt
I, C
20min
Präsentieren
Darstellung des Behandlungsplanes
Poster-Galerie, Diskussion
Kleingruppen
Flipchart-Papier
I, C, A
20min
Reflektieren, Evaluieren
Aus- und Bewertung der Lehrveranstaltung
Fünf-Finger-Feedback
Plenum
Flipchart, Evasys-Bogen
C, A
ICAP I: Interactive, C: Constructive, A: Active, P: Passive

Methodik der Evaluation der Veranstaltung

Für diese LV wurde ein Fragebogen über Evasys erstellt und evaluiert. „Evasys“ ist eine „webbasierte Befragungssoftware für effizientes Feedbackmanagement“, die DSGVO-konform und ISO-zertifiziert ist. Dieses Tool kann für alle Phasen einer Befragung genutzt werden – von der Erstellung, Durchführung bis hin zur Auswertung [8]. Dieser Fragebogen enthält insgesamt 26 Items mit einer 5‑Punkte-Likert-Skala sowie 3 qualitative Elemente für Freitextangaben. Neben der Erfassung der demografischen Daten von Geschlecht, Alter und Studien- oder Ausbildungsrichtung wurden Daten in den 4 Kategorien: „Organisation und Struktur“, „Lerninhalte/Vorkenntnisse“, „Lerneffekte und interprofessionelle Kompetenzen“ und „Gesamteinschätzung“ erhoben. Die Items zu den interprofessionellen Kompetenzen wurden in Anlehnung der Kernkompetenzen der Interprofessional Education Collaborative (IPEC) [16] erstellt.

Ergebnisse

Die Veranstaltung wurde erstmalig im Wintersemester (WS) 2023/2024 insgesamt 12-mal durchgeführt. Es nahmen 358 Lernende aus 5 Gesundheitsberufen teil. Eine Übersicht über die Aufteilung ist in Tab. 2 dargestellt.
Tab. 2
Gesamtübersicht der teilnehmenden Ausbildungs- und Studiengänge im Wintersemester 2023/2024
Datum
Humanmedizin
Evidenzbasierte Pflege
Pflegefachmann/Pflegefachfrau
Anästhesietechnische Assistenz
Physiotherapie
Logopädie
Gesamtzahl
17.10.2023
18
0
12
2
2
2
36
24.10.2023
10
17
0
0
0
0
27
07.11.2023
11
0
12
1
2
1
27
14.11.2023
15
0
10
2
2
2
31
21.11.2023
18
0
11
2
1
2
34
28.11.2023
20
0
8
2
2
2
34
05.12.2023
15
0
9
2
2
2
30
12.12.2023
17
0
5
0
2
2
26
19.12.2023
19
0
6
2
2
2
31
09.01.2024
18
0
5
1
1
2
27
16.01.2024
21
0
9
2
2
1
35
23.01.2024
18
0
0
0
1
1
20
Summe
200
17
87
16
19
19
358
%
55,9 %
4,7 %
24,3 %
4,5 %
5,3 %
5,3 %
100,0 %
Die LV war für alle Teilnehmenden verpflichtend. 281 der 358 Teilnehmenden haben den Evaluationsbogen ausgefüllt. Die Rücklaufquote lag bei 78,5 %. Davon waren 55,9 % Studierende der HM, 4,7 % Studierende der EbP, 5,3 % Auszubildende der PT, 24,3 % zur/zum PFF/PFM, 4,5 % der ATA und 5,3 % der Logo. Inhalte der teilstrukturierten Evaluation waren die Beurteilung der Teilnehmenden bezüglich organisatorischer und inhaltlicher Aspekte mit individuellem Kompetenzgewinn. Abb. 1 zeigt Ergebnisse zur Organisation und zur Struktur der LV (Ablauf, Gruppengröße, Lernziele), und in Abb. 2 wird der Erwerb interprofessioneller Kompetenzen (Kommunikation, Zusammenarbeit und Haltung) veranschaulicht. Abb. 3 zeigt, wie die LV zur Sensibilisierung bei Patient*innen mit Demenz und Delir beigetragen hat, und ob die erworbenen Kenntnisse für die berufliche Karriere als nützlich wahrgenommen wurden.
Abb. 1
Ergebnisse – Organisation und Struktur
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Abb. 2
Ergebnisse – Interprofessionelle Kompetenzen
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Abb. 3
Ergebnisse – Sensibilisierung für Demenz und Delir und Nutzen für die spätere berufliche Tätigkeit
Bild vergrößern
Insgesamt wurde diese LV mit der Note 2 (n = 202) bewertet. Die Notenvergabe entspricht dem deutschen Notensystem, wobei Note 1 sehr gut und Note 6 ungenügend ist. Offene Fragen fokussierten positive Erfahrungen und Anregungen zur Verbesserung. Die Teilnehmenden äußerten sich besonders positiv über den oft erstmaligen intensiven Austausch mit den anderen Berufsgruppen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Wunsch geäußert, dieses Lehrformat bereits in früheren Semestern umzusetzen. Bezüglich Organisation und Struktur wurde die selbstständige Vorbereitung positiv erwähnt. Kritik und Verbesserungsvorschläge bezogen sich auf das Ungleichgewicht durch die größere Anzahl an Studierenden der Humanmedizin im Vergleich zu den anderen Professionen und der Dauer der LV. Diese sei zu lang gewesen und hätte besser vormittags statt nachmittags geplant werden sollen. Medizinstudierende beklagten „verschultes Vorgehen“, während Auszubildende in Logopädie und Anästhesieassistenz berufsspezifischere Inhalte wünschten. Alle Berufsgruppen wünschten mehr unterschiedliche Fälle. Hinsichtlich der Frage, was die Teilnehmenden aus der Veranstaltung mit nach Hause nehmen, waren es Aspekte wie: „Unterschiede Demenz/Delir“, „Kommunikation mit Menschen mit Demenz“, „Maßnahmen bei Delir“ und „Umgang mit Patienten*innen mit nichtmedikamentösen Methoden“ und die Notwendigkeit der interprofessionellen Zusammenarbeit, wie aus den folgenden Zitaten ersichtlich: „Möglichkeiten der anderen Professionen nutzen“, „Arbeiten im interprofessionellen Team“ und „Für eine ordnungsgemäße Betreuung des Patienten bzw. der Patientin ist ein Zusammenarbeiten der verschiedenen Berufsgruppen essenziell.“

Diskussion

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsprofessionen stellt eine wesentliche Voraussetzung zur Gewährleistung einer bedarfsgerechten Versorgung älterer Menschen, z. B. bei der Behandlung von Komorbiditäten, der Vorbeugung und Bewertung des Sturzrisikos oder der Behandlung des Delirs dar [19].
Der bisher veröffentlichte Forschungsstand zeigt, dass der Großteil der Literatur zu interprofessionellen, teambasierten geriatrischen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Angehörige der Gesundheitsberufe aus den Vereinigten Staaten stammt und sich überwiegend an Studierende richtet [10].
In Deutschland ist IPL zu diesen Themen eher eine Rarität, und nach wie vor erfolgt die Vermittlung des Lernstoffs zu Demenz und Delir im monoprofessionellen Setting [7]. Mit dem Ziel, die spätere interprofessionelle Zusammenarbeit durch gemeinsames Lernen zu unterstützen, wurde das hier beschriebene interprofessionelle Lehrkonzept entwickelt und pilotiert. Die hierfür ausgewählten Lehrmethoden stimmen mit den Ergebnissen des Scoping Review von Masud et al. überein [18]. In dieser Forschungsarbeit wurden beispielsweise „Aktives Lernen“, „Flipped Classroom“ und „Interprofessional education“ als Lehrmethoden in der geriatrischen Medizin identifiziert [18].
Eine Limitation der Evaluation ist, dass die Ergebnisse nur aus der subjektiven Perspektive der Teilnehmenden erfasst wurden. Es gibt keine, z. B. monoprofessionelle Vergleichsgruppe, da in dieser Konstellation die Abfrage und der Vergleich interprofessioneller Kompetenzen nicht sinnstiftend sind. Dieses Lehrformat konnte aus subjektiver Sicht der Teilnehmenden zur Förderung der interprofessionellen Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Teamarbeit und Haltung beitragen. Hinsichtlich der Umsetzung dieses Lehrmoduls zeigten sich divergierende Ansichten der Teilnehmenden. Einige Studierende der HM empfanden das Format zu stark verschult, während es von anderen Berufsgruppen positiv bewertet wurde. Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen lassen sich vermutlich auf die variierenden Lehr- und Lernformate an Hochschulen im Vergleich zu Berufsschulen zurückführen [12, 25].
Eine zentrale Herausforderung bei dieser LV ist die große Heterogenität der Gruppen. Diese Heterogenität beginnt bereits bei den unterschiedlichen Grundkenntnissen und variierenden praktischen Erfahrungen der Auszubildenden und Studierenden im Umgang mit Menschen mit Demenz und/oder Delir. Je nach Ausbildungsjahr, Stand der Vermittlung im theoretischen Unterricht und Zuweisung des praktischen Einsatzbereichs hatten einige Auszubildende weder in der Theorie noch in der Praxis Kontakt zu diesen Patient*innen. Theoretischen Defiziten wurde durch die individuelle Vorbereitungsphase im Lehrkonzept gezielt entgegengewirkt, sodass alle Teilnehmenden mit einem vergleichbaren theoretischen Wissensstand in die Präsenzphase starten konnten. Der Transfer des theoretischen Wissens in die praktische Anwendung, insbesondere durch Unterrichtseinheiten mit Menschen mit Demenz und/oder Delir im klinischen Setting, kann im Lernzentrum nicht abgebildet werden. Während der Arbeitsphasen in Präsenz zeigten sich innerhalb der Seminar- und Kleingruppen unterschiedliche gruppendynamische Prozesse, die sich auf die subjektiven Lerneffekte sowie die Einstellung der Teilnehmenden zur interprofessionellen Zusammenarbeit auswirken könnten. Bei einigen Gruppen war eine positive Grundstimmung erkennbar, es erfolgte ein reger Austausch, bei der sich jede Profession einbrachte. Bei anderen Gruppen zeigten sich Spannungen, einseitige Kommunikation bis hin zu anhaltendem Schweigen, die sich auf die Bewertung ausgewirkt haben könnten [3]. Die Gruppeneinteilung erfolgte zufällig durch Terminierung der Seminargruppen der Studierenden und Klassenzuteilung der Auszubildenden durch die beteiligten Einrichtungen. Die Einteilung der Kleingruppen während der interprofessionellen LV erfolgte durch die Lehrkoordination des Dorothea-Erxleben-Lernzentrums. Die ungleichmäßige Verteilung der einzelnen Professionen kann dabei ursächlich für die Spannungen im gruppendynamischen Prozess sein. Leider ist es aufgrund der realen Zahlen nicht möglich, eine gleichmäßige Verteilung der teilnehmenden Gesundheitsprofessionen vorzunehmen, da die Humanmedizin mit 200 bis 250 immatrikulierten Personen gegenüber ca. 60 bis 80 Auszubildenden in der Pflege, ca. 20 Auszubildenden der Anästhesietechnischen Assistenz sowie Physiotherapie und Logopädie zahlenmäßig stärker vertreten ist.
Da die Lehrinhalte derzeit nicht Bestandteil schriftlicher oder praktischer Prüfungen sind, kann nicht beurteilt werden, inwieweit die angestrebten inhaltlichen Lernziele oder ein objektiver Lerneffekt erreicht wurden. Ein sequenzieller Einsatz zur Überprüfung des Lernzuwachses hinsichtlich interprofessioneller Zusammenarbeit und Wissen zu Demenz und Delir wäre in Form einer objektiven strukturierten klinischen Prüfung (Objective Structured Clinical Examination, OSCE) denkbar [2, 24], oder aber durch die Durchführung einer Befragung im Prä-post-Design.

Fazit für die Praxis

  • Die Entwicklung und Pilotierung eines interprofessionellen Lehrmoduls mit 5 Gesundheitsprofessionen im QB 7 Medizin des Alterns und des alten Menschen mit dem Fokus auf Demenz und Delir waren erfolgreich. Erste Einschätzungen der Teilnehmenden zeigen, dass Wissen im Umgang mit Demenz und Delir generiert sowie die Notwendigkeit und der Nutzen in der Zusammenarbeit mit den anderen Berufsgruppen erkannt und wertgeschätzt wurden.
  • Dieses Lehrformat wird künftig verstetigt und jedes Wintersemester für alle 5 Professionen erneut angeboten. Zudem erfolgt eine objektive und kompetenzbasierte Evaluation.
  • Diese LV ist ein wichtiger Meilenstein zur Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Altersmedizin, da in Krankenhäusern, in der häuslichen Pflege, in geriatrischen Reha-Einrichtungen und in Pflegeheimen interprofessionelle Teams als überlegenes Modell für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung älterer Menschen gelten.
  • Dennoch ist eine Überarbeitung des Lehrkonzeptes hinsichtlich der Methodik erforderlich, beispielsweise müssen mehr berufsspezifische Fälle angeboten werden. Die Ergebnisse werden in die geplante Anpassung des Lehrangebots einbezogen.

Förderung

Keine.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

L. Schmiljun, E. Schmidt, H. Schmidt, D. Stoevesandt, T. Prell und J. Kellner geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.
Open Access This article is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License, which permits use, sharing, adaptation, distribution and reproduction in any medium or format, as long as you give appropriate credit to the original author(s) and the source, provide a link to the Creative Commons licence, and indicate if changes were made. The images or other third party material in this article are included in the article's Creative Commons licence, unless indicated otherwise in a credit line to the material. If material is not included in the article's Creative Commons licence and your intended use is not permitted by statutory regulation or exceeds the permitted use, you will need to obtain permission directly from the copyright holder. To view a copy of this licence, visit http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/.

Hinweis des Verlags

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Titel
Interprofessionelle Lehre zum Thema Demenz und Delir
Entwicklung, Pilotierung und Evaluation einer interprofessionellen Lehrveranstaltung im Querschnittsbereich Altersmedizin für fünf Gesundheitsprofessionen
Verfasst von
Laura Schmiljun, M.Sc.
Elisabeth Schmidt
Heike Schmidt
Dietrich Stoevesandt
Tino Prell
Juliane Kellner
Publikationsdatum
28.01.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-026-02550-9
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