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01.01.2016 | PflegeAktuell | Ausgabe 1/2016

Pflegeberufsgesetz
Heilberufe 1/2016

Institut empfiehlt umfassende Evaluation

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 1/2016
Autor:
Springer Medizin
_ Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) sieht im Referentenentwurf des Pflegeberufsgesetzes historische Chancen. Direktor Prof. Frank Weidner: „Mit der Generalisierung sind nun auch der gesetzliche Einstieg in die grundständige Akademisierung und erstmals vorbehaltene Aufgaben für die Pflege vorgesehen.“ Zugleich plädiert er für eine gründliche Evaluation. Die Zusammenführung der bislang nebeneinander bestehenden drei Pflegeausbildungen (Altenpflege, Kinderkrankenpflege und Krankenpflege) zu einem neuen Beruf und die Einführung grundständiger Pflegestudiengänge folgen in der Konsequenz dem aktuellen Forschungsstand, stellt Weidner fest. Zugleich warnt er davor, diese Reform jetzt durch Partikularinteressen zu zerreden. Weidner weist darauf hin, dass „eine Reform, die wirklich etwas bewegen will, neben den Chancen immer auch offene Fragen mit sich bringt, sonst wär sie ja keine Reform“. So gäbe es noch Fragen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Zahlen an Auszubildenden und Studierenden, auf die Umsetzung der praktischen Ausbildung oder auf den Übergang der Absolventen in das Beschäftigungssystem beziehen. Daher wird vom dip begrüßt, dass der Referentenentwurf bereits Schritte zur Überprüfung vorsieht. Weidner empfiehlt, noch offene Fragen, die aus dem Bauch heraus nicht zu beantworten seien, in eine umfassende, mindestens fünfjährige Begleitforschung und Evaluation aufzunehmen. ...

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