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Identitätsarbeit bei hochbetagten Ordensleuten

Qualitative Studie mit Jesuiten und Sacré-Cœur-Schwestern

  • 22.08.2025
  • Originalien

Zusammenfassung

Hintergrund

Hochbetagte Ordensleute berichteten über ihr Leben.

Ziel der Studie

Ziel der Studie ist es, zu beschreiben, in welchen Formen Identitätsarbeit bei Ordensleuten im hohen Alter stattfindet. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die Impulse für die Gestaltung eines gelingenden Lebens im Alter auch in der säkularen Gesellschaft liefern.

Material und Methoden

Es wurden narrative Interviews geführt. Die Transkriptionen wurden mithilfe der Reflexive Thematic Analysis ausgewertet und durch die befragten Personen in Gruppengesprächen validiert.

Ergebnisse

Es wurden Interviews von 21 Personen (Alter: 80 bis 98 Jahre) ausgewertet. Es zeigte sich bei einem Großteil der hochbetagten Ordensleute eine aktive Auseinandersetzung mit Fragen der eigenen Identität. Ein wichtiger Bereich ihrer Identitätsarbeit ist der Glaube. Sie fragen danach, wer Gott für sie ist, und finden zu neuen Gottes- und Selbstbildern.

Diskussion

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass auch Menschen mit einem hohen Maß an Lebenslaufkontinuität im hohen Alter ihre Identität hinterfragen und sich intensiv mit explorativen Prozessen auseinandersetzen.
Titel
Identitätsarbeit bei hochbetagten Ordensleuten
Qualitative Studie mit Jesuiten und Sacré-Cœur-Schwestern
Verfasst von
Ruth Mächler
Rosa Maria Erlenberg
Eckhard Frick
Publikationsdatum
22.08.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-025-02480-y
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