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01.09.2018 | PflegePraxis | Ausgabe 9/2018

Prophylaxe des postthrombotischen Syndroms
Heilberufe 9/2018

Hat die Kompressionstherapie heute noch einen Stellenwert?

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 9/2018
Autoren:
Prof. Dr. Stefanie Reich-Schupke, Prof. Dr. med. Markus Stücker
Wichtige Hinweise
(Die Originalpublikation ist erschienen in Gefässchirurgie 2018, 23:239–243, Springer Medizin Verlag, hier leicht gekürzt.)

Fazit für die Pflege

  • In der Therapie der TVT hat die suffiziente Antikoagulation den höchsten Stellenwert. Auch die Kompressionstherapie hat sich bewährt, v. a. bei Patienten, die bereits vor der TVT eine venöse Abflussstörung oder Ödemneigung hatten.
  • Bei einer TVT sollte frühzeitig und konsequent eine Kompressionstherapie über mindestens sechs Monate erfolgen. Bei anhaltender Symptomatik (Schwellung, Schwere, Schmerzen) sollte diese fortgeführt werden. Insbesondere Patienten mit Risikofaktoren für das Auftreten eines schweren PTS sowie anhaltenden Beschwerden nach einer TVT können von einer längerfristigen Kompressionstherapie profitieren.
  • Suffiziente Kompressionsverbände und angepasste MKS sind als gleichwertig anzusehen. Im Alltag ist die Therapie mit MKS zur mittel- und langfristigen Versorgung jedoch einfacher und verlässlicher umzusetzen. Meist reicht eine wadenlange Kompressionstherapie aus. Empfehlungen zum Anpressdruck gibt es nicht. Untersucht wurden Kompressionstherapien mit 20–40 mm Hg.

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