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18.03.2021 | Ausgabe 1-2/2021 Open Access

HeilberufeScience 1-2/2021

Handlungsfelder und Arbeitsbereiche nach dem dualen Pflegestudium – Eine Verbleibstudie an der FH Münster

Zeitschrift:
HeilberufeScience > Ausgabe 1-2/2021
Autoren:
Ailina Christina Claaßen, Katharina Jeiler, Dorothee Martens, Claudia Oetting-Roß
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Hintergrund

Nach der Etablierung grundständiger Studiengänge in der Pflege stehen die ersten Absolvent_innen inzwischen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Unabhängig vom erwarteten Mehrwert für die Pflegepraxis sind einige Aspekte hinsichtlich des beruflichen Verbleibs, der Aufgabenprofile und Handlungsfelder sowie der beruflichen Zufriedenheit nach wie vor unklar.

Ziel der Arbeit

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, in welchen Handlungsfeldern und Arbeitsbereichen Absolvent_innen eingesetzt werden, wie zufrieden sie damit sind, und welche akademischen Weiterqualifizierungen sie in Anspruch nehmen bzw. anstreben.

Methodik

Nach einer literaturbasierten Fragebogenentwicklung erfolgte die Datenerhebung als onlinegestützte Befragung (EvaSys) der bisherigen Absolvent_innenjahrgänge des Bachelor-Studiengangs Pflege dual der FH Münster. Die Befragungsergebnisse wurden deskriptiv mittels SPSS ausgewertet.

Ergebnisse

Die Ergebnisse zeigen ein vielfältiges Aufgabenprofil in der direkten pflegerischen Versorgung mit überwiegend klientennahen Tätigkeiten. Die Befragten sind insgesamt eher zufrieden mit ihrer beruflichen Tätigkeit. Zudem verdeutlicht die Aufnahme verschiedener aufbauender Studiengänge ein Streben nach Weiterqualifizierung.

Schlussfolgerung

Den Absolvent_innen gelingt es in der Regel gut, sich Handlungsfelder und (erweiterte) Arbeitsbereiche im Rahmen ihrer Pflegetätigkeit zu erschließen. Es scheint, als erfolge diese Schaffung neuer Tätigkeitsfelder nicht selten durch die Eigeninitiative der Absolvent_innen selbst. Dies impliziert die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der beruflichen Praxis, insbesondere hinsichtlich spezifischer Stellenprofile und Personalkonzepte für akademisch qualifizierte Pflegefachkräfte. Die Entwicklung passgenauer Stellenprofile sollte die berufliche Verortung der Absolvent_innen zukünftig unterstützen und ihnen schon im Studium eine Perspektive bieten.

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