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18.10.2019 | Originalien

Handlungsbezogene Resilienz bei Langlebigen – eine soziologische Annäherung

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Autoren:
Dr. rer. pol. Stefan Blüher, Arlett Wenzel, Simon Eggert, Ralf Suhr, Dagmar Dräger

Zusammenfassung

Die steigende Zahl langlebiger Menschen wirft Fragen zu psychosozialen Bedingungen eines außergewöhnlich langen Lebens auf. In diesem Zusammenhang wird aus psychologischer Perspektive das Konzept der Resilienz genutzt, um besondere Widerstandsfähigkeit als individuelle Kompetenz zum Erhalt oder zur Wiederherstellung des Funktionsniveaus zu beschreiben. Resilienz wird aus dieser Sicht als relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal verstanden, das allerdings im höheren Alter an Bedeutung verlieren kann.
Im vorliegenden Beitrag wird – im Gegensatz zur üblichen Lebensphasenbetrachtung – eine soziologische Perspektive über den gesamten Lebensverlauf eingenommen. Dies erfolgt unter Einbeziehung des „Rational-choice“-Ansatzes, um Bedingungen, Grundlagen, Strategien und Ergebnisse von Handlungsentscheidungen aus qualitativen biografischen Schilderungen (Leitfadeninterviews) 15 hundertjähriger Frauen und Männer zu beschreiben und zu diskutieren. Resilienz wird in diesem Sinne als Handlungsfähigkeit begriffen.
Es zeigt sich, dass über die gesamte Lebensspanne hinweg bis ins höchste Alter Potenziale für resilientes Handeln bestehen, Handlungsfähigkeit dabei jedoch in hohem Maße kontextabhängig ist.

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Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

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Literatur
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