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Erschienen in:

01.11.2023 | Gynäkologische Onkologie | Pflege Kolleg Zur Zeit gratis

Oft zu spät erkannt: Eierstockkrebs

verfasst von: Dr. rer. cur. Elisabeth Höwler

Erschienen in: Heilberufe | Ausgabe 11/2023

Hinweise

Supplementary Information

Zusatzmaterial online: Zu diesem Beitrag sind unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00058-023-3184-y für autorisierte Leser zusätzliche Dateien abrufbar.
Schlechte Prognose Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 8.000 Frauen, meist ab dem 40 Lebensjahr, am bösartigen Ovarialkarzinom. Die Prognose ist nicht sonderlich gut, laut Statistiken liegen die Überlebenschancen bei nur 20%. Unter der Therapie leiden Wohlbefinden und Lebensqualität. Welche Therapieoptionen gibt es? Wie können Pflegende die Frauen unterstützen?
Um monate-, manchmal auch jahrelange Therapien beim Ovarialkrebs durchzuhalten, brauchen betroffene Frauen Mut, Hoffnung und Zuversicht. Besonders während der Akuttherapie leiden sie nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Im Verlauf der Therapie kommt es zu Situationen, in denen ein erhöhter Gesprächsbedarf von Seiten des medizinischen Fachpersonals besteht. Dies können die Diagnosemitteilung sein, Progression der Tumorerkrankung unter der laufenden Therapie, die Erklärung weiterer onkologischer Therapiemöglichkeiten.

Den Sinn hinter der Krankheit verstehen

Egal wie wir es drehen, der Sinn in einer Krankheit liegt außerhalb unseres Verständnisses. Der einzige Unterschied zum gesunden Menschen ist, dass viele Menschen über eine Krebserkrankung in den Medien lesen oder von ihren Mitmenschen erzählt bekommen. Aber die Kranken erleben sie.
Krebs ist eine beängstigende Diagnose, deren Auswirkungen auf das Leben und den Alltag im ersten Moment nicht ganz klar sind. Nach der Diagnosestellung kommt es zu einem Tiefpunkt und es braucht Zeit, den Schock zu verarbeiten. Während der akuten Therapie leidet nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche. Die daraus entstehenden psychosozialen Beeinträchtigungen belasten auch Zugehörige enorm. Im Verlauf der Krankheit wird ein Wechselbad an verschiedenen Emotionen erlebt, wie Wut über die Diagnose, Angst vor der Zukunft, Depressivität, Scham, Schuldgefühle und Hilflosigkeit im Umgang mit der Krankheit, Bedrohung des Wiederauftretens und des Fortschreitens der Erkrankung.
In der Regel verursacht der Eierstockkrebs anfangs keine Beschwerden. Im Krankheitsverlauf können unspezifische Bauchschmerzen, Diarrhoen oder Obstipation, Völlegefühl, Gewichtszunahme, Bauchwasseransammlungen (Aszites) oder Blutungen aus der Scheide auftreten. Wegen diffuser Symptome wird die Erkrankung häufig erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Vier von zehn erkrankten Frauen überleben nach der Diagnosestellung fünf Jahre. Auch nach erfolgreicher Therapie können erkrankte Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs ein Rezidiv erleiden.

Kurative Therapie

Nach den wissenschaftlichen S3-Leitlinien zur Therapie bei Ovarialkarzinom steht an erster Stelle die Operation. Falls ein hochgradig seröses Adenokarzinom mit Ursprung von den Tuben mit Aszites und Peritonealkarzinose vorliegt werden, je nach Befall der Bauchorgane, folgende Organe resektiert: Uterus, Adnexe, Peritoneum, Sigma, letzter Abschnitt (distale Ende) des Ileum (Dünndarm), Appendix, Zwerchfelldeperitonealisierung rechts (Entfernung des Zwerchfells auf der rechten Seite). Die Entscheidung darüber, was resektiert werden muss, entnimmt der Arzt dem Computertomographieergebnis und der Inspektion und Palpation der gesamten Abdominalhöhle während der Operation. Falls der Darm bereits stark nekrotisiert ist, müssen Teile davon entfernt werden, sodass eine Enterostomaanlage erforderlich wird. Durch die offene Bauchoperation kühlt der Körper schnell aus, von daher ist ein Aufenthalt auf der Intensivstation unerlässlich. Wenn sich die Patientinnen von der Operation ohne Komplikationen gut erholt haben, steht nach zehn Tagen die Klinikentlassung an.
Durch eine Resektion kann der Darm aus der Balance geraten. Anastomosen (Verbindungsstücke zwischen den Resektionsabschnitten) werden angelegt und es muss einige Tage abgewartet werden, bis diese vollständig verheilt sind. Damit es zu keinen Komplikationen kommt, ist Nahrungskarenz von einigen Tagen erforderlich. Während dieser Zeit trinken die Patientinnen Tee, Wasser oder klare Suppe. Danach erfolgt ein Kostaufbau mit Darmschonkost. Bei schlanken Frauen kann es schnell zu einer Gewichtsabnahme kommen. Dann sollte über eine parenterale Ernährungstherapie nachgedacht werden. Falls Nerven, die den Blasentonus regulieren, von der Operation beschädigt worden sind, kann eine Harnretension vorliegen und die Anlage eines subprabupischen Dauerkatheters ist erforderlich. Dieser kann nach Erholung der Nerven entfernt werden. Nach der Klinikentlassung kann die Patientin, je nach Schwere der Operation und Komplikationen, Unterstützung durch den ambulanten Pflegedienst oder spezialisierte ambulante palliative Versorgung (SAPV) beanspruchen.

Systemische Primärtherapie

Im interdisziplinären Team einer Tumorkonferenz wird die adjuvante Therapie festgelegt. Beim Ovarialkarzinom besteht die Chemotherapie aus sechs Zyklen alle drei Wochen. Bei einem fortgeschrittenen Ovarialkarzinom kommen die Zytostatika Paclitaxel und das platinhaltige Mittel Carboplatin zum Einsatz. Um deren längerdauernde Behandlung zu erleichtern, wird ein Port in der Vena subclavia (Schlüsselbeinvene) unter Lokalanästhesie implantiert.
Der erste Zyklus wird in der Regel stationär auf einer onkologischen Gynäkologie durchgeführt, um evtl. auftretende Komplikationen (Allergien) medizinisch unter Kontrolle zu halten.
Zur Minimierung von erwartbaren Nebenwirkungen ist eine Vormedikation mit einem Antiemetika, deren Vergabe erfolgt in Tablettenform, einem Antihistaminika und ein Cortisonpräparat notwendig. Letztere beiden Medikamente werden, wie die nachfolgenden Chemotherapeutika, über den Port verabreicht. Die Pflegenden überwachen die Infusionen und spülen den Port zwischen den jeweiligen Infusionen mit einer Kochsalzlösung. Innerhalb des 2. Zyklus tritt in der Regel der Haarausfall ein. Frauen erhalten als Leistung von der Krankenkasse ein Rezept für eine Perücke. Spezielle geschulte Friseurinnen besuchen die Frauen in der Klinik oder Zuhause und beraten zur geeigneten Perückenauswahl.

Nebenwirkungen und Komplikationen

Pflegende beraten die Erkrankten noch während des Klinikaufenthalts über einzuhaltende Hygieneregeln im Umgang mit dem Port, insbesondere bei der Körperpflege. Eine große Gefahr ist die Portinfektion mit daraus entstehender Sepsis. Die Infektion macht sich durch Schmerzen in der Portregion und plötzlichem Fieber mit Schüttelfrost bemerkbar. Dann ist sofort eine erneute Klinikeinweisung unabdingbar.
Die Chemotherapie muss dann für vier Wochen ausgesetzt werden. Die Patientin erhält über den alten Port alle sechs Stunden hoch dosiert Antibiotika, bis die Blutkultur ohne bakteriellen Befund ist. Anschließend wird unter Lokalanästhesie eine neue Portanlage implantiert. Weitere Nebenwirkungen sind:
Durchfälle mit Stuhlinkontinenz: Die Chemotherapie und das bei der Darmresektion häufig auftretende Kurzdarmsyndrom können massive Durchfälle mit Stuhlinkontinenz verursachen. Pflegende beraten die Patientinnen über stuhlandickende Kostformen, Inkontinenzprodukte sowie über lindernde Hautschutzpflegemittel für den Intim- und Analbereich. Diese Regionen werden wegen der gehäuften, flüssigen und aggressiven Stuhlabgänge beansprucht und können Hautirritationen hervorrufen. Zur Kontrolle über die Stuhlausscheidung kann ein diszipliniert durchgeführtes tägliches Biofeedback helfen.
Polyneuropathien: Die häufig vorkommenden Polyneuropathien an Händen und Füßen, verursacht durch die neurotoxische Wirkung des Chemotherapeutikums Carboplatin, kann durch Nervenstimulation mit einem TENS-Gerät (Transkutane Elektrische Stimulation) in Schach gehalten werden.
Gehörapparat: Carboplatin wirkt toxisch auf den Gehörapparat und kann das Hörvermögen mindern, ein Hörgerät hilft.
Chemobrain: Wegen Kumulationseffekte durch die Zytostatika kann im Therapieverlauf der sogenannte "Chemobrain" auftreten. Dieser äußert sich in Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und erinnert an eine demenzielle Entwicklung. Betroffene legen z.B. die Schmutzwäsche in die Waschmaschine, ohne diese anzustellen und wundern sich beim Herausnehmen der Wäsche, dass sie bereits trocken und nicht sauber geworden ist, oder beim Bäcker werden Brötchen gekauft, bezahlt und auf der Ladentheke zurückgelassen.
Fatique-Syndrom: Die abnorme Müdigkeit, fachsprachlich auch Fatique-Syndrom (Cancer Related Fatique CrF) genannt, ist stark belastend. Es handelt sich um einen körperlich-geistig-seelischen Leistungsabfall, geschuldet aus einem Missverhältnis zwischen der vorausgegangenen Belastung und dem Erschöpfungsgefühl, welches sich durch Schlaf und Ruhephasen nicht aufheben lässt. 70-80% aller Tumorpatientinnen, die Chemotherapien erhalten, leiden unter dem Syndrom unterschiedlichen Ausmaßes, zu 40% der Betroffenen auch Jahre nach Therapieabschluss. Der komplexe und multikausale pathophysiologische Mechanismus des Syndroms ist noch weitgehend unbekannt. In Fachkreisen werden Dysregulation von inflammationsauslösenden Zytokinen, Störung der hypothalamischen Regelkreise, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und genetische angeborene Veränderungen diskutiert. Pflegende beraten darüber, dass ein regelmäßiges körperliches Training, noch während der Therapiezyklen, wie Spazieren gehen, die Müdigkeit besiegen kann.

Hilfe durch Psychoonkologie

Weil die betroffenen Frauen mit Körperbildstörung durch Operationsnarben, Haarausfall, Inkontinenz, Gewichtsverlust, Kontrollverlust über Darm- und Blasenfunktion, Kraftlosigkeit, Taubheitsgefühlen an Füßen und Händen, veränderten Gesichtsausdruck, Schlaflosigkeit und Gefühlen der Trauer zu kämpfen haben, ist die Psychoonkologie eine weitere Unterstützung. Eine zum Umgang mit Krebspatientinnen geschulte Psychologin hilft den Betroffenen bei der Krankheitsverarbeitung. Die praktische Umsetzung von Konzepten wie Rituale, Seelensport, Malen, Meditation, Töne, Musik oder Schreiben können helfen.
Des Weiteren werden die Betroffenen auf mögliche kommende Hochs und Tiefs ihres individuellen Krankheitsverlaufs vorbereitet, damit alle Therapiezyklen mental gut durchgestanden werden.
Es kann auch sehr hilfreich sein, sich in einer Selbsthilfegruppe mit anderen betroffenen Frauen über die eigenen Empfindungenund Belastungen auszutauschen, Ängste und Schuldgefühle herauszulassen und Ballast abzuwerfen. Oftmals sind die Erkrankten überrascht darüber, dass sich der Besuch der Gruppe gelohnt hat und es sich gut anfühlt, mit Gleichgesinnten über Probleme gesprochen zu haben. Selbsthilfegruppen der Deutschen Krebsgesellschaft gibt es in allen größeren Städten, sie können kostenfrei besucht werden. Die Psychologen der dortigen Beratungsstellen bieten Beratungen für die besondere Lebenssituation der betroffenen Frauen an.

Systemische Rezidiv-Therapie

Zur weiteren evidenzbasierten Therapie zählt die Antikörpertherapie. Diese wird z.B. mit dem Medikament Avistan durchgeführt und ist eine prophylaktische Maßnahme, um ein Wiederauftreten des Tumors zu verhindern. Die Gefäßneubildung des Tumors wird verhindert und damit im Vorfeld eine Metatasierung unterbunden. Die Therapie erfolgt alle drei Wochen in einer onkologischen Praxis und sollte mindestens ein Jahr fortgeführt werden. Bevor das Medikament per Infusion über den Port in das venöse System einläuft, werden die Blut- und Nierenwerte überprüft, da die Mittel Nebenwirkungen in beiden Organsystemen verursachen können.

Das 5-Jahres-Überleben

Die progressionsfreie Überlebenszeit ist die Zeit während und nach der Tumortherapie, bis sich die Tumorerkrankung aus der stabilen Phase nach Ansprechen der Therapie, in der sich die Erkrankung in der Remission befindet, erneut wieder ausbricht oder neue Manifestationen zunehmen. Dann muss eine andere Therapie im onkokologischen Team überlegt werden. Es gibt darüber hinaus noch die Gesamtüberlebenszeit. Dies ist die Zeit von der Erstdiagnose bis zum Tod der Patientin. Diese Zeit ist sehr schwer zu schätzen, da im Krankheitsverlauf etliche Therapiestränge durchgeführt werden, welche sich in ihrer Effektivität bestenfalls alle addieren.
Als statistische Größe gibt es den Begriff des 5-Jahres-Überlebens. Darunter wird medizinisch angenommen, dass die Tumorerkrankung nicht erneut zurückkommt. Es sinkt das Risiko des Wiederauftretens. In den ersten zwei Jahren nach Therapieabschluss ist die Reduktion des Risikos am höchsten. Dennoch gibt es keine 100%ige Sicherheit. Somit ergeben sich für die erkrankten Frauen sehr große Unterschiede in der zu erwartbaren Gesamtüberlebenszeit. Dieses Wissen hilft den Patientinnen nur bedingt, weil die Überlebenszeit einer Patientin sich nach dem individuellen Verlauf ihrer Tumorerkrankung richtet.
Nach Abschluss der Systemtherapie dauert es noch eine Zeit, bis sich die therapiebedingten Beschwerden gebessert haben oder vollständig weggehen. Sechs Wochen nach der letzten Chemotherapie bessern sich die höhergradigen Nebenwirkungen, wie das Blutbild, die Appetitlosigkeit und Diarrhoe. Nach drei Monaten sind die ausgefallenen Kopfhaare einige Zentimeter nachgewachsen. Die Patientin erreicht ein Funktionsniveau von 80% gegenüber ihrer früheren Leistung. Für die restlichen 20% an Leistungsfähigkeit braucht es nochmals 3-6 Monate.

Sekundäre Nachsorge

Die Tumor-Nachsorge wird in der Regel über fünf Jahre durchgeführt. Die Abstände sind in den ersten zwei Jahren mit drei-monatlich etwas enger, da das statistische Risiko für ein Rezidiv in diesem Zeitfenster am größten ist. Danach sinkt das Risiko statistisch ab, die Kontrollintervalle werden auf sechs Monate gesenkt. Der Onkologe misst im Blut den Tumormarker (CA 125).
Dieser Wert ist in der Regel zu Beginn der Chemotherapie erhöht und fällt im Verlauf der sechs Chemotherapiezyklen bei effektiver Wirksamkeit wieder ab. Das CT gehört zur weiteren sekundären Nachsorge. Die Untersuchung spielt in der Krebsdiagnostik eine wichtige Rolle, um Größe und Lage von Tumoren und mögliche Metastasen zu erfassen. Das Untersuchungsergebnis gibt Auskunft darüber, ob die Chemotherapiezyklen Wirkung gezeigt haben. In dreimonatigen Abständen sind Kontrollen bei der Gynäkologin notwendig.
Nach Therapieabschluss nehmen Neurochirurg, Urologe, Prokotologe, Hausarzt und Gynäkologe eine Toxizitätskontrolle vor. Polyneuropathien an Händen und Füßen können langsam zurückgehen. Stuhlkontinenz kann erreicht werden, wenn alle Maßnahmen zur besseren Darmkontrolle eingehalten werden. Auch die Blasenfunktion kann sich im Verlauf der Zeit verbessern. Viele Patientinnen leiden weiterhin unter dem chronischen Fatique-Syndrom. Es gibt aber Mittel und Wege, um mit diesem Syndrom besser umzugehen.
In den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften wird in einem ganzen Kapitel auf eine gute Kommunikation zwischen dem Arzt und Pflegenden und Patientinnen während der Therapie hingewiesen. Dies führt bei der Patientin zu einer positiven Einstellung gegenüber ihrer Behandlung und höheren Zufriedenheit.

Das können Pflegende Betroffenen raten

  • Mit ausreichenden Informationen über die Erkrankung ist man dem Krebs weniger hilflos ausgeliefert.
  • Mit behandelnden Onkologen besprechen, welche Therapien die besten sind.
  • Den Therapieplan, soweit möglich, diszipliniert einhalten.
  • Darauf achten, dass alle behandelnden Ärzte interdisziplinär am gemeinsamen Therapieziel zusammenarbeiten.
  • Während der Chemotherapie kann körperliche Bewegung (Spaziergang) dazu beitragen, dass die Stimmung positiver wird sowie Müdigkeit und Ängste abgebaut werden.
  • Massagen von Physiotherapeuten können Muskelverspannungen lindern.
  • Eine Psychoonkologin kann bei der psychischen Krankheitsverarbeitung helfen.
  • Der Kontakt zu Betroffenen, welche ähnliche Erfahrungen mit der Krankheit durchmachen, schafft ein Netzwerk der sozialen Unterstützung.
  • Lernen, "nein" zu sagen. Freunden, Bekannten, der Familie nicht zu viel versprechen.
  • Alltagsaktivitäten in einem Tempo erledigen, das sich angenehm anfühlt und nicht unter Druck setzt.
  • Auf einen erholsamen Schlaf achten.
  • Mit einer positiven Einstellung ist es leichter, mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen.

Pflege einfach machen

Die Diagnose "Ovarialkarzinom" kann das Leben der betroffenen Frauen verändern und ihnen den Boden unter den Füßen wegreißen. Durch die Schwere der Erkrankung bekommen die Betroffenen eine andere Perspektive auf das Leben.
Patientinnen fragen nicht nur nach Therapieabschluss Pflegende danach, in welchem Zeitfenster die körperliche Kraft, mentale Energie und Motivation zurückkehren. Dann sollten onkologisch geschulte Pflegende den Fragenden eine verständliche Antwort darauf geben.
Ein angemessener Umgang mit wiederkehrender Angst kann nach gutem Therapieerfolg, während des dreiwöchigen Aufenthalts in einer onkologischen Rehaklinik, erlernt werden.

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Metadaten
Titel
Oft zu spät erkannt: Eierstockkrebs
verfasst von
Dr. rer. cur. Elisabeth Höwler
Publikationsdatum
01.11.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Heilberufe / Ausgabe 11/2023
Print ISSN: 0017-9604
Elektronische ISSN: 1867-1535
DOI
https://doi.org/10.1007/s00058-023-3184-y

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