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01.07.2015 | Beiträge zum Themenschwerpunkt | Ausgabe 5/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 5/2015

Gestaltung und Wahrnehmung niedrigschwelliger Angebote für ältere Migranten im Stadtteil

Chancen für eine soziale Teilhabe im Kontext des freiwilligen Engagements

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 5/2015
Autoren:
Prof. Dr. G. Schäfer, Dr. D. Brinkmann, Prof. Dr. R. Freericks, Dr. M. Kart

Zusammenfassung

Hintergrund

In Deutschland besteht immer noch eine problematische Situation für ältere Migranten, die durch Armut, Unwissen über das Gesundheitssystem, Generationenkonflikte und Ausgrenzung charakterisiert werden kann.

Ziel der Arbeit

Gegenstand des Beitrags ist die Analyse der Chancen für eine soziale Teilhabe älterer Migranten aus 2 Blickwinkeln.

Material und Methoden

Die Einschätzungen beziehen sich auf das Forschungsprojekt „Kulturen der Sozialen Teilhabe im Stadtteil (KUSTIS)“ der Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter“ (SILQUA) und präsentieren ausgewählte Ergebnisse von 2 Teilprojekten. Der Untersuchungsansatz ist fokussiert auf die beiden Bremer Stadtteile Vahr und Gröpelingen mit einem überdurchschnittlichen Anteil an russisch- und türkischstämmiger Bevölkerung. Die Datenbasis beruht auf leitfadengestützten Interviews. Der 1. Teil des Beitrags beschreibt die Erfahrungen von 40 älteren Migranten ab 60 Jahren im Hinblick auf ihre erlebte Unterstützung durch niedrigschwellige Angebote von freiwillig engagierten Migranten in den Bremer Stadtteilen. Gleichzeitig erfolgt eine Betrachtung ihrer Wünsche und Bedarfe. Der 2. Teil des Beitrags geht auf die Förderung des freiwilligen Engagements für ältere Migranten im interkulturellen Kontext ein und stellt die Sichtweisen der freiwillig Engagierten in den Mittelpunkt (28 Einzelinterviews und 4 Fokusgruppen).

Ergebnisse und Schlussfolgerung

Beide Schwerpunkte ergänzen sich zu einer ganzheitlichen Sicht auf niedrigschwellige Angebote für ältere Migranten. Die Analyse lässt die Bedeutung von Migrantenorganisationen für die soziale Teilhabe, die Heterogenität von Lebenslagen, Engagementmotiven und Tätigkeiten sowie die Bedarfe nach gesellschaftlicher Anerkennung erkennen.

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Literatur
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