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01.02.2017 | Kurz gemeldet | Ausgabe 2/2017

Heilberufe 2/2017

Fürs Rauchen gibt es keine sichere Dosis

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 2/2017
Autor:
Springer Medizin
Langjährige Raucher sterben früher — auch dann, wenn ihr Konsum sich auf wenige Zigaretten am Tag beschränkt. Dies zeigt eine US-amerikanische Kohortenstudie mit 290.215 Teilnehmern, die zu ihrem Rauchverhalten befragt und sechs Jahre lang nachbeobachtet wurden. Von 19.857 aktiven Rauchern gaben 1.341 (6,8%) bzw. 6.036 (30,4%) an, aktuell weniger als eine bzw. ein bis zehn Zigaretten am Tag zu rauchen. Das Mortalitätsrisiko im Beobachtungszeitraum war in allen Rauchergruppen erhöht: Bei lebenslanger Beschränkung auf weniger als eine Zigarette am Tag lag es um 64%, bei ein bis zehn Zigaretten um 87% höher als bei Nichtrauchern. Wenn in früheren Jahren mehr geraucht worden war, war das Risiko um den Faktor 2,1 bzw. 2,9 erhöht. Auch wer wenig raucht, hat also ein substanziell höheres Risiko für einen frühzeitigen Tod. „Es gibt kein risikofreies Niveau der Tabakrauchexposition“, so die Autoren. ...

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