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01.05.2015 | Ausgabe 2/2015

HeilberufeScience 2/2015

Fragebogen zur Erfassung der funktionalen Gesundheit von zu Hause lebenden älteren Menschen

Entwicklungsprozess und Dimensionsanalyse

Zeitschrift:
HeilberufeScience > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Eva Schulc, Gerhard Müller, BSc Petra Schumacher, Christa Them
Wichtige Hinweise
Eva Schulc und Gerhard Müller haben zu gleichen Teilen zu dieser Arbeit beigetragen.

Zusammenfassung

Hintergrund

Zur Durchführung präventiver Hausbesuche bedarf es eines multidimensionalen Assessments (MA). Aufgrund geringer personeller, zeitlicher und finanzieller Ressourcen mobiler Dienste in Österreich ist die Nutzung eines multidimensionalen Assessments im Routineablauf von Hauskrankenpflegeeinsätzen schwer denkbar. Daher wurde der Fragebogen zur subjektiven Einschätzung der funktionalen Gesundheit durch die Senioren (F-FG) in Anlehnung an den Patientenfragebogen des evidenzbasierten präventiven Assessment-Programms Standardized Assessment of Elderly People in Primary Care in Europe („STEP“) eingesetzt.

Ziel/Methode

Die Zielsetzung war es, den F-FG, der von zu Hause lebenden ≥ 70-jährigen Menschen ausgefüllt worden war, einer ersten Qualitätsüberprüfung mithilfe einer Hauptkomponentenanalyse zu unterziehen. Zur Qualitätsüberprüfung des F-FG wurden Daten (n = 516) aus dem Projekt „Seniorenberatung im Tennengau/Salzburg“ herangezogen.

Ergebnisse

Die erste Qualitätsüberprüfung zur Bestimmung der Dimensionalität des F-FG mit 11 Dimensionen (n = 55 Items) resultierte in einer 5-dimensionalen Lösung mit 20 Items (Gesamtvarianz 57,58 %).

Schlussfolgerung

Entsprechend den theoretischen Vorannahmen zur Mehrdimensionalität der funktionalen Gesundheit eines ≥ 70-jährigen Menschen erscheint dies als eine inhaltlich sinnvolle Lösung. Im Sinne der International Classification of Functioning, Disability and Health der World Health Organization (ICF der WHO) lassen sich die 5 Dimensionen den wesentlichen 3 Komponenten (Körperfunktionen und -strukturen, Aktivitäten, Partizipation) auf der Ebene der Funktionsfähigkeit eines Menschen unterordnen. Aus dieser ersten Qualitätsüberprüfung konnten wesentliche Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des Fragebogens zur „präventiven Seniorenbenberatung“ für Tirol gewonnen werden, indem eine inhaltliche Erweiterung der analysierten Dimensionen [z. B. Barthel- sowie Instrumental Activities of Daily Living (IADL) Index] und der Antwortmöglichkeiten angestrebt wurde.

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