Zum Inhalt

Pflegewissen Pneumologie

Über dieses Buch

Pneumologie im Wandel – Pflege auf dem neusten Stand!

Dieses Buch bietet Pflegenden auf pneumologischen Stationen und Einrichtungen spezielles Fachwissen für die kompetente und umfassende Versorgung ihrer Patienten.

Die Durchführung von allgemeinen und speziellen Pflegemaßnahmen bei der Betreuung von Menschen mit akuten und chronischen Atemwegserkrankungen erfordert besondere fachliche und psychosoziale Fähigkeiten. Besonders in der Pandemie wurde dies nochmal deutlich. Lernen Sie anhand konkreter Fallbeispiele, wie Sie theoretische Grundlagen in der Praxis effektiv umsetzen können. Das interdisziplinäre Autorenteam macht deutlich, dass die pflegerischen Aufgaben bei der Behandlung einen wesentlichen Teil einnehmen und das Outcome der Patienten positiv beeinflussen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Grundlagen der Pneumologie

    M. Schellenberg, G. Iberl, B. Neetz, D. Gompelmann, S. Harutyunova, J. Op den Winkel, P. Kaukel
    Zusammenfassung
    Bereits in der unteren Nasenmuschel findet jedoch ein Übergang statt in die Regio respiratoria, eine mit Flimmerepithel bedeckte und mit Becherzellen (Schleimdrüsen) ausgestattete Zone. Diese grenzt direkt an die Lamina propria, die hauptsächlich aus lockerem Bindegewebe besteht und ausgedehnte Venennetze sowie Schleimdrüsen enthält. Aus diesem Bereich fließen Nasenbluten und Schnupfensekrete.
  3. Kapitel 2. Überwachung und Pflege

    G. Iberl, M. Schellenberg
    Zusammenfassung
    Zusätzlich zu der allgemeinen Krankenbeobachtung und der Vitalzeichenkontrolle kommt auf pneumologischen Fachstationen die spezielle Überwachung von Atmung, Beatmungszugängen und Atemnot hinzu. Auch der sichere Umgang mit Thoraxdrainagen gehört zu den alltäglichen Aufgaben des Pflegepersonals. Klare Prinzipien für individuelle pflegerische Maßnahmen bezüglich der Lagerung, Ernährung und Mobilisation bei akuter und chronisch refraktärer Dyspnoe können bei schwerkranken Patient*innen Beschwerden lindern und zugleich Ressourcen erhalten und fördern. Tipps für die Sekretabsaugung geben Sicherheit im Handeln. Das Erkennen von Schluckstörungen kann Komplikationen vermeiden.
  4. Kapitel 3. Intrapulmonale Krankheitsbilder

    M. Schellenberg, C. Wiedemann, J. Kunz
    Zusammenfassung
    Das Spektrum der pneumologischen Krankheitsbilder ist groß und oft fächerübergreifend. Neben den häufigsten Erkrankungen wie COPD, Asthma bronchiale oder Tumoren des Thorax werden hier weitere häufige und seltene Erkrankungen dargestellt, die im Alltag das Bild einer pneumologischen Station prägen. Die führende Symptomatik, der diagnostische Weg und auch therapeutische Vorgehensweisen werden verständlich erörtert, um so den Umgang mit pneumologischen Erkrankungsbildern zu erleichtern. Zur besseren Übersicht werden diese in Kap. 3 und 4 in intrapulmonale sowie extrapulmonale Krankheitsbilder unterteilt.
  5. Kapitel 4. Extrapulmonale Krankheitsbilder

    M. Schellenberg
    Zusammenfassung
    Extrapulmonale Krankheitsbilder betreffen nicht (primär) das Lungenparenchym oder die Bronchien, haben aber Auswirkungen auf die Atmung und Atemmechanik und gehören zu den pneumologischen Erkrankungen. Hierzu gehören z. B. Erkrankungen der Pleura, des neuromuskulären Systems oder auch schlafbezogene Atmungsstörungen.
  6. Kapitel 5. SARS CoV2/COVID-19

    M. Schellenberg, F. Trinkmann
    Zusammenfassung
    SARS-CoV-2 („severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“) ist ein neues Beta-Coronavirus, das ausgehend von China für eine weltweite Pandemie verantwortlich ist. Es konnte Anfang 2020 als Auslöser von COVID-19 identifiziert wurde. In der Folge wurden weite Teile der Menschheit mit neuartigen Herausforderungen medizinischer, ethischer, psychologischer, juristischer, wirtschaftlicher und sozioökonomischer Art konfrontiert. Die Lernkurve im Umgang mit dieser Erkrankung und ihren Folgen ist steil, jedoch noch im aktiven Prozess. Dieses Kapitel bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand zum Zeitpunkt der Erstellung ab (2022).
  7. Kapitel 6. Sekretmanagement

    M. Schellenberg, G. Iberl, O. Göhl
    Zusammenfassung
    Maßnahmen zu Sekretolyse und Sekretexpektoration orientieren sich an der Grunderkrankung und den Komorbiditäten der Patienten*innen und müssen an die jeweiligen funktionellen Probleme angepasst und mit ihnen kombiniert werden. Sie bestehen aus medikamentösen und nichtmedikamentösen Maßnahmen.
  8. Kapitel 7. Management von Leitsymptomen

    M. Schellenberg, G. Iberl, M. Tempel
    Zusammenfassung
    Dyspnoe (Atemnot, Atemlosigkeit) ist eines der häufigsten und bedeutendsten Symptome kardiopulmonaler Erkrankungen. Es kommen zahlreiche Differentialdiagnosen in betracht, somit ist die Behandlung der Dyspnoe sehr vielfältig. Darüberhinaus gibt es zahlreiche weitere Leitsymptome aus dem pneumologischen Kontext. Sie erfordern allesamt sorgfältige Diagnostik und differenzierte Therapiemaßnahmen. Hier werden häufige Beispiele erläutert.
  9. Kapitel 8. Beatmung, Überdruck- und Sauerstofftherapie

    M. Schellenberg, G. Iberl
    Zusammenfassung
    Sauerstofftherapie, Überdrucktherapie und auch eine Beatmung dienen der Therapie eines respiratorischen Versagens. Die Unterscheidung der Indikationen zur jeweiligen Therapieform sowie deren Anwendung werden hier erläutert.
  10. Kapitel 9. Interventionelle und operative Therapien

    M. Schellenberg, J. Op den Winkel, D. Gompelmann
    Zusammenfassung
    Bronchoskopische Verfahren erweitern das Spektrum der pneumologische Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten. Diese kommen elektiv, aber auch in der Versorgung pneumologischer Notfälle zum Einsatz. In diesem Kapitel werden auch operative Eingriffe erläutert, die in eine pneumologisch-chirurgische interdiszipliäre Zusammenarbeit überleiten.
  11. Kapitel 10. Fallbeispiele aus dem Alltag

    M. Schellenberg
    Zusammenfassung
    In diesem Kapitel wird die fachliche Theorie in realitätsbezogene Beispiele pneumologischer Erkrankungen spannend dargestellt.
  12. Kapitel 11. Das multidisziplinäre Team in der Pneumologie

    M. Schellenberg, G. Iberl
    Zusammenfassung
    Das Fach der Pneumologie ist gewachsen - und mit ihm auch die Herausforderungen an die Behandler. Eine optimale Behandlung und Betreuung der Patienten*innen gelingt nur im multidisziplinärem Team: gemeinsam suchen Mitarbeiter*innen der Physio-, Atmungs- und Ernährungstherapie, Lögopädie, des psychologischen und sozialen Dienstes , der Seelsorge sowie Pflegekräfte und Ärzte nach optimalen Strategien.
  13. Backmatter

Titel
Pflegewissen Pneumologie
Herausgegeben von
Mavi Schellenberg
Gabriele Iberl
Copyright-Jahr
2024
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-67237-2
Print ISBN
978-3-662-67236-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-67237-2

Informationen zur Barrierefreiheit für dieses Buch folgen in Kürze. Wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Vielen Dank für Ihre Geduld.