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01.08.2012 | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 6/2012

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 6/2012

Ethik in der Geriatrie

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 6/2012
Autor:
Prof. Dr. T. Frühwald

Zusammenfassung

Ethik ist ein fundamentaler Teil der Geriatrie. Ethische Fragen sind in jedem Bereich der Medizin wichtig, sie haben aber in der Geriatrie eine spezielle Bedeutung, denn Geriatrie beschäftigt sich oft mit gesundheitlichen Problemen hochaltriger Menschen am Ende ihres Lebens. Diese Menschen sind körperlich, psychisch und sozial vulnerabel, multimorbid, gebrechlich und „frail“. Sie erleiden Defizite ihrer körperlichen und kognitiven Funktionen und brauchen zunehmend Hilfe und Betreuung durch andere Menschen. Eine Entscheidungssituation ist eindeutiger und klarer, wenn der Arzt es mit gut informierten, entscheidungskompetenten Patienten zu tun hat; schwieriger ist sie bei multimorbiden, oft kognitiv beeinträchtigten, hochaltrigen Patienten. In der Ethik geht es um das systematische und strukturierte Stellen von Fragen. Der Frageprozess soll logisch strukturiert werden, Fragen dürfen auch offen bleiben. Es geht um das Hinterfragen von Vorurteilen und Handlungsweisen, um Darlegung von Begriffen, um Einforderung von Fakten, um genaue Definitionen, um Hilfe beim logischen Durchdenken des Problems. Gute Ethik beginnt mit guten Fakten, nicht mit grundlosen Annahmen.

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Literatur
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