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Erfahrungen und Bedürfnisse von trans* und nicht-binären Personen in der Hebammenbetreuung: Ein Scoping Review

  • 04.11.2025
  • Studentische Arbeiten
Erschienen in:

Auszug

Hebammen betreuen alle Menschen während der physiologischen Prozesse von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit [1, 2]. Weltweit vereint Hebammenarbeit das Verständnis von Schwangerschaft und Geburt als „ganzheitliche, biopsychosoziale Prozesse“ [3, S. 357], bei denen die schwangere oder gebärende Person im Zentrum einer partnerschaftlichen Beziehung zur Hebamme steht [3, 4]. Gesellschaftlich wird Schwangerschaft zumeist mit Weiblichkeit assoziiert. So werden cis Frauen sowohl in der peripartalen Versorgung [5, 6] als auch in der wissenschaftlichen Konzeptualisierung der Hebammenbetreuung adressiert – beispielsweise in Form des Konzepts der „Frauenzentrierung“ [7]. Jedoch werden auch trans* und nicht-binäre Personen schwanger, gebären und gründen Familien [8, 9]. Obwohl die Sichtbarkeit schwangerer und gebärender trans* und nicht-binärer Personen erheblich zugenommen hat [10, 11], erleben sie weiterhin Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung und haben schlechtere gesundheitliche Outcomes als cis Personen [1214]. Aus hebammenwissenschaftlicher Perspektive ist es daher von großer Relevanz zu untersuchen, wie diese Personengruppe bestmöglich betreut werden kann. …
Titel
Erfahrungen und Bedürfnisse von trans* und nicht-binären Personen in der Hebammenbetreuung: Ein Scoping Review
Verfasst von
H. Deinhart
Publikationsdatum
04.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Hebammenwissenschaft / Ausgabe 2/2025
Elektronische ISSN: 2366-3766
DOI
https://doi.org/10.1007/s44476-025-00021-5
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