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2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

4. Epidemiologie und Einteilung der Demenzformen

verfasst von : Sonja Scheichenberger

Erschienen in: Spezielle validierende Pflege

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Derzeit geht man von 46,8 Mio. demenzkranken Menschen weltweit aus. Die bisher prognostizierten Zahlen bezüglich der Neuerkrankungen können durch aktuelle Untersuchungen nach unten revidiert werden. Der Demenz kann, muss aber nicht ein Stadium mit leichter kognitiver Beeinträchtigung vorausgehen. Die einzelnen Demenzformen unterscheiden sich nicht nur von der betroffenen Region im Gehirn, sondern auch im Beginn, Verlauf und in den Symptomen. Der Schweregrad wird unter anderem auch mittels des Mini Mental Status erhoben und in drei Stadien eingeteilt. Besonders im Übergang vom mittleren ins späte Stadium tritt agitiertes, teilweise aggressives Verhalten mit Hyperaktivität auf. Diese Symptome werden auch als herausforderndes Verhalten zusammengefasst. Abzugrenzen ist eine Demenz von einem Delir oder einer Depression.
Literatur
Zurück zum Zitat AWMF Leitlinie (2009) Therapeutische Maßnahmen bei aggressivem Verhalten in der Psychiatrie und Psychotherapie. PPH 16(02):101–107. AWMF Leitlinie (2009) Therapeutische Maßnahmen bei aggressivem Verhalten in der Psychiatrie und Psychotherapie. PPH 16(02):101–107.
Zurück zum Zitat Bryden C (2011) Mein Tanz mit der Demenz. Trotzdem positiv leben. Huber, Bern Bryden C (2011) Mein Tanz mit der Demenz. Trotzdem positiv leben. Huber, Bern
Zurück zum Zitat Cramer B (2011) Biografiearbeit und kognitive Verhaltenstherapie bei Alzheimer Krankheit im Frühstadium. Eine multimethodische und multiperspektivische Untersuchung mit Patienten, Angehörigen und Psychotherapeuten. Dissertation, Universität München Cramer B (2011) Biografiearbeit und kognitive Verhaltenstherapie bei Alzheimer Krankheit im Frühstadium. Eine multimethodische und multiperspektivische Untersuchung mit Patienten, Angehörigen und Psychotherapeuten. Dissertation, Universität München
Zurück zum Zitat Falkai P, Wittchen HU (2015) Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5 ® American Psychiatric Association Falkai P, Wittchen HU (2015) Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5 ® American Psychiatric Association
Zurück zum Zitat Frühwald T, Böhmdorfer B, Iglseder B, Jagsch C, Weissenberger-Leduc M (2014) Delir. Ein häufiges Syndrom im Alter – eine interdisziplinäre Herausforderung. medonline.at CrossRefPubMed Frühwald T, Böhmdorfer B, Iglseder B, Jagsch C, Weissenberger-Leduc M (2014) Delir. Ein häufiges Syndrom im Alter – eine interdisziplinäre Herausforderung. medonline.at CrossRefPubMed
Zurück zum Zitat Häcker H, Stapf, KH (Hrsg.) (2004) Dorsch Psychologisches Wörterbuch. Huber, Bern Häcker H, Stapf, KH (Hrsg.) (2004) Dorsch Psychologisches Wörterbuch. Huber, Bern
Zurück zum Zitat Hürny C, Schwenk B, Inglin D (2002) Vergesslich, verwirrt und verloren. Demenz und Delirium: was ist relevant für den praktischen Arzt? Schweiz Med Forum 17:393–399 Hürny C, Schwenk B, Inglin D (2002) Vergesslich, verwirrt und verloren. Demenz und Delirium: was ist relevant für den praktischen Arzt? Schweiz Med Forum 17:393–399
Zurück zum Zitat Kasper S, Rainer M, Bacher R, Croy A, Fasching P, Fruhwürth G, Grunze H, Jagsch C, Jelem H, Kapfhammer H-P, Köller M, Lehofer M, Praschak- Rieder N, Psota G, Sachs GM, Stastka K, Windhager E, Winkler A, Winkler D, Wuschitz A, Zauner K (2015) Demenzerkrankungen Medikamentöse Therapie. Konsensus-Statement – State of the art. CliniCum neuropsy Sonderausgabe November Kasper S, Rainer M, Bacher R, Croy A, Fasching P, Fruhwürth G, Grunze H, Jagsch C, Jelem H, Kapfhammer H-P, Köller M, Lehofer M, Praschak- Rieder N, Psota G, Sachs GM, Stastka K, Windhager E, Winkler A, Winkler D, Wuschitz A, Zauner K (2015) Demenzerkrankungen Medikamentöse Therapie. Konsensus-Statement – State of the art. CliniCum neuropsy Sonderausgabe November
Zurück zum Zitat Lechleitner M (2013) Verwirrtheitszustände. Österreichische Ärztezeitung 23(24):22–30 Lechleitner M (2013) Verwirrtheitszustände. Österreichische Ärztezeitung 23(24):22–30
Zurück zum Zitat Lee EA, Malatt C (2011) Making the Hospital Safer for Older Adult Patients: A Focus on the Indwelling Urinary Catheter. Perm J/Winter 15(1):49–52 Lee EA, Malatt C (2011) Making the Hospital Safer for Older Adult Patients: A Focus on the Indwelling Urinary Catheter. Perm J/Winter 15(1):49–52
Zurück zum Zitat Mayer H, Wallner M, Faul E, Koller M (2014) Kognitive Beeinträchtigungen bei älteren PatientInnen im Akutkrankenhaus – Eine multizentrische Prävalenzstudie, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Wien. hanna.mayer@univie.ac.at | www.​univie.​ac.​at/​pflegewissenscha​ft. Zugegriffen: 14. Mai 2016 Mayer H, Wallner M, Faul E, Koller M (2014) Kognitive Beeinträchtigungen bei älteren PatientInnen im Akutkrankenhaus – Eine multizentrische Prävalenzstudie, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Wien. hanna.mayer@univie.ac.at | www.​univie.​ac.​at/​pflegewissenscha​ft. Zugegriffen: 14. Mai 2016
Zurück zum Zitat Merlin H (2010) Ich will integriert werden. In: Demenz Support Stuttgart (Hrsg) Ich spreche für mich selbst. Menschen mit Demenz melden sich zu Wort. Mabuse, Frankfurt a. M., S 11–24 Merlin H (2010) Ich will integriert werden. In: Demenz Support Stuttgart (Hrsg) Ich spreche für mich selbst. Menschen mit Demenz melden sich zu Wort. Mabuse, Frankfurt a. M., S 11–24
Zurück zum Zitat Michels S, Hatzinger M (2010) Verhaltensstörungen bei Demenz. Schutz und Sicherheit werden immer wichtiger Neurologie & Psychiatrie 8(3):14–19 Michels S, Hatzinger M (2010) Verhaltensstörungen bei Demenz. Schutz und Sicherheit werden immer wichtiger Neurologie & Psychiatrie 8(3):14–19
Zurück zum Zitat Monsch A, Hermelink M, Kressig RW, Fisch H, Grob D, Hiltbrunner B, Martensson B, Rüegger-Frey B, Gunten A (2008) Konsensus zur Diagnostik und Betreuung von Demenzkranken in der Schweiz. Schweiz Med Forum 8(8):144–149 Monsch A, Hermelink M, Kressig RW, Fisch H, Grob D, Hiltbrunner B, Martensson B, Rüegger-Frey B, Gunten A (2008) Konsensus zur Diagnostik und Betreuung von Demenzkranken in der Schweiz. Schweiz Med Forum 8(8):144–149
Zurück zum Zitat ÖGGG (2017) Delir. Ein häufiges Syndrom im Alter – eine interdisziplinäre Herausforderung. In: Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (Hrsg) Österreichisches Geriatrisches Basisassessment, 2. überarbeitete und ergänzte Auflage. ÖGGG, Wien ÖGGG (2017) Delir. Ein häufiges Syndrom im Alter – eine interdisziplinäre Herausforderung. In: Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (Hrsg) Österreichisches Geriatrisches Basisassessment, 2. überarbeitete und ergänzte Auflage. ÖGGG, Wien
Zurück zum Zitat Pochobradsky E, Bergmann F, Nemeth C, Preninger B (2008) Demenzhandbuch. Betreuungsangebote für demenziell erkrankte Menschen. ÖBIG, Wien Pochobradsky E, Bergmann F, Nemeth C, Preninger B (2008) Demenzhandbuch. Betreuungsangebote für demenziell erkrankte Menschen. ÖBIG, Wien
Zurück zum Zitat Pritzel M, Brand M, Markowitsch H (2003) Gehirn und Verhalten. Ein Grundkurs der physiologischen Psychologie. Spektrum, Heidelberg CrossRef Pritzel M, Brand M, Markowitsch H (2003) Gehirn und Verhalten. Ein Grundkurs der physiologischen Psychologie. Spektrum, Heidelberg CrossRef
Zurück zum Zitat Rainer M (2007) Neuropsychiatrische Symptome bei Demenz. Facharzt 4:18–21 Rainer M (2007) Neuropsychiatrische Symptome bei Demenz. Facharzt 4:18–21
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Zurück zum Zitat Wollmer A (2014) Denken, Fühlen und Handeln sind betroffen! Denken, Fühlen und Handeln sind gefragt! In: Schweizerische Alzheimervereinigung (Hrsg) Demenz Diagnose, Behandlung und Betreuung, Broschüre. S 17–20 Wollmer A (2014) Denken, Fühlen und Handeln sind betroffen! Denken, Fühlen und Handeln sind gefragt! In: Schweizerische Alzheimervereinigung (Hrsg) Demenz Diagnose, Behandlung und Betreuung, Broschüre. S 17–20
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Metadaten
Titel
Epidemiologie und Einteilung der Demenzformen
verfasst von
Sonja Scheichenberger
Copyright-Jahr
2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-56017-4_4