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3. Empirische Evidenz für den Einsatz von Methoden der Unterstützten Kommunikation

  • 2019
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Aufgrund des aktuellen Forschungsstandes zur Effektivität von Methoden der Unterstützte Kommunikation (UK) kann festgehalten werden, dass sich der Einsatz von körpereigenen und externen Methoden in der Mehrheit positiv auf die kommunikativen Fähigkeiten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erheblichen Beeinträchtigungen in diesem Bereich auswirkt. Darüber hinaus führt der Einsatz von Methoden der UK nicht zu einer Abnahme lautsprachlicher Fähigkeiten, sondern wirkt sich im Gegenteil vielfach sogar positiv auf diese aus. Das Modeling (die modellhafte Mitbenutzung der UK-Methode) sowie das Prompting (die Aufforderung zur Nutzung der UK-Methode) innerhalb natürlicher Interaktionen haben sich als förderliche Vorgehensweisen bei der Vermittlung der Verwendung von Methoden der UK gezeigt. Eine Ausnahme von diesen positiven Effekten von Methoden der UK stellt die Gestützte Kommunikation dar. Diese Methode hat sich eindeutig als nicht valide erwiesen und sollte daher keine weitere Verwendung finden.
Titel
Empirische Evidenz für den Einsatz von Methoden der Unterstützten Kommunikation
Verfasst von
Carina Lüke
Copyright-Jahr
2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-58128-5_3
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