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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

4. Einführung von Risikomanagement im Krankenhaus

verfasst von : Helmut Paula

Erschienen in: Patientensicherheit und Risikomanagement in der Pflege

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Die logische Konsequenz aus der Erkenntnis, dass durch neue Denkweisen und Methoden mehr Patientensicherheit erreicht werden kann, ist die Einführung eines organisierten Risikomanagementsystems. Einzeln initiierte Aktionen sind hierbei zwar sicherlich begrüßenswert, werden jedoch in ihrer Wirksamkeit begrenzt bleiben. Wesentlich effektiver sind Gesamtstrategien, die eine Kombination aus mehreren Einzelmaßnahmen darstellen. Ein solches Paket könnte z. B. Incident Reporting, systematische Zwischenfalls- und Prozessanalysen, Schulung von Verantwortungsträgern und Multiplikatoren sowie die regelmäßige Veröffentlichung von Sicherheitsinformationen umfassen. Es liegt auf der Hand, dass die Umsetzung solcher Strategien nicht als Nebenaufgabe geschehen kann, sondern ein gewisses Maß an Spezialisierung erfordert.
Literatur
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Zurück zum Zitat Palm S (2005) Vermeidung von Patientenstürzen. In: Holzer E, Thomeczek C, Hauke E, Conen D, Hochreutener M-A (Hrsg) Patientensicherheit – Leitfaden für den Umgang mit Risiken im Gesundheitswesen. Facultas, Wien Palm S (2005) Vermeidung von Patientenstürzen. In: Holzer E, Thomeczek C, Hauke E, Conen D, Hochreutener M-A (Hrsg) Patientensicherheit – Leitfaden für den Umgang mit Risiken im Gesundheitswesen. Facultas, Wien
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Metadaten
Titel
Einführung von Risikomanagement im Krankenhaus
verfasst von
Helmut Paula
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-53567-7_4