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02.09.2021 | Ehrungen | Nachrichten

Ehrendoktor: Würdigung für Christel Bienstein

Christel Bienstein erhält den Ehrendoktortitel der Privaten Universität Witten Herdecke. Damit würdigt die ehemalige Wirkstätte der DBfK-Präsidentin deren Verdienste für die Pflege und Pflegewissenschaft in Deutschland.

© Kay GroppProf. Christel Bienstein bei der Ehrung im Audimax der UW/H. Prof. Margareta Halek (links) und Präsident Martin Butzlaff gratulieren. 

Wie die Universität mitteilt, wurde Prof. Bienstein am 1. September die Ehrendoktorwürde für ihre „zahlreichen und dringend erforderlichen Impulse in Gesellschaft, Pflegepraxis und Forschung“ verliehen. Bienstein sei eine Pflege-Pionierin der ersten Stunde. Sie gelte als „herausragende Persönlichkeit“ der Pflege und der Pflegewissenschaft in Deutschland. Von der Gründung im Jahr 1994 an bis 2017 leitete Bienstein das Institut für Pflegewissenschaft an der Privat-Universität.

Tatkraft und Gestaltungswillen

„Die sprühende Tatkraft von Prof. Bienstein, verbunden mit politischem Geschick und geradezu ansteckendem Gestaltungswillen, haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Pflegewissenschaft in Deutschland zu einer wichtigen und anerkannten Disziplin entwickeln konnte“, begründete  Universitätspräsident Martin Butzlaff die Auszeichnung.

Auch Professorin Margareta Halek, die heute das Department für Pflegewissenschaft an der UW/H leitet, würdigte die Leistungen ihrer Vorgängerin: „Die Praxis zum Gegenstand der Forschung zu machen, Fragen der Pflegenden aufzugreifen, Rituale zu hinterfragen – dafür steht Christel Bienstein." Damit habe Bienstein die Pflegewissenschaft für Pflegende greifbar und spürbar gemacht und viele vom Nutzen der Akademisierung der Pflege überzeugen können, erklärte Halek, die selbst bei Bienstein studierte.

Brückenbauerin zwischen Theorie und Praxis 

Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), den Bienstein seit 2012 als Präsidentin anführt, unterstrich in einer Mitteilung deren Verdienste: „Ein besonderes Anliegen war ihr während ihrer gesamten Karriere die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Mit der Erschließung der Basalen Stimulation und auch der Kinästhetik für die Pflege hat sie Maßstäbe für die Pflege in Deutschland gesetzt und die berufliche Praxis tief beeinflusst“, erklärte am Mittwoch DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner. „Die Ehrendoktorwürde hat sie sich nun mehr als verdient“. (ne)

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