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Ein hohes Gut

  • 01.09.2025
  • EDITORIAL
Erschienen in:

Auszug

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Voltaire sagte einst, dass er beschlossen habe, glücklich zu sein, weil dies der Gesundheit förderlich sei. Wie wichtig und kostbar Gesundheit ist, ob mental oder physisch, wird einem oft erst gewahr, wenn ihr Gefahr droht. Jede:r wünscht sich, gesund zu bleiben und ein „normales“ Leben führen zu können. In unserer neuen Ausgabe schildert eine junge Frau in ihrem Bericht „Narbe, Mut und Nähe — Wie eine Stomaanlage mein Selbstbild — und mein Liebesleben — neu geformt hat“, was es bedeutet, wenn der eigene Körper nicht mehr so funktionieren kann, wie man es erwartet (ab S. 8) und inwieweit die Pflege ihr unterstützend zur Seite stand und noch immer steht. Im Artikel „Delir im Fokus“ (ab S. 20) wird auf evidenzbasiertes Delirmanagement im Akutkrankenhaus eingegangen und warum Advanced Practice Nurses eine Schlüsselrolle einnehmen. Um die Autonomie chronisch Kranker zu gewährleisten, ist Selbstmanagement unabdingbar. Auch hier haben Pflegende einen hohen Stellenwert, wie die Autorin ab S. 16 im Beitrag „Diabetes-Selbstmanagement“ berichtet. Wer nicht gesund ist, benötigt Unterstützung, denn glücklich sein allein ist leider keine Garantie für ein gesundes Leben. Wichtig ist, dass Betroffenen die Hilfe zuteilwird, die sie im Falle eines Falles benötigen und diese wird oftmals von Pflegenden gewährleistet. Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein hohes Gut. …
Titel
editorial
Ein hohes Gut
Verfasst von
Sonja Streit
Publikationsdatum
01.09.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
PRO CARE / Ausgabe 5-6/2025
Print ISSN: 0949-7323
Elektronische ISSN: 1613-7574
DOI
https://doi.org/10.1007/s00735-025-1983-x