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Erschienen in: Pflegezeitschrift 11/2018

01.11.2018 | Pflegewissenschaft

Pflegepersonalsituation in der Zentralen Notaufnahme

Drastischer Anstieg von Fallzahlen erfordert Umdenken

verfasst von: Dr. med. Heribert Kirchner, Eva-Charlotte Kirchner-Overfeld, Georg Juckel, Andreas Grundmeier, Martin Schäfer

Erschienen in: Pflegezeitschrift | Ausgabe 11/2018

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Zusammenfassung

Derzeit ist davon auszugehen, dass die auseinandergehende Schere zwischen Patientenzahlen und Personal während der letzten Jahre in der hier beschriebenen Notaufnahme exemplarisch für eine bundesweite Entwicklung steht. Auch die erste Auswertung der aktuellen Multicenterstudie zum Patientenaufkommen in dieser Versorgungseinheit zeigt die dringende Notwendigkeit weiterer Studien.
Hier stellt sich die Frage: Ist die perspektivische Erhöhung der Anzahl von Mitarbeitern in der ZNA die adäquate Lösung des Problems? Kann dies dem veränderten Patientengut im Sinne einer Zunahme des „Walk-In-Patienten“ überhaupt zielführend gerecht werden? In der gegenwärtigen wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Debatte werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert. Entsprechend der Handlungsempfehlungen des Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen aus dem Jahr 2016 kristallisieren sich zwei Steuerungsinstrumente zur Entlastung der ZNA heraus [15]: Der weitere Ausbau von „Portalpraxen“, die einen Großteil der nicht dringlichen Patientenversorgung übernehmen sollen. Dieser Ausbau beinhaltet auch, eine vermehrte Öffentlichkeitsarbeit zur besseren Wahrnehmung der alternativen Anlaufstelle innerhalb der Bevölkerung. Zudem wird die Priorisierung bzw. die Triage der vorstelligen Patienten zur adäquaten Versorgung als dringend notwendig angesehen. Ansonsten könnte der „Walk-In-Patient“ ohne durchgeführte Priorisierung bzw. Triage problematisch für die zeitnahe und notwendige Behandlung von lebensbedrohlich erkrankten Patienten sein.
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Zurück zum Zitat Kirchner, H.; Kirchner-Overfeld; E.; Juckel, G.; Schäfer, M.; Häufigkeitsentwicklung alkoholassoziierter Vorstellungen in einer interdisziplinären großstädtischen Notaufnahme: Vergleich 2009 vs. 2014 Analyse von Patientengut und konsekutiver stationärer Patientenströme, SUCHT (2018) 64, 109-116 Kirchner, H.; Kirchner-Overfeld; E.; Juckel, G.; Schäfer, M.; Häufigkeitsentwicklung alkoholassoziierter Vorstellungen in einer interdisziplinären großstädtischen Notaufnahme: Vergleich 2009 vs. 2014 Analyse von Patientengut und konsekutiver stationärer Patientenströme, SUCHT (2018) 64, 109-116
Metadaten
Titel
Pflegepersonalsituation in der Zentralen Notaufnahme
Drastischer Anstieg von Fallzahlen erfordert Umdenken
verfasst von
Dr. med. Heribert Kirchner
Eva-Charlotte Kirchner-Overfeld
Georg Juckel
Andreas Grundmeier
Martin Schäfer
Publikationsdatum
01.11.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Pflegezeitschrift / Ausgabe 11/2018
Print ISSN: 0945-1129
Elektronische ISSN: 2520-1816
DOI
https://doi.org/10.1007/s41906-018-0771-7