Skip to main content
main-content

06.11.2020 | Digitalisierung | Nachrichten

Digitale Kompetenzen für Pflegefachpersonal

Robotik, robotische Systeme, assistive Technologien, E-Health-Werkzeuge und telemedizinische Produkte werden zunehmend in die gesundheitliche und pflegerische Versorgung integriert. Ein Weiterbildungsangebot für Pflegende im Bereich der Telemedizin/Telepflege hat die Ostfalia Hochschule entwickelt.

Nurse am Laptop © Sergey Khamidulin / FotoliaMit dem Weiterbildungsangebot des Ostfalia Hochschule sollen digitale Kompetenzen von Pflegefachpersonen gefördert werden. © Sergey Khamidulin / Fotolia

Der Einzug digitaler Innovationen erfordert dringend die Vermittlung digitaler Kompetenzen, u.a. in Formen der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie im Rahmen von Studiengängen. Zwei Wissenschaftlerinnen und ihre Teams beschäftigen sich deshalb an der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Campus Wolfsburg mit der bedarfsgerechten Entwicklung, Erprobung sowie Evaluation eines wissenschaftlichen Weiterbildungsangebots im Bereich der Telemedizin/Telepflege. Das Projekt „T-Nugd – Telenursing-Nursing goes digital“ wird von den Professorinnen Dr. Martina Hasseler und Dr. Sandra Tschupke geleitet und soll bis August 2022 abgeschlossen sein. Gefördert wird es aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und zusätzlichen Mitteln des Landes Niedersachsen.

„Das Projekt ist ausgerichtet auf die pflegerischen Berufsgruppen, die häufig eher zur Gruppe der nicht-traditionell Studierenden gehören, und auf die Qualifizierung durch die Entwicklung und Erprobung von drei Weiterbildungsmodulen, Clinical Assessment/Clinical Reasoning, Digitalisierung in der Pflege und Telemedizin/Telenursing“, erklärt Martina Hasseler. Sandra Tschupke ergänzt: „Im Blended Learning Format, also in Kombination von E-Learning- und klassischen Lernmethoden sowie praktischen Simulationen, sollen Pflegende im Rahmen einer flexiblen wissenschaftlichen sowie praxisnahen Qualifizierung digitale Kompetenzen erlangen.“ 

Das Angebot für Pflegefachpersonen wird als Mentorenprogramm gemeinsam mit Studierenden des berufsbegleitenden Studiengangs Berufspädagogik und Management in der Pflege gestaltet – auf Basis eines „Tandem-Teaching Ansatzes“. Die wissenschaftliche Weiterbildung wird nach einem erfolgreichen Abschluss mit europäisch anerkannten Creditpunkten (ECTS) ausgewiesen. (ub)

ostfalia.de

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.01.2020 | Pflege Pädagogik | Ausgabe 1-2/2020

Projekt Pflege 4.0: Besser pflegen lernen

Bildnachweise