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16.08.2021 | Digitalisierung | Nachrichten

Innovationslabor für digitalisierte Pflegeversorgung

Das Bündnis „Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung (TDG)“ unter Leitung der Universitätsmedizin Halle (Saale) erhält 1,2 Millionen Euro zusätzlich, um ein Innovationslabor für digitalisierte Pflegeversorgung aufzubauen. Das Geld kommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Innovationslabor © Newman Studio / stock.adobe.comAuch Virtual- und Augmented-Technologien werden im Innovationslabor entwickelt und erprobt.

Für das Innovationslabor im Dorothea-Erxleben-Lernzentrum Halle (DELH) der Universitätsmedizin Halle werden u.a. Roboter, Exoskelette zur Unterstützung von Pflegefachpersonal, Transportdrohnen, ein Virtual-Reality-Studio, 3-D-Drucker und verschiedene smarte, tragbare körpernahe Technologien und Sensoren angeschafft. Es soll 2022 fertiggestellt werden. Versorgungsforschung und Digitalisierung in Lehre und Forschung zu verankern, sind wissenschaftliche Schwerpunkte der Universitätsmedizin Halle. Im Zuge dessen wurde damit begonnen, eine Innovationsinfrastruktur aufzubauen – bestehend aus einem Zukunftslabor für Pflege, einer häuslichen Simulationsumgebung, Kreativräumen sowie 3-D-Druck- und Scanmöglichkeiten, die im DELH angesiedelt sind. Diese Infrastruktur wird mit dem neuen Innovationslabor gezielt um robotische und assistive Systeme, Virtual- und Augmented-Technologien, körpernahe Sensorik und neue Möglichkeiten zum Rapid Prototyping erweitert. Die Förderung sei ein toller Erfolg und zeige einmal mehr die bedeutende Rolle der Universitätsmedizin Halle bei der Versorgungsforschung und der digitalisierten Gesundheitsversorgung, betont Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Halle. „Hier an der Universitätsmedizin Halle sitzen die Expertinnen und Experten, die zusammen mit der Bevölkerung und kleinen und mittelständischen Unternehmen die Lebenswelten der älteren Menschen erforschen und mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, also evidenzbasiert, verbessern wollen.“

Die Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung wurde in der Pilotrunde des BMBF-Programms „WIR! - Wandel durch Innovationen in der Region“ für die Umsetzung ausgewählt. Bis Ende 2025 adressierte das TDG-Bündnis unter Leitung der Unimedizin Halle (Saale) das Innovationsfeld der digitalisierten Gesundheitsversorgung. Mit mehr als 80 Partnern wird ein Innovationsökosystem entwickelt, um den Strukturwandel mit wissenschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Innovationen zu bewältigen.

Quelle: medizin.uni-halle.de; inno-tdg.de

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