Die Zukunft des österreichischen Pflegesystems - Eine Analyse
- 01.09.2024
- PFLEGE & WISSENSCHAFT
- Verfasst von
- Dr. Judith Goldgruber
- Dr. Martin Sprenger
- Prof. Dr. Gerd Hartinger
- Erschienen in
- PRO CARE | Ausgabe 6-7/2024
Zusammenfassung
In Österreich leben etwa 80 Prozent der Pflegegeldbeziehenden zu Hause, wobei die informelle Pflege durch 947.000 pflegende Angehörige das Pflegesystem maßgeblich stützt. Diese informell Pflegenden stehen vor vielfältigen Herausforderungen, darunter organisatorische, informationelle und soziale Anforderungen sowie die Anpassung an demografische und gesellschaftliche Veränderungen. Mobile Dienste und die 24-Stunden-Betreuung stabilisieren derzeit das System, doch die Zahl der pflegebedürftigen Personen wird aufgrund des demografischen Wandels stark ansteigen. Politische Maßnahmen wie Pflegegeld, Pensionsanspruch für pflegende Angehörige oder das Projekt „Community Nursing“ sind gesetzt, aber ihre Wirksamkeit bleibt fraglich. Die Zukunft des Pflegesystems hängt maßgeblich von der Stabilität der informellen Pflege ab und erfordert einen „Continuum of Care“-Ansatz, der über finanzielle und rechtliche Grenzen hinausgeht, sowie den „Health in All Policies“-Ansatz zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Pflege.
- Titel
- Die Zukunft des österreichischen Pflegesystems - Eine Analyse
- Verfasst von
-
Dr. Judith Goldgruber
Dr. Martin Sprenger
Prof. Dr. Gerd Hartinger
- Publikationsdatum
- 01.09.2024
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
PRO CARE / Ausgabe 6-7/2024
Print ISSN: 0949-7323
Elektronische ISSN: 1613-7574 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00735-024-1874-6
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