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01.04.2010 | Originalarbeit | Ausgabe 2/2010

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 2/2010

Die subjektive Belastung pflegender Ehepartner von Demenzkranken

Hinweise zur Validität der deutschen Version des Zarit Burden Interviews

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 2/2010
Autoren:
M. Braun, U. Scholz, R. Hornung, M. Martin
Wichtige Hinweise
Das Manuskript wurde von allen Autoren gesehen und überarbeitet. Alle Autoren haben einen bedeutenden Teil zur Gestaltung dieses Manuskripts beigetragen.

Zusammenfassung

Trotz der Vielzahl europäischer Studien über pflegende Angehörige von Demenzkranken gibt es bis heute keine veröffentlichte validierte deutsche Version des am häufigsten angewandten Instruments zur Erfassung der Belastung familiärer Pflegepersonen (Zarit Burden Interview, ZBI). Primäres Ziel dieser Studie war die Analyse der teststatistischen Gütekriterien der deutschen Version des ZBI (G-ZBI). Die Stichprobe bestand aus 37 älteren Paaren (n=74), bei denen der Ehemann von einer Demenzerkrankung betroffen war und die Ehefrau den Großteil der Pflege des kranken Partners übernommen hatte. Das G-ZBI weist eine hohe psychometrische Qualität (Cronbachs α=0,91) sowie überzeugende korrelative Zusammenhänge als Validitätshinweise auf (z. B. Wohlbefinden der Pflegeperson, Pflegebedürftigkeit und neuropsychiatrische Symptome des Demenzkranken). Eine Faktorenanalyse als Maß der Konstruktvalidität zeigt uneindeutige Befunde, unterstützt aber die in der Literatur häufig angenommene Eindimensionalität des Instruments. Die psychometrischen Gütekriterien legen nahe, dass das G-ZBI die Qualität eines reliablen und validen Instruments zur Erfassung der subjektiven Belastung pflegender Ehepartner von Demenzkranken besitzt. Die Anwendung des G-ZBI hat praktische und klinische Relevanz bei der Identifikation besonders belasteter und gefährdeter familiärer Pflegepersonen.

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Literatur
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