Die Palliativmedizin als Ressource beim Massenanfall von Notfallpatienten in der Klinik
- 11.11.2025
- Konzepte - Stellungnahmen - Perspektiven
- Verfasst von
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Prof. Dr. C. Bausewein, PhD MSc
Korrespondierender Autor Prof. Dr. C. Bausewein, PhD MSc
- Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München, LMU München, 81377, München, Deutschland
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P. Fischer
P. Fischer
- Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, LMU Klinikum München, LMU München, München, Deutschland
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A. Bayer
A. Bayer
- Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, LMU Klinikum München, LMU München, München, Deutschland
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C. Helmbrecht
C. Helmbrecht
- Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, LMU Klinikum München, LMU München, München, Deutschland
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J. Rosenbruch
J. Rosenbruch
- Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München, LMU München, 81377, München, Deutschland
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B. Haberland
B. Haberland
- Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München, LMU München, 81377, München, Deutschland
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B. Feddersen
B. Feddersen
- Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München, LMU München, 81377, München, Deutschland
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S. Prückner
S. Prückner
- Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, LMU Klinikum München, LMU München, München, Deutschland
- Erschienen in
- Notfall + Rettungsmedizin
Zusammenfassung
Im Falle eines Massenanfalls von Notfallpatienten (MAN-Fall) ist die innerklinische Versorgung schwerstverletzter Patienten mit geringer Überlebenswahrscheinlichkeit bislang unzureichend geregelt. Die Sichtungskategorie IV (SK IV) beschreibt Patienten, die aufgrund ihrer schlechten Prognose im Kontext gegenwertig knapper Ressourcen zunächst keine akutmedizinische Therapie erhalten. Die Klinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München wurde in die Krankenhausalarm- und Einsatzplanung eingebunden, um gemeinsam mit den hierfür Verantwortlichen ein Versorgungskonzept für diese Patientengruppe zu entwickeln. Ziel ist eine bestmögliche palliative Betreuung von Patienten der SK IV sowie die psychosoziale Unterstützung ihrer Angehörigen und der Mitarbeitenden. Dazu wurden Strukturen geschaffen und in den Einsatzplan übernommen. Im Fokus stehen hierbei die Betreuung von Patienten der SK IV, Angehörigen und Mitarbeitenden sowie ihre übergeordnete Koordination. Die Funktion Einsatzabschnittsleitung Palliativmedizin & psychosoziale Notfallversorgung übernimmt die übergeordnete und standortübergreifende Koordination. Ergänzend wurden definierte Alarmierungswege, Rollen und Verantwortlichkeiten, Medikamenten- und Materialvorräte sowie geeignete Räumlichkeiten festgelegt. Die palliativmedizinische Einbindung im MAN-Fall stellt eine wichtige Ergänzung zur akutmedizinischen und psychosozialen Versorgung dar, sichert ein strukturiertes Vorgehen und ermöglicht auch in Extremlagen eine würdevolle Begleitung von Sterbenden und deren An- und Zugehörigen.
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- Titel
- Die Palliativmedizin als Ressource beim Massenanfall von Notfallpatienten in der Klinik
- Verfasst von
-
Prof. Dr. C. Bausewein, PhD MSc
P. Fischer
A. Bayer
C. Helmbrecht
J. Rosenbruch
B. Haberland
B. Feddersen
S. Prückner
- Publikationsdatum
- 11.11.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Notfall + Rettungsmedizin
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s10049-025-01661-x
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