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30.09.2020 | Originalien

Die Methode der „Rathausgespräche“: ein Studienprotokoll

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Autoren:
Dr. Stefanie Wiloth, Dr. Birgit Kramer, Anna Kiefer, Maren Wittek, Stephanie Böttner, Claudia Fraas, Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse

Zusammenfassung

Hintergrund und Ziel

Die Gesellschaft steht in der Verantwortung der Stärkung „Angehörigen-sensibler“ Kommunen, die auf dem Prinzip der Daseinsvorsorge basieren und auf Wertschätzung pflegender Angehöriger (pA) von Menschen mit Demenz (MmD), deren Befähigung zur Selbstsorge und auf Partizipation ausgerichtet sind. Es braucht Methoden, durch die informelle Pflege- und Unterstützungsleistungen samt ihrer Herausforderungen und Rahmenbedingungen differenziert abgebildet werden. Der Beitrag verfolgt das Ziel, die Methode der „Rathausgespräche“ (RG) vorzustellen.

Methodik

Deutschlandweit wird in 20 Kommunen jeweils ein öffentliches RG durchgeführt, in dem pA und kommunale Akteure (kA) in den Dialog treten. In 3 Diskussionsgruppen wird u. a. die Frage nach Möglichkeiten der Ressourcenbereitstellung zur Förderung der Selbstsorgefähigkeit pA thematisiert. Um Aussagen zum Gelingen der Projektplanung zu treffen, wurden 3 Pilot-RG evaluiert.

Bisherige Ergebnisse

Insbesondere die Rekrutierung der Stichprobe und die Organisation der RG sind administrativ und logistisch anspruchsvoll. Das Projektvorhaben kann nur durch intensive Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen Akteuren und den Kommunen erfolgreich sein. Die Pilot-RG zeigen, dass die Projektplanung inhaltlich und logistisch gelungen ist. Die Methode erhielt mehrheitlich sehr positive Bewertungen.

Schlussfolgerung

Die RG versprechen mit Blick auf die Gestaltung Angehörigen-sensibler Kommunen großes Potenzial. Welchen konkreten Nutzen die RG für pA und die kA aufweisen, wird noch untersucht.

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Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

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Literatur
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