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20.09.2021 | CME

Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei Sarkopenie

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Autoren:
Anna Schaupp, Sebastian Martini, Ralf Schmidmaier, Michael Drey
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

M. Gosch, Nürnberg
H.J. Heppner, Schwelm
W. Hofmann, Lübeck
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Zusammenfassung

Die Sarkopenie beschreibt einen generalisierten Verlust von Muskelkraft, -masse und -funktion. Sie geht mit reduzierter Lebensqualität und erhöhter Mortalität einher. Zur Identifizierung gefährdeter Patienten in der Primärversorgung dient der Screeningfragebogen für Sarkopenie (SARC-F), welcher fünf Funktionsbereiche des alltäglichen Lebens erfasst. Im Fall einer relevanten Einschränkung sollte die Messung der Handkraft mithilfe eines Dynamometers und/oder die Beinkraft mithilfe des Chair-Rising-Test erfolgen. Bei pathologischen Ergebnissen sollte der relative Skelettmuskelindex z. B. per Dual-Röntgen-Absorptiometrie bestimmt werden. Unterschreitet dieser den geschlechtsspezifischen Grenzwert, ist die Diagnose einer Sarkopenie zu stellen. Bei normwertiger Muskelmasse liegt eine Präsarkopenie vor. In beiden Fällen sollten die Ursachen abgeklärt und eine Therapie begonnen werden. Eine Verlaufsuntersuchung wird zur Differenzierung zwischen akuter und chronischer Sarkopenie und zur Beurteilung der Krankheitsprogression empfohlen.

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Literatur
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