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18.10.2019 | Themenschwerpunkt | Sonderheft 4/2019

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 4/2019

Demenzsensibilität in Akutkrankenhäusern

Warum die Umsetzung so schwierig ist, und wie sie dennoch gelingen kann

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Sonderheft 4/2019
Autoren:
Dr. Sabine Kirchen Peters, Dr. Elisabeth Krupp
Wichtige Hinweise
Die Originalversion dieses Artikels wurde überarbeitet: Elisabeth Krupp wurde ursprünglich am 18. Oktober 2019 ohne „Open Access“ online auf der Internetplattform des Verlags publiziert. Die Autorinnen haben sich jedoch nach der Veröffentlichung in Band 52, Supplement 4, S. S291–S296 für eine „Open Access“-Veröffentlichung entschieden. Das Urheberrecht des Artikels wurde deshalb im Februar 2020 in © Der/die Autor(en) 2019 geändert. Der Artikel wird nun unter den Bedingungen der 4.0 International (https://​creativecommons.​org/​licenses/​by/​4.​0/​deed.​de) veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden.
Zu diesem Beitrag ist ein Erratum online unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00391-019-01667-4 verfügbar.

Zusammenfassung

Hintergrund

In Deutschland stellt sich immer noch die Frage, warum die Demenzsensibilität von Akutkrankenhäusern so wenig verbreitet ist, obwohl bereits fast vor zwei Dekaden die ersten Konzepte erfolgreich erprobt wurden.

Ziel des Beitrags

Die vorliegende Arbeit beschreibt in Form einer Übersicht Umsetzungsbarrieren und zeigt Wege zu einer besseren Praxis auf.

Material und Methoden

Die vorgestellten Ergebnisse der „Analyse zum Modellprogramm Demenz im Krankenhaus“ der Robert Bosch Stiftung basieren auf einer Dokumentenanalyse, auf der Auswertung von Fokusgruppen und Vernetzungstreffen sowie auf Experteninterviews. Zudem fließen Ergebnisse einer früheren Untersuchung des iso-Instituts für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft ein.

Ergebnisse

Aus den Erfahrungen in Modellprojekten lassen sich typische Barrieren für eine demenzsensible Ausrichtung auf individueller, arbeitsorganisatorischer und übergeordneter Ebene beschreiben, deren Systematisierung einen Ansatzpunkt zur Überwindung dieser Hürden liefert. Zudem kann aus den Projekten eine Reihe von Gelingensfaktoren für die Umsetzung guter Praxis herausgearbeitet werden. So hat es sich als entscheidend herausgestellt, an der Haltung des Personals zu Menschen mit kognitiven Einschränkungen zu arbeiten und Abläufe an die besonderen Bedürfnisse dieser Patientengruppe anzupassen. In diesem Zusammenhang spielen die Leitungskräfte sowie eine fachlich fundierte Strukturierung von Veränderungsprozessen eine Schlüsselrolle.

Diskussion

Vielfältige Anregungen können Verantwortliche und Beschäftigte aus Akutkrankenhäusern zukünftig einem umfassenden Leitfaden des iso-Instituts zur modularen Implementierung demenzsensibler Krankenhäuser entnehmen, der durch erprobte und wirksame Handlungshilfen, Instrumente, Prozessbeschreibungen usw. unterlegt ist.

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Literatur
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