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08.10.2020 | DBfK | Nachrichten

Manifest: Miteinander statt aneinander vorbei

Patientenversorgung ist multiprofessionelle Teamarbeit. Wie kann diese ohne lästige Reibungsverluste und Konflikte gelingen? Assistenzärzte und junge Pflegende haben Grundregeln für gute Zusammenarbeit veröffentlicht.

Ohne gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und offene Kommunikation geht es nicht: Der Ausschuss der Assistenzärzte im Hartmannbund und die Junge Pflege im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) haben gemeinsam ein „Manifest für gute Zusammenarbeit im Krankenhaus“ erarbeitet. Zehn Grundregeln sollen für ein besseres und professionelleres Miteinander sorgen, von dem auch die Patienten profitieren.

„Gute Patientenversorgung und gute Stationsarbeit kann nur im Team gelingen. Ein wertschätzender Umgang miteinander, der die unterschiedlichen Aufgaben, Rollen und Kompetenzen respektiert und in gemeinsamer Versorgung zusammenführt, ist dafür die Grundlage“, erklärt Anna Schmidt, Sprecherin der Lenkungsgruppe der Jungen Pflege im DBfK.

Im Krankenhausalltag stünden alle Berufsgruppen unter großem Zeitdruck, stellen die beiden Sprecher des Ausschusses der Assistenzärzte, Theodor Uden und Galina Fischer, fest. Die Patientenversorgung stehe dabei immer im Mittelpunkt. Umso wichtiger sei es, nicht aneinander vorbei sondern miteinander zu arbeiten.

Mit dem den zehn Eckpunkten wollen die Initiatoren über alle Berufsgruppen hinweg einen Dialog über gute Zusammenarbeit anregen. Dafür sollen Plakate mit dem Manifest künftig auf möglichst vielen Krankenhausstationen hängen. (ne)

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