Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.05.2014 | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2014

Notfall +  Rettungsmedizin 3/2014

Das verletzte Kind – diagnostisches Vorgehen im Schockraum

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 3/2014
Autoren:
M.A. Dr. C. Schöneberg, B. Schweiger, M. Metzelder, D. Müller, E. Tschiedel, S. Lendemans

Zusammenfassung

Die Diagnostik des verletzten Kindes im Schockraum macht eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unabdingbar und sollte möglichst in einem regionalen oder überregionalen Traumazentrum erfolgen. In einem kindertraumatologischen Referenzzentrum sollen mit Traumen erfahrene Kinder- bzw. Unfallchirurgen, Neurochirurgen, Anästhesisten und Radiologen mit einer zusätzlichen und speziellen Expertise in der Behandlung von Kindern verfügbar sein. Die initiale Schockraumbehandlung unterscheidet sich im prozessualen Vorgehen nicht wesentlich von dem bei erwachsenen Patienten, aber in ihren Inhalten. Im Rahmen der Diagnose ist das verletzte Kind durch die ionisierende Strahlung einer zusätzlichen Gefahr (Tumoren im Langzeitverlauf) ausgesetzt. Um Strahlenschäden zu reduzieren, ist ein möglichst differenzierter Einsatz, v. a. der Computertomographie (CT), notwendig. Dies kann durch Anwendung von Algorithmen erreicht werden. Im Einzelfall darf jedoch aus dem Verzicht auf die CT keine zusätzliche Gefahr für das Kind resultieren. Befindet sich dieses in einem kritischen Zustand und bestehen offensichtlich multiple Verletzungen, ist der Einsatz eines Ganzkörper-CT gerechtfertigt, weil es Zeit spart, eine gezieltere Therapie ermöglicht und damit u. U. lebensrettend ist.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Notfall + Rettungsmedizin

Print-Titel

• Praxisorientierte Leitthemen für die optimale Behandlung von Notfallpatienten

• Interdisziplinäre Ansätze und Konzepte

• Praxisnahe Übersichten, Fallberichte, Leitlinien und Empfehlungen

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2014

Notfall +  Rettungsmedizin 3/2014 Zur Ausgabe

Konzepte - Stellungnahmen - Leitlinien

Der Leitende Notarzt bei Amoklagen