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Cardiac-Arrest-Zentren

Verbesserung der Überlebensrate nach prähospitalem Herzkreislaufstillstand

  • 19.04.2017
  • Editorial
Erschienen in:

Auszug

Die Erstbeschreibung der externen kardiopulmonalen Reanimation mittels Thoraxkompression durch Kouwenhoven et al. im Jahr 1960 [1] stellt einen Meilenstein in der modernen Medizin dar. In Deutschland werden außerhalb von Krankenhäusern aktuell pro Jahr durch die Rettungsdienste ca. 75.000 Reanimationen durchgeführt, und in ca. 40 % der Fälle kann dabei präklinisch ein sog. ROSC (Return of Spontaneous Circulation) erreicht werden [2]. Die weitere Prognose der betroffenen Patienten hängt dabei immer ganz entscheidend von zwei – in der Behandlungskette beeinflussbaren – Faktoren ab:
1.
der Dauer des Ischämieintervalls vom Zeitpunkt des Kreislaufstillstands bis zum Beginn einer effektiven Thoraxkompression [24] und
 
2.
der Spezialisierung und der Qualität der Klinik, in die der reanimierte Patient zur Weiterbehandlung eingeliefert wird [2, 5, 6].
 
Titel
Cardiac-Arrest-Zentren
Verbesserung der Überlebensrate nach prähospitalem Herzkreislaufstillstand
Verfasst von
K. H. Scholz
Prof. Dr. B. W. Böttiger, M.L., D.E.A.A., F.E.S.C., F.E.R.C.
Publikationsdatum
19.04.2017
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 3/2017
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-017-0307-5
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