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01.10.2019 | Bildung | Nachrichten

E-Learning im Job: Lernen nach Bedarf

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden sich mit Hilfe von Seminaren, Workshops und Kursen weiter. Doch zusätzlich zu dieser formalen Aus-, Fort- und Weiterbildung gewinnt auch das Lernen während der Arbeit an Bedeutung, und zwar mit Hilfe digitaler Medien: Spezielle Apps, Soziale Medien, Augmented Reality und andere Formate lassen Lernen und Arbeiten zusammenwachsen. 

Lernen © Joana Rohr

„Am meisten lernen wir, wenn wir im beruflichen Alltag nicht weiterkommen“, sagt Dr. Carsten Müssig, E-Learning Produktmanager bei Springer Pflege. Inwieweit digitale Medien im dichten pflegerischen Berufsalltag unterstützen können, darüber berichtet der Experte auf dem 17. Gesundheitspflege-Kongress, der am 1. und 2. November in Hamburg stattfindet. Erneut erwartet Springer Pflege als Ausrichter des Kongresses wieder etwa 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Pflegefachkräfte und Pflegemanager aller Versorgungsbereiche sowie Pflegewissenschaftler, Lehrkräfte und Studierende.

Wie versorge ich jetzt genau diese Wunde? Wie reagiere ich auf den dementen Bewohner in dieser schwierigen Situation? Oder welche Quarantänemaßnahme ist bei diesem Patienten die richtige? Im beruflichen Alltag gibt es ein konkretes Problem, eine einfach zu bedienende App liefert in wenigen Minuten die Lösung. „Bei diesem sogenannten Microlearning lerne ich in kleinen Schritten, und zwar genau in der Situation, in der das Problem auftaucht, und dann kann ich weitermachen im Job“, berichtet Müssig. Ein Vorteil: Der Nutzer wendet das Gelernte sofort an und behält es damit besser. Springer Pflege entwickelt solche Apps für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser und stimmt dabei die qualitätsgesicherten Inhalte auf die jeweilige Organisation und Zielgruppe ab. „Weil der berufliche Kontext sich von Haus zu Haus unterscheidet, besuchen wir die jeweilige Einrichtung, führen Interviews mit den Mitarbeitern und begleiten sie ein paar Tage im Job“, so Müssig. Das heißt aber nicht, dass formelle Bildungsangebote ausgedient haben. „Ein solides Grundwissen sollte immer in einer klassischen Ausbildung erworben werden“, betont der Experte für digitale Medien. „Es geht darum, Präsenzlehre und E-Learning als funktionierendes Gesamtsystem zu konzipieren und umzusetzen.“

Simulationstraining für Intensivpflegende sowie ein virtuelles Pflegeunternehmen als Lernszenario für angehende Leitungskräfte – das sind weitere Möglichkeiten für neues Lernen, die auf dem 17. Gesundheitspflege-Kongress vorgestellt werden. Weitere Themenschwerpunkte drehen sich um geriatrische Palliative Care, Integration ausländischer Mitarbeiter oder auch die Umsetzung von Lean Management. Kooperationspartner des Kongresses sind traditionell die großen Kliniken aus der Region – das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, die Helios-Kliniken/Region Nord – sowie die HAW Hamburg und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK). Der Kongress findet mit freundlicher Unterstützung des BKK Dachverbandes statt. Hauptsponsor ist auch in 2019 das forschende Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb.

Kongressorganisation und Anmeldung:  
Andrea Tauchert | Springer Pflege | tel +49 30 82787-5510 | andrea.tauchert@springer.com

Mehr zum 17. Gesundheitspflege-Kongress, z.B. zum Programm finden Sie hier.

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