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Best Practice – Beispiel für ein Notfallsanitäterkompetenzsystem im Rahmen der Anwender- und Patientensicherheit: der Reutlinger Weg

  • 02.03.2022
  • Konzepte - Stellungnahmen - Perspektiven
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Diskussion um die Kompetenzen und Befugnisse von Rettungsassistenten und Notfallsanitätern zieht sich seit Jahrzehnten und ist nicht nur Gegenstand kontroverser juristischer Debatten, sondern auch aufgrund der heterogenen länderspezifischen Ausgestaltung gegenwärtig im Fokus der politischen Aufmerksamkeit. Es gibt jedoch nur wenige publizierte Beispiele für ein sogenanntes Kompetenzsystem zur sicheren und effektiven Anwendung von Maßnahmen in der prähospitalen Notfallmedizin. Nachfolgend werden die praktischen Erfahrungen eines Kompetenzsystems dargestellt. Von entscheidender Bedeutung für eine Kompetenzentwicklung sind adäquate Schulungen und Trainings. Ein ärztlich unterstütztes Qualitätssicherungssystem schafft die Möglichkeit, im Rahmen von Kompetenzchecks die Befugnisse von Notfallsanitätern zu bestätigen, mittels Kennzahlen und Stichproben das System zu überwachen und frühzeitig Schwachstellen aufzudecken. SOP stellen dabei eine Richtschnur für die konkrete Umsetzung dar. In einem Kompetenzsystem können zertifizierten Notfallsanitätern Befugnisse erteilt werden, die damit zu einer raschen, sicheren und effizienten Patientenversorgung beitragen sowie die Ressource Notarzt für eine bedarfsgerechte Indikation vorhalten.
Titel
Best Practice – Beispiel für ein Notfallsanitäterkompetenzsystem im Rahmen der Anwender- und Patientensicherheit: der Reutlinger Weg
Verfasst von
Dr. med. Benjamin Schempf
Wolfgang Dorau
Fabian Eppler
Niklas Heinemann
Markus Metzger
Dr. David Häske, M.Sc. MBA
Publikationsdatum
02.03.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 6/2023
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-022-00989-y
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