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19.02.2020 | Berufsverbände | Nachrichten

Bündnis fordert entschiedenes Handeln

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Für eine starke und selbstbewusste Pflege macht ein Zusammenschluss  verschiedener Pflegeorganisationen mobil. Das Bündnis „Nurses for Future“ will dabei ausdrücklich auch die Rechte der Frauen vertreten.

Unter der Federführung des DBfK-Nordwest haben sich 13 Pflegeorganisationen und -verbände sowie der Landesfrauenrat Niedersachsen zusammengeschlossen. Gemeinsam will das überregionale Bündnis für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege kämpfen. Über Jahrzehnte hätten Arbeitgeber und politische Entscheidungsträger die Perspektive von Pflegenden ignoriert und negiert. „Damit ist der landesweit wahrnehmbare Mangel an Pflegefachpersonen hausgemacht“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung.

In der „Nichtachtung der Interessen von Pflegenden und den sich kontinuierlich verschlechternden Arbeitsbedingungen“ sieht das Bündnis auch eine Benachteiligung von Frauen. Diese stellen mit 85% den deutlich überwiegenden Anteil der Berufsgruppe. Aber auch junge Pflegefachpersonen würden um ihre Zukunftsperspektive betrogen.

So zielen die zentralen Forderungen des Bündnisses u.a. auf die Prävention von Altersarmut bei professionell Pflegenden ab, die häufig in Teilzeit arbeiten. Zudem macht sich das Bündnis für bessere Versorgungsqualität, verbindliche Aus- Fort-und Weiterbildungsstandards, Übertragung von heilkundlichen Aufgaben, leistungsgerechte Vergütung sowie berufliche Selbstverwaltung stark. (ne)

Für den 7. März ruft Nurses for Future zu einer Großkundgebung in Hannover auf. Nähere Informationen finden Sie hier.

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