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01.02.2016 | Originalien | Ausgabe 2/2016

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 2/2016

Belastungserleben und Coping-Strategien pflegender Angehöriger

Perspektive der Angehörigen

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 2/2016
Autoren:
M.A. Sarah Brügger, M.Sc. Adrienne Jaquier, Dr. Beat Sottas

Zusammenfassung

Hintergrund und Ziel der Arbeit

Eine schwer kranke Person zu Hause zu pflegen, ist äußerst anspruchsvoll. In einer qualitativen Studie wird der Frage nachgegangen, welche aus Sicht der Angehörigen die größten Belastungen sind, und welche Strategien genutzt werden, um diese Belastungen zu bewältigen.

Material und Methode

Es wurden narrative Interviews mit 25 pflegenden Angehörigen geführt. Die Interviews wurden transkribiert und gemäß der „constant comparative method“ ausgewertet.

Ergebnisse

Pflegende Angehörige sind müde und überlastet, fühlen sich alleingelassen und unverstanden, müssen mit Trauer, Leid und Zukunftssorgen umgehen, sind hilf- und machtlos und erleben ihr Leben als fremdbestimmt. Um diese Belastungen zu bewältigen, suchen sie aktiv nach Entlastung und Unterstützung, informieren sich und erwerben Kompetenzen, tauschen sich mit anderen aus, schaffen sich einen Ausgleich und heben die positiven, sinnstiftenden Seiten der Pflege hervor.

Schlussfolgerung

Das Belastungserleben pflegender Angehöriger ist stark subjektiv und hängt ab von den Bewältigungsstrategien sowie von den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die informelle Unterstützung aus dem sozialen Umfeld.

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Literatur
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