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01.05.2014 | Ausgabe 2/2014

HeilberufeScience 2/2014

Belastungen von Mitarbeitern in der stationären Pflege durch das Miterleben von Sterben, Tod und Trauer

Zeitschrift:
HeilberufeScience > Ausgabe 2/2014
Autor:
Dipl.-Sozialarbeiterin/Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Alexandra Vogt

Zusammenfassung

Hintergrund

Mitarbeiter der stationären Altenpflege werden sowohl durch das Sterben und den Tod von Bewohnern emotional stark berührt als auch mit dem eigenen Trauererleben und dem Umgang damit konfrontiert. Die beruflichemotionale Nähe zu den Bewohnern und deren Angehörigen birgt für Mitarbeiter die Gefahr einer hohen inneren Belastung als mögliche Folge eigener und miterlebter Trauer.

Ziel der Arbeit

Die vorliegende Studie untersucht exemplarisch das Belastungserleben von Mitarbeitern der stationären Altenpflege in ihrer Begegnung mit Sterben, Tod und Trauer.

Methode

In 10 Einrichtungen der stationären Altenpflege wurde 2012 eine Fragebogenerhebung bei allen Mitarbeitern zum Miterleben von Sterben, Tod und Trauer durchgeführt.

Ergebnisse

Frauen erleben durch Sterben, Tod und Trauer eine deutlich höhere Belastung als Männer. Die Zahl der erlebten Todesfälle hat keinen Einfluss auf das Belastungserleben, jedoch ergeben sich Unterschiede im Hinblick auf die berufliche Funktion: Altenpfleger geben deutlich höhere Belastungswerte an als Krankenpfleger.

Schlussfolgerungen

Die oben genannten Belastungen können nicht ausschließlich über berufliche Kompetenzen, die in der Ausbildung erworben wurden, verarbeitet werden. Geschlechts-, berufs- und einrichtungsspezifische Unterschiede als auslösende Merkmale sollten im Hinblick auf mögliche Ressourcen, speziell beim Umgang mit dem Trauererleben der Mitarbeiter, analysiert werden, um belastungsmindernde Maßnahmen entwickeln und implementieren zu können.

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