Kultur-Tipp: "Läuft. Die Ausstellung zur Menstruation"
- 14.03.2024
- Galerie
Trotz der immensen Bedeutung für den Alltag vieler Menschen gilt die monatliche Blutung nach wie vor als Tabuthema. Im Museum Europäischer Kulturen rückt „Läuft. Die Ausstellung zur Menstruation“ Diskussionen rund um die Periode in den Vordergrund.
Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Was tat man eigentlich ohne Binden, Tampons und Cups? Anfang des 20. Jahrhunderts mussten Menstruierende die „Wäsche für besondere Tage“ noch selbst nähen. In der Ausstellung können die Besucher*innen sie anprobieren.
Menstruationsprodukte aus mehreren Jahrzehnten: Von den einfachen Stoffbinden vergangener Generationen bis hin zu den modernen, diskreten Tampons und Menstruationstassen gibt es in der Ausstellung eine Vielfalt an Produkten zu entdecken, die die Bedürfnisse und Ansprüche von Frauen im Laufe der Zeit widerspiegeln.
Ein langer Weg: Lange Zeit wurde nicht offen über die Periode gesprochen – geschweige denn daran gedacht, die Lebensqualität und den Komfort von Menstruierenden zu verbessern. Erst seit etwa 140 Jahren gibt es Menstruationsprodukte zu kaufen. Über einen Zeitstrahl lässt sich die Entwicklung nachvollziehen.
Was gibt’s Neues? Ob Cups aus Silikon, schicke Periodenunterwäsche, nachhaltige Stoffbinden – auch jüngere Innovationen finden Ihren Platz in der Ausstellung.
Die Periode umdeuten: Die Ausstellung fordert zu Nachdenken und Sprechen über die Menstruation auf, um die Stigmatisierung zu reduzieren und das gesellschaftliche Verständnis gegenüber Menstruierenden zu fördern.