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Ausbildung und Training des Rettungsfachpersonals und der Notärzte

Konsequenzen aus der neuen Bedrohungslage

  • 05.09.2018
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Allgemeine Bedrohungslagen wie Amok und Terroranschläge rücken mit der konsekutiven Anpassung der Ausbildung und der Trainings zunehmend in das Bewusstsein der Notfallmedizin.

Methodik

Narratives Review und Experteneinschätzung.

Ergebnis

Terroristische Anschläge und Amoklagen sind in Deutschland selten, sollten aber aufgrund der besonderen Anforderung an die eigene Sicherheit und der seltenen Notfallbilder berücksichtigt werden. In der Aus- und Fortbildung muss ein Bewusstsein bei den Einsatzkräften hinsichtlich der Bedrohung und Aufmerksamkeit auf das Umfeld sowie die Möglichkeit einer Bedrohungslage geschaffen werden. Kommunikationswege und Bereitstellung müssen geklärt sein, die Sichtung muss regelmäßig geübt werden und das Wissen hinsichtlich der Versorgung entsprechender Patienten sowie entsprechende taktische Strategien vermittelt sein. Das Training von Fertigkeiten ist essenziell und führt zu einer höheren Sicherheit. Als Human-Factors-Ressource können Hilfsmittel wie Checklisten in der Vorbereitung helfen. Konzepte zur mentalen Stärkung und Debriefing sind notwendig, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte aufrecht zu erhalten.

Diskussion

Es gilt, für seltene Ereignisse relevante Aspekte zu schulen. Eine Reihe von Inhalten sollte unabhängig von Bedrohungslagen in regulären Fortbildungen vermittelt werden.
Titel
Ausbildung und Training des Rettungsfachpersonals und der Notärzte
Konsequenzen aus der neuen Bedrohungslage
Verfasst von
D. Häske, MSc MBA
B. Gliwitzky
J. Knapp
F. Josse
Publikationsdatum
05.09.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 8/2018
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-018-0514-8
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