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10. Aufsuchende Sozialpädagogik bei familiären Krisen und Konflikten

„Fuchsbau-mobil“ als Maßnahme zur Reduktion und Prävention psychischer Belastungen und Risikofaktoren im Kindes- und Jugendalter

  • 2020
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Werte, Normen und Weltanschauungen der Herkunftsfamilie mit allen ihren AkteurInnen nehmen eine zutiefst prägende Rolle in der Biographie der Heranwachsenden ein und beeinflussen die kindliche Entwicklung nachhaltig. Spätestens seit der UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahre 1989 sind das Wohl des Kindes und das Recht auf gewaltfreie Erziehung in den Vordergrund getreten und ziehen bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls eine behördliche Intervention nach sich. Das aufsuchende Setting, unmittelbar in den privaten Wohnräumen der Familien, hat sich dabei nicht nur als wirksam, sondern auch als kosteneffizient (Frindt 2011), insbesondere zur Vermeidung von Fremdunterbringung, erwiesen. Als Beispiel für eine Intervention bei Kindeswohlgefährdung wird „Fuchsbau-mobil“ als aufsuchende Hilfe beschrieben und die Tätigkeitsbereiche rund um Familien- und Jugendintensivbetreuungen bei dysfunktionalen und destruktiven Familiensystemen werden dargestellt. Dabei wird auf personelle Herausforderungen und spezifische Spannungsfelder im aufsuchenden Setting Bezug genommen.
Titel
Aufsuchende Sozialpädagogik bei familiären Krisen und Konflikten
Verfasst von
Martina Steininger
Christoph Steininger
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-60817-3_10
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