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Ansatzpunkte für den Rettungsdienst in Bezug auf das Erkennen, Verhindern und den Umgang mit Angriffen auf Personal aus der polizeilichen Praxis

  • 27.06.2024
  • Übersicht
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Gewalt gegen Rettungskräfte während der beruflichen Tätigkeitsausübung stellt für die Betroffenen vielseitige Belastungen dar.

Ziel der Arbeit

In der Studie AMBOSafe wurden mehrere Berufsgruppen mit dem Fokus auf Gewalt untersucht. Vorliegend wurde der Vergleich vom Rettungsdienst zur Polizei gezogen, deren Bedienstete – obwohl mit normendurchsetzenden Aufgaben befasst – nicht viel häufiger Angriffe als Mitarbeitende des Rettungsdiensts erleben.

Methoden

Anhand von Studien – insbesondere von Ergebnissen des Projekts AMBOSafe (“Angriffe auf Mitarbeiter*innen und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben”), die einen direkten Vergleich zwischen Rettungsdienst und Polizei ermöglichen – werden Faktoren identifiziert, die Einfluss auf das Auftreten von Angriffen haben. Diese werden strukturiert vorgestellt und praktische Ansätze zur Verbesserung der Situation dargelegt.

Ergebnisse

Unterschiede zwischen den Berufsgruppen in der Einstellung, Aus- und Fortbildung und Arbeitssituation legen nahe, dass im Rettungsdienst das Bewusstsein für die Gefahr möglicher Angriffe geschärft, der Umgang mit Stress thematisiert und Deeskalationsstrategien gelernt werden sollten.

Diskussion

Diese Ansatzpunkte können mittels verschiedener Strategien praktisch optimiert werden. So sollten Strategien zur Verhinderung von Angriffen an die Hand gegeben und die Arbeitsbedingungen mit Blick auf risikofördernde Faktoren betrachtet werden.
Titel
Ansatzpunkte für den Rettungsdienst in Bezug auf das Erkennen, Verhindern und den Umgang mit Angriffen auf Personal aus der polizeilichen Praxis
Verfasst von
Clemens Riehl
Fredericke Leuschner
Clemens Lorei
Michaela Selzer
Publikationsdatum
27.06.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-024-01360-z
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