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Analgesie bei Traumapatienten in der Notfallmedizin

  • 27.08.2019
  • CME
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die adäquate Analgesie gehört neben der Behandlung von Vitalfunktionsstörungen zu den wichtigsten Maßnahmen der Notfallversorgung und sollte, wenn indiziert, zeitnah erfolgen. Jedoch erhält ein großer Anteil der Notfallpatienten keine oder nur eine unzureichende Schmerztherapie. Da die Numeric Rating Scale (NRS) zur Schmerzbeurteilung nicht bei jeder Patientengruppe anwendbar ist, sind Vitalwerte und Körpersprache ebenfalls zu beurteilen. Mithilfe der Schmerztherapie sollte die NRS auf <5 Punkte reduziert werden. Ketamin und Fentanyl, deren Wirkung rasch eintreten, sowie Morphin sind zur Analgesie beim spontan atmenden Patienten geeignet. Grundvoraussetzungen zur sicheren und wirksamen Analgesie durch medizinisches Fachpersonal sind das angemessene Monitoring, die Vorhaltung einer definierten Notfallausrüstung und die Beherrschung von Notfallverfahren. In einem strukturierten Kompetenzsystem können Notfallsanitäter und Pflegepersonal die Analgesie sicher und effektiv durchführen.
Titel
Analgesie bei Traumapatienten in der Notfallmedizin
Verfasst von
Dr. D. Häske, MSc MBA
Prof. Dr. B. W. Böttiger
Prof. Dr. B. Bouillon
Prof. Dr. M. Fischer
Dr. Gernot Gaier
B. Gliwitzky
Prof. Dr. M. Helm
PD Dr. P. Hilbert-Carius
Dr. B. Hossfeld
Dr. B. Schempf
PD Dr. A. Wafaisade
PD Dr. M. Bernhard, MHBA
Publikationsdatum
27.08.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 6/2019
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-019-00629-y
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