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Wissens-Check: Anästhesie für die Fachpflege

Zum Wiederholen: Kompakt und übersichtlich

Über dieses Buch

Als Ergänzung zum bekannten Lehrbuch des Autors gibt es nun in kompaktes Buch zum schnellen Wiederholen der wichtigsten Fakten in der Anästhesie. Ob im Bus oder auf dem Sofa, ob mit gedruckten Buch oder ebook: Überall kann der Stoff rasch erfasst und leicht gelernt werden. Für Teilnehmer der Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege, für ATAs, Wiedereinsteiger oder einfach zwischendurch zum Auffrischen des eigenen Wissens.Plus: ebook gratis dazu!

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Grundlagen

    1. Frontmatter

    2. Chapter 1. Autonomes Nervensystem (ANS)

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Beschrieben werden der Aufbau und die Funktion des sympathischen und parasympathischen Nervensystems und die Wirkung von Medikamenten auf beide Systeme. Grundlegende Kenntnisse des autonomen Nervensystems sind Voraussetzung, um die Wirkungen von Anästhetika auf die Funktion verschiedener Organe, besonders des Herzens und des Kreislaufs zu verstehen.
    3. Kapitel 2. Herz, Kreislauf und Hämodynamik

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Beschrieben werden die grundlegenden Funktionen von Herz, Kreislauf und Hämodynamik sowie ihre Kenngrößen mit den Normalwerten. Alle Anästhetika, Adjuvanzien und Narkoseverfahren sowie zahlreiche anästhesiologische und operative Manipulationen beeinflussen die Herz-Kreislauf-Funktion, v. a. den Blutdruck und die Herzfrequenz. Diese Parameter werden zudem eingesetzt, um die Narkosetiefe zu steuern. Wer Anästhesien durchführt oder überwacht, muss diese Zusammenhänge genau kennen und beachten.
    4. Kapitel 3. Atmung

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Hauptfunktionen der Atmung sind die Belüftung oder Ventilation der Lungen, der pulmonale Gasaustausch und die Regulation des pH-Werts im arteriellen Blut als respiratorische Komponente des Säure-Basen-Haushalts. Primäre Steuerungsgröße der Atmung ist der paCO2, er wird in einem engen Bereich konstant gehalten. Die Atmung ist für die Allgemeinanästhesie von zentraler Bedeutung, weil sie in der Regel ausgeschaltet und die Ventilation von einem Respirator übernommen wird. Störungen der Atmung gehören zu den häufigsten Komplikationen während und kurz nach der Narkose.
    5. Kapitel 4. Blutgase: O2 und CO2

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Sauerstoff und Kohlendioxid sind die beiden wichtigsten Blutgase. Sauerstoff wird im Stoffwechsel benötigt und nach der Aufnahme in der Lunge mit dem Blut zu den Organen transportiert. Kohlendioxid entsteht im Stoffwechsel und muss über die Lungen ausgeatmet werden. Die beiden Blutgase werden in einem engen Bereich konstant gehalten. Ein normaler paO2 ist Voraussetzung für eine ausreichende O2-Sättigung des Hämoglobins. Während der Narkose müssen die arteriellen Blutgase im Normbereich gehalten werden. Ihre Überwachung erfolgt indirekt durch Pulsoxymetrie und Kapnometrie, bei Bedarf auch durch direkte Messung im arteriellen Blut.
    6. Kapitel 5. Säure-Basen-Haushalt (SBH)

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Beschrieben werden Säuren und Basen, die Funktion des Säure-Basen-Haushalts im Organismus, sein Einfluss auf die Ionenkanäle, die Kaliumkonzentration, die Kontraktionskraft der Muskulatur und auf die Bindung von Sauerstoff im Blut. Das Kapitel enthält außerdem eine Anleitung für die Diagnostik von Störungen des Säuren-Basen-Haushalts.
    7. Kapitel 6. Blutgerinnung

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Störungen der Blutgerinnung können angeboren oder erworben sein. Bei Operationen stehen erworbene Gerinnungsstörungen als Blutungsursache im Vordergrund. Traumatische Blutungen entstehen durch die Verletzung von Geweben während der Operation. Die Blutgerinnung ist dabei (noch) intakt. Bei anhaltenden Blutungen können sich aber Koagulopathien entwickeln, d. h. massive Blutungen durch eine erworbene Störung der Gerinnselbildung. Häufigste angeborene Gerinnungsstörung ist das von-Willebrand-Jürgens-Syndrom. Hierunter treten Blutungen v. a. auf, wenn der Defekt des von-Willebrand-Faktors (vWF) präoperativ nicht bekannt ist.
  3. Anästhetika und Adjuvanzien

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 7. Inhalationsanästhetika

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Inhalationsanästhetika bewirken eine Allgemeinanästhesie, deren Tiefe vom Partialdruck des Anästhetikums im Gehirn abhängt. Wegen ihrer kardiovaskulären Nebenwirkungen werden die Inhalationsanästhetika nicht allein zugeführt, sondern in der Regel mit i.v.-Anästhetika, Opioiden und Muskelrelaxanzien kombiniert (Kombinationsnarkose oder balancierte Anästhesie). Gebräuchliche Substanzen sind Isofluran, Desfluran und Sevofluran sowie Lachgas.
    3. Chapter 8. Intravenöse Anästhetika und Benzodiazepine

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Intravenöse Anästhetika werden für die Einleitung der Narkose eingesetzt, außerdem als hypnotische Komponente der totalen intravenösen Anästhesie (TIVA) mit Opioiden sowie zur Sedierung bei Regionalanästhesien. Gebräuchliche i.v.-Anästhetika sind Propofol, Thiopental, Ketamin, Esketamin und Etomidat. Benzodiazepine sind die Standardsubstanzen für die Prämedikation und für die Sedierung bei Regionalanästhesien. Intravenöse Anästhetika werden bei jeder Allgemeinanästhesie eingesetzt, v. a. für die Narkoseeinleitung, aber auch für die totale intravenöse Anästhesie in Kombination mit Opioiden.
    4. Kapitel 9. Opioide

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Opioide sind die stärksten Analgetika. Sie gehören zu den Standardsubstanzen für Narkosen, sind jedoch keine Anästhetika, weil sie das Bewusstsein nicht sicher ausschalten. Für Anästhesien werden nur die hochpotenten synthetischen Opioide Fentanyl, Sufentanil, Remifentanil und Alfentanil eingesetzt und mit volatilen Anästhetika (balancierte Anästhesie) oder mit Propofol (totale intravenöse Anästhesie, TIVA) kombiniert.
    5. Kapitel 10. Muskelrelaxanzien

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Muskelrelaxanzien werden eingesetzt, um die endotracheale Intubation und das operative Vorgehen zu erleichtern. Sie bewirken eine komplette Lähmung der Muskulatur; das Bewusstsein bleibt erhalten. Die lähmende Wirkung der nichtdepolarisierenden Relaxanzien kann antagonisert werden. Wer Muskelrelaxanzien anwendet, muss ihre Wirkungen und Nebenwirkungen genau kennen und die Technik der endotrachealen Intubation und die Beatmung mit dem Atembeutel sicher beherrschen.
    6. Kapitel 11. Lokalanästhetika

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Lokalanästhetika blockieren die spannungsabhängigen Natriumionenkanäle. Hierdurch wird die Erregungsleitung der Nerven unterbrochen und die Sensibilität und Motorik im Versorgungsgebiet ausgeschaltet. Die Substanzen sind kardiotoxisch und ZNS-toxisch. Gebräuchliche Substanzen in der Anästhesie sind: Ropivacain, Bupivacain, Prilocain, Mepivacain, Lidocain und Articain.
    7. Kapitel 12. Kardiovaskuläre Medikamente

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Kardiovaskuläre Störungen treten während der Narkose häufig auf, v. a. Blutdruckabfälle und -anstiege sowie Tachykardien und Bradykardien. Zu den wichtigsten dabei eingesetzten Medikamenten gehören: Vasopressoren, Vasodilatatoren, Atropin und β-Blocker. Die Nebenwirkungen und die Interaktionen dieser Substanzen mit den Anästhetika müssen beachten werden.
  4. Anästhesie: Basics und Tools

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 13. Präoperative Einschätzung, Vorbereitung und Prämedikation

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Vor jeder Narkose muss die Narkosefähigkeit des Patienten durch den Anästhesisten eingeschätzt werden. Hierzu gehören eine anästhesiebezogene Erhebung der Anamnese und körperliche Untersuchung sowie die Durchsicht der Krankenunterlagen. Weitergehende Untersuchungen und Laborbestimmungen sollten nur erfolgen, wenn sich hierbei Hinweise auf Störungen und Erkrankungen ergeben, die für die Operation von Bedeutung sind.
    3. Kapitel 14. Narkosegeräte und Narkosesysteme

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Atemgase und die Inhalationsanästhetika werden dem Patienten mit Narkosegeräten zugeführt. Hierbei werden zwei unterschiedliche Systeme eingesetzt: Rückatemsysteme mit CO2-Absorber und Nichtrückatemsystem ohne CO2-Absorber und ohne Rückatmung eines Teils der ausgeatmeten Gase. Die Systeme und Geräte dürfen nur von dafür qualifiziertem Fachpersonal eingesetzt werden.
    4. Kapitel 15. Atemwegsmanagement

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Bei jeder Allgemeinanästhesie müssen die Atemwege gesichert werden. Sicherstes Verfahren ist die endotracheale Intubation. Sie schützt vor Aspiration und ermöglicht die kontrollierte Beatmung. Alternativen sind die Larynxmaske und der Larynxtubus: Hierüber kann der Patienten ebenfalls beatmet werden, es besteht aber kein sicherer Schutz vor Aspiration. Schwierigkeiten bei der Intubation gehören zu den häufigsten Ursachen bedrohlicher Anästhesiezwischenfälle. Ihre Bewältigung erfordert ein Vorgehen nach institutsinternen Algorithmen und eine besonders qualifizierte Assistenz durch Fachpflegekräfte.
    5. Kapitel 16. Intraoperative Beatmung

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Der anästhesierte Patient wird meist kontrolliert beatmet, d. h. seine Eigenatmung ist ausgeschaltet und das Inspirationsgas wird vom Beatmungsgerät mit Überdruck in die Lunge „gepumpt“ Zwei grundlegende Formen der kontrollierten (mandatorischen) Beatmung (CMV) werden angewandt: Druckkontrollierte Beatmung (PC-CMV) und volumenkontrollierte Beatmung (VC-CMV). Um die Lunge nicht zu schädigen, sollten Atemzugvolumina von 10 ml/kgKG und ein Inspirationsdruck von 30 mbar nicht überschritten werden. Empfohlen wird außerdem ein PEEP von 5–8 mbar. Angestrebt werden normale arterielle Blutgase.
    6. Kapitel 17. Überwachung des anästhesierten Patienten

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Überwachung des anästhesierten Patienten wird als Monitoring bezeichnet. Monitoring gehört zu den wichtigsten Maßnahmen der Patientensicherheit. Zwei Formen werden unterschieden: die nichtapparative oder klinische Überwachung durch direkte Beobachtung des Patienten und die apparative Überwachung mit Geräten (Monitore). Standard bei der Überwachung sind EKG-Monitor, nichtinvasive Blutdruckmessung, Kapnometrie und Pulsoxymetrie.
    7. Kapitel 18. Intraoperativer Flüssigkeitsersatz

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die intraoperative Infusionstherapie soll das Flüssigkeitsgleichgewicht und das Blutvolumen aufrechterhalten. Ersetzt werden physiologische oder unsichtbare Flüssigkeitsverluste und Verluste durch Blutungen und/oder Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts. Flüssigkeitsverluste werden mit isotonen Vollelektrolytlösungen ausgeglichen, größere Blutverluste mit Erythrozytenkonzentraten.
    8. Kapitel 19. Blutprodukte und  Blutersatz

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Zufuhr von Blut und Blutprodukten ist ein schwerwiegender Eingriff in das dynamische Gleichgewichtsystem des Menschen. Sie muss vom Arzt persönlich vorgenommen werden. Hauptgefahren sind Unverträglichkeitsreaktionen durch Transfusion der falschen Blutgruppe und die Übertragung von Infektionserregern. Nutzen und Risiken der Bluttransfusion müssen daher sorgfältig abgewogen werden. Hierzu hat die Bundesärztekammer Leitlinien aufgestellt, die zwingend beachtet werden müssen.
    9. Kapitel 20. Der Anästhesiearbeitsplatz

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die sorgfältige und vollständige Vorbereitung des Anästhesiezubehörs, der Narkosegeräte, der Monitore sowie der Medikamente und Infusionslösungen gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten der Fachpflege. Hierbei stehen die Sicherheit und das Wohlergehen des Patienten im Vordergrund.
    10. Kapitel 21. Der Patient im Einleitungsraum

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Narkose sollte in einem speziellen Raum eingeleitet werden, nicht im OP. Zu den vorbereitenden Maßnahmen gehören: Überprüfung der Patienten- und OP-Daten, Anschluss an die Standardmonitore, Anlegen eines Venenzugangs, Wärmeschutz, Lagerung für die Einleitung, Gabe der Antibiotikaprophylaxe und Präoxygenierung. Zu den Vorbereitungen gehört auch ein Sicherheitscheck nach klinikinternen Standards.
    11. Kapitel 22. Lagerung zur Operation

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Lagerung für die Operation ist mit Risiken wie Nerven- und Gewebeschäden verbunden und kann die Vitalfunktionen beeinträchtigen. Darum muss hierbei mit größter Sorgfalt vorgegangen werden. In diesem Kapitel werden die Grundprinzipien der Lagerung, ihre Risiken und die Verantwortlichkeit für die Lagerung beschrieben.
  5. Anästhesieverfahren

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 23. Allgemeinanästhesie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Allgemeinanästhesie ist gekennzeichnet durch Bewusstlosigkeit und Aufhebung der Schmerzempfindung. Zwei grundlegende Verfahren werden angewandt: 1) die balancierte Anästhesie, bestehend aus einem Opioid und einem Inhalationsanästhetikum und 2) die totale intravenöse Anästhesie (TIVA), bestehend aus einem i. v.-Anästhetikum und einem Opioid. Für die Erschlaffung der Muskulatur werden bei beiden Verfahren nichtdepolarisierende Muskelrelaxanzien eingesetzt.
    3. Kapitel 24. Spinalanästhesie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Bei der Spinalanästhesie wird ein Lokalanästhetikum in den Liquor des lumbalen Spinalkanals injiziert. Das Lokalanästhetikum blockiert die Erregungsleitung in den Nervenwurzeln des Rückenmarks und bewirkt dadurch eine umschriebene Anästhesie und Lähmung der Muskulatur. Die Spinalanästhesie wird vor allem bei Eingriffen unterhalb des Bauchnabels eingesetzt, weiterhin als Standardverfahren bei der Sectio caesarea. Zu den wesentlichen Aufgaben des Fachpflegepersonals gehört die Bereitstellung des Instrumentariums und die Assistenz bei der spinalen Punktion. Häufigste Komplikation der Spinalanästhesie ist ein schlagartiger Blutdruckabfall durch die Sympathikusblockade. Neurologische Schäden sind dagegen extrem selten.
    4. Kapitel 25. Periduralanästhesie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Periduralanästhesie (PDA) entsteht durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Periduralraum der Wirbelsäule. Das Lokalanästhetikum blockiert die Wurzeln der Spinalnerven im Liquorraum und schaltet die Sensibilität und Motorik aus. Hauptanwendungen der PDA sind die postoperative Schmerztherapie und die geburtshilfliche Analgesie. Operationen unter PDA, z. B. die Sectio caesarea sind ebenfalls möglich, jedoch reichen die Analgesie und die motorische Blockade nicht immer aus. Zu den wesentlichen Aufgaben der Fachpflege bei der Anlage einer PDA gehören die Bereitstellung des Instrumentariums und die Assistenz bei der periduralen Punktion und Katheteranlage.
    5. Kapitel 26. Regionale Nervenblockaden

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Periphere Nervenblockaden werden durch die Injektion eines Lokalanästhetikums in die unmittelbare Nähe von Einzelnerven, Nervenstämmen oder Nervengeflechten hervorgerufen. Das Lokalanästhetikum blockiert vorübergehend die spannungsabhängigen Natriumkanäle. Hierdurch entsteht eine lokal begrenzte Anästhesie. Die Auswirkungen auf die übrigen Körperfunktionen sind gering, v. a. werden die Atmung und Herz-Kreislauf-Funktion nicht beeinträchtigt. Die Nerven werden mit Elektrostimulation oder Ultraschall aufgesucht. Komplikationen durch periphere Blockaden sind sehr selten. Die wesentlichen Aufgaben der Fachpflege sind die Vorbereitung des Instrumentariums und der Medikamente sowie die Assistenz bei der Anlage der Blockaden.
  6. Patienten mit Begleiterkrankungen

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 27. Kardialer Risikopatient

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Leichte Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf das Narkose- und OP-Risiko. Schwere Erkrankungen mit eingeschränkter Herzfunktion erhöhen dagegen des Anästhesie-/OP-Risiko erheblich. Darum werden diese Patienten vor elektiven Eingriffen kardiologisch eingeschätzt und ihre Erkrankung bestmöglich eingestellt.
    3. Kapitel 28. Der pulmonale Risikopatient

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Vorbestehende respiratorische Erkrankungen sind die Hauptrisikofaktoren für postoperative pulmonale Komplikationen. Besonders häufig treten diese Komplikationen nach Oberbaucheingriffen und nach Thorakotomien auf.
    4. Kapitel 29. Diabetes mellitus

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die chronische Hyperglykämie führt zu Organschäden, die das Anästhesie- und Operationsrisiko erhöhen können. Betroffen sind v. a. Herz, Niere und Nervensystem. Intraoperative Gefahren sind Ketoazidose, Hyperosmolalität, Hypoglykämie, kardiovaskuläre Funktionsstörungen bei autonomer Neuropathie. Gefährlich sind akute perioperative Entgleisungen des Blutzuckers sowie kardiovaskuläre Funktionsstörungen bei diabetischer autonomer Neuropathie. Angestrebt werden intraoperative Blutzuckerwerte von 140–180 mg/dl.
    5. Kapitel 30. Leber- und Nierenerkrankungen

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Funktionsstörungen der Leber und der Niere sind für die Anästhesie von besonderer Bedeutung, weil sie die Wirkungen der eingesetzten Medikamente und ihre Wirkdauer erheblich beeinflussen können. Zu beachten sind außerdem Folge- und Begleiterkrankungen, die sich ungünstig auf den perioperativen Verlauf auswirken können.
    6. Kapitel 31. Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts sind präoperativ v. a. bei alten Patienten und bei Patienten mit Ileus und Peritonitis zu erwarten, weiterhin bei anhaltenden Durchfällen und Erbrechen sowie bei chronisch Niereninsuffizienten. Wesentliche Störungen müssen präoperativ ausgeglichen werden.
    7. Kapitel 32. Neurologische Erkrankungen und Suchtstörungen

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Schwerwiegende neurologische Erkrankungen erfordern ein angepasstes anästhesiologisches Vorgehen. Die Interaktionen der für die Behandlung eingesetzten Medikamente mit den Anästhesiesubstanzen müssen spezifisch berücksichtigt werden. Die Patienten bedürfen meist einer intensiven Zuwendung. Postoperativ ist häufig eine IMC-Überwachung erforderlich.
    8. Kapitel 33. Obstruktive Schlafapnoe (OSA)

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) beruht auf einem Kollaps des Rachenraums während des Schlafs. Die Atemwege werden verlegt und die die arterielle Sauerstoffsättigung fällt ab. Leitsymptome der OSA sind Schnarchen und Tagesmüdigkeit. Die Diagnose wird im Schlaflabor gesichert. Für die Anästhesie und Operation wichtige Begleiterkrankungen sind Hypertonie, Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz. Die Patienten sind häufig stark übergewichtig. Das Risiko eines schwierigen Atemwegs ist erhöht, vor allem bei starkem Halsumfang mit eingeschränkter Reklination des Kopfes. Sedativa, besonders Benzodiazepine, sollten nicht eingesetzt werden. Regionale Anästhesieverfahren sollten bevorzugt werden. Postoperativ ist das Risiko respiratorischer Komplikationen erhöht.
  7. Besondere Altersgruppen: Jung und Alt

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 34. Kinderanästhesie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Kinder unterscheiden sich anatomisch, physiologisch, biochemisch, psychologisch und pharmakologisch von Erwachsenen. Diese Unterschiede sind für die Anästhesie und Operation von wesentlicher Bedeutung. Ein erhöhtes Anästhesierisiko besteht vor allem bei Kindern im ersten Lebensjahr,  besonders, weil Pflegepersonal und Ärzte zu wenig praktische Erfahrung mit dieser Altersgruppe haben. Gute theoretische Kenntnisse, umfassende Weiterbildung und ein spezielles Praxistraining sind der Schlüssel für eine sichere Narkosepraxis auch in dieser Altersgruppe.
    3. Kapitel 35. Geriatrische Patienten

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Hohes Lebensalter allein ist kein Risikofaktor für Narkosen, aber altersbedingte Multimorbidität, Polypharmazie, Altersgebrechlichkeit, Immobilität, kognitive Einschränkungen, Mangelernährung und schlechter funktioneller Status. Weiterhin sind folgende häufige Faktoren zu beachten: präoperative Dehydrierung; schlechter Zahnstatus, dadurch erschwerte Maskenbeatmung; erschwerte Kommunikation durch Schwerhörigkeit und Fehlsichtigkeit, mangelnde Kooperation wegen Demenz, Lagerungsschwierigkeiten wegen Gelenkveränderungen. Grundsätzlich können alle Standardverfahren der Anästhesie eingesetzt werden. Der Dosisbedarf für Anästhetika und Adjuvanzien ist meist reduziert. Postoperativ muss häufig mit einem Delir und Kognitionsstörungen gerechnet werden.
  8. Spezielle Anästhesie

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 36. Allgemein- und Viszeralchirurgie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Von besonderer Bedeutung für die Anästhesie sind v. a. sehr große viszeralchirurgische. Eingriffe. Sie weisen das höchste Risiko auf und erfordern ein invasives Monitoring. Mit vorbestehenden oder intraoperativen Störungen muss gerechnet werden. Hierzu gehören Flüssigkeitsverluste, Hypovolämie, Hypokaliämie, Ileus, Peritonitis/Sepsis. Bei Standardoperationen wird zumeist ein Fast-track-Konzept bevorzugt. Narkosen für sehr große Eingriffe werden häufiger mit Periduralkatheter-Analgesie kombiniert.
    3. Kapitel 37. Adipositas permagna und Adipositaschirurgie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Adipositas permagna (BMI ≥ 30 kg/m2) und morbide Adipositas (BMI ≥ 40 kg/m2) gehen häufig mit Folgeerkrankungen einher, die das Narkose- und Operationsrisiko erhöhen. Wirksamste Behandlungsverfahren der Adipositas sind bariatrische Eingriffe. Für die Operation und Anästhesie ist eine spezielle Ausrüstung und Ausstattung erforderlich. Die Lagerung zur Operation ist eine besondere Herausforderung. Regionalanästhesie ist möglich, technisch aber deutlich schwieriger als bei Normgewichtigen. Für die Allgemeinanästhesie sollten kurz wirkende Substanze bevorzugt werden. Postoperativ muss der Patient v. a. auf Atemstörungen überwacht werden.
    4. Kapitel 38. Gynäkologie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Im Vordergrund stehen Eingriffe bei Patientinnen ohne wesentliche Begleiterkrankungen. Große Tumorchirurgie spielt, je nach Klinik, ebenfalls eine wichtige Rolle. Viele Operationen und diagnostische Maßnahmen erfolgen laparoskopisch, häufig in Steinschnittlagerung. Ein TCRE-Syndrom („weibliches TUR-Syndrom“) ist möglich, wenn große Mengen Spülflüssigkeit angewendet werden.
    5. Kapitel 39. Schwangerschaft und Geburtshilfe

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Die Schwangerschaft führt zu körperlichen und physiologischen Veränderungen, die bei der Anästhesie berücksichtigt müssen. Standardverfahren der geburtshilflichen Schmerzlinderung ist die lumbale Katheterperiduralanalgesie. Schnittentbindungen erfolgen standardmäßig unter Spinalanästhesie, Notfallsectios in Intubationsnarkose. Bei der Allgemeinanästhesie ist zu beachten, dass alle Anästhesiemedikamente die Plazenta passieren und eine Neugeborenendepression hervorrufen können.
    6. Kapitel 40. HNO

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Das Patientenspektrum reicht von kleinen Kindern bis zu älteren Patienten mit Multimorbidität. Alkohol- und Nikotinabusus sind bei Tumorpatienten nicht selten. Balancierte Anästhesie und TIVA sind bei HNO-Operationen Standard. Mit Intubationsschwierigkeiten muss vor allem bei Tumorpatienten gerechnet werden. Während der Operation teilen sich Operateur und Anästhesist den Atemweg, sodass eine enge Kooperation erforderlich ist.
    7. Kapitel 41. MKG- und Zahnchirurgie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Das operative Spektrum umfasst Kinder mit Fehlbildungen, die Zahnbehandlung bei geistig Behinderten, Polytraumatisierte mit Gesichtsschädelverletzungen sowie Tumorpatienten. Intubationsschwierigkeiten sind vor allem bei Tumoren in der Mundhöhle und im Pharynx zu erwarten. Die Eingriffe können oft viele Stunden dauern und mit Blutverlusten einhergehen. Angewendet werden dabei die Standardanästhesieverfahren. Postoperativ muss mit Weichteilschwellungen gerechnet werden, die den oberen Atemweg verlegen können.
    8. Kapitel 42. Augenoperationen

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Das Patientenspektrum reicht von sehr jung und gesund bis sehr alt mit zahlreichen Begleiterkrankungen. Viele Eingriffe können unter Lokalanästhesie durch den Augenarzt durchgeführt werden, wenn erforderlich mit anästhesiologischem Stand-by. Allgemeinanästhesien erfolgen nach Standard mit Intubation oder Larynxmaske. Hierbei muss das OP-Feld absolut ruhiggestellt werden. Bei Schieloperationen kann der okulokardiale Reflex ausgelöst werden und zu Bradykardie, Bigeminus oder AV-Block führen.
    9. Kapitel 43. Urologie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Operiert werden Patienten aller Altersklassen. Die älteren Patienten haben oft schwerwiegende Begleiterkrankungen. Für die Anästhesie von Bedeutung sind extreme Operationslagerungen und besondere Operationstechniken. Standardanästhesieverfahren sind die Allgemeinanästhesie und die Spinalanästhesie. Ergänzende Nervenblockaden werden für die bestimmte Operationen ebenfalls eingesetzt.
    10. Kapitel 44. Orthopädie und Unfallchirurgie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      In der Orthopädie und Unfallchirurgie wird das gesamte Spektrum gebräuchlicher Anästhesieverfahren eingesetzt: Allgemeinnarkose, Periduralanästhesie, Spinalanästhesie sowie Plexus- und periphere Nervenblockaden, ergänzt durch komplexe Überwachungsverfahren, Maßnahmen zur Einsparung von Fremdblut und die verschiedenen Methoden der postoperativen Schmerzbehandlung. Eine besondere Herausforderung sind hierbei Patienten der extremen Altersklassen wie Säuglinge und Kleinkinder oder polymorbide alte Patienten mit erhöhtem Narkose- und Operationsrisiko.
    11. Kapitel 45. Polytrauma und Schockraumversorgung

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Das Überleben von Polytraumatisierten hängt entscheidend von einem sorgfältig geplanten und koordinierten Vorgehen bei der Notfalldiagnostik und Behandlung ab. Die Erstversorgung sollte durch ein festes Schockraumteam erfolgen, bestehend aus 2 Chirurgen, 1 Anästhesisten, 2 OP-Pflegekräfte, 1 Anästhesiepflegekraft, 1 radiologische Assistentin. Das Team muss bei Bedarf frühzeitig durch Fachärzte anderer Disziplinen ergänzt werden. Im Vordergrund steht die Sicherung der Vitalfunktionen und die Diagnostik und Versorgung akut lebensbedrohlicher Verletzungen.
    12. Kapitel 46. Gefäßchirurgie – Aorta, periphere Gefäße und Karotis

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Gefäßpatienten sind häufig multimorbide. Von Bedeutung sind vor allem Herzerkrankungen, Hypertonie, Schlaganfall und Niereninsuffizienz. Das Risiko perioperativer Komplikationen ist in der Regel erhöht. Periphere Gefäßoperationen erfordern meist keinen besonderen Aufwand, große Eingriffe an der Aorta dagegen das gesamte Spektrum der Anästhesiemaßnahmen.
    13. Kapitel 47. Herzchirurgie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Herzoperationen gehören zu den gefährlichsten Eingriffen in der operativen Medizin. Typisch sind rasch wechselnde Phasen extremer kardiovaskulärer Instabilität. Die Assistenz bei der herzchirurgischen Anästhesie gehört daher zu den anspruchsvollsten fachpflegerischen Tätigkeiten und erfordert ein hohes Maß an Kompetenz, Kooperationsfähigkeit, Flexibilität, Umsicht und Besonnenheit.
    14. Kapitel 48. Thoraxchirurgie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Wichtigste Besonderheit der Thoraxanästhesie ist die Ein-Lungen-Ventilation. Hierbei wird die zu operierende Lunge mit einem Doppellumentubus oder Bronchusblocker ausgeschaltet und nur die gesunde Lunge beatmet. Hauptindikationen für die Ein-Lungen-Ventilation sind Lobektomien, Pneumektomien und alle videoassistierten thorakalen Eingriffe bei geschlossenem Thorax. Postoperativ muss mit respiratorischen Komplikationen und starken Schmerzen gerechnet werden. Opioide sind die Standardanalgetika und werden bevorzugt als PCA angewandt. Am effektivsten sind die thorakalen PDA-Verfahren.
    15. Kapitel 49. Neurochirurgie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Bei Eingriffen am Gehirn müssen die Wirkungen von Anästhetika und Adjuvanzien auf die Hirndurchblutung, den Hirnstoffwechsel und den intrakraniellen Druck besonders berücksichtigt werden, um zusätzliche Schädigungen des Gehirns zu vermeiden. TIVA unter invasivem Monitoring ist das Standardverfahren. Volatile Anästhetika können bis zu etwa 1 MAC ergänzend eingesetzt werden, wenn der Hirndruck nicht erhöht ist.
    16. Kapitel 50. Ambulante Anästhesie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Ambulante Anästhesien in der Arztpraxis und im Krankenhaus erfordern das gleiche sorgfältige Vorgehen wie Anästhesien bei stationären Patienten. Regionale Anästhesieverfahren einschließlich Spinalanästhesie sind möglich. Die postoperative Überwachung durch qualifiziertes Personal muss gewährleistet sein. Übelkeit mit und ohne Erbrechen oder starke Schmerzen können die Entlassung nach Hause verzögern oder zur Wiederaufnahme des Patienten führen.
  9. Notfälle und Zwischenfälle

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 51. Narkosezwischenfälle und Komplikationen

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Narkosezwischenfälle beruhen auf einem Irrtum/Fehler des Anästhesisten oder des Fachpflegepersonals oder auf Funktionsstörungen des Narkosegeräts/-zubehörs, die nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wurden. Sie können durch ein gezieltes Sicherheitstraining und Verwendung von Checklisten vermindert werden.
    3. Kapitel 52. Schock

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Eine verbindliche Einteilung der Schockformen gibt es nicht. Üblich ist die vereinfachte Einteilung nach der wesentlichen Ursache: hypovolämischer Schock, kardiogener Schock, distributiver Schock und obstruktiver Schock. Häufigste Schockform in der Anästhesie ist der hämorrhagische Schock, ausgelöst durch massive Blutverluste während der Operationen oder durch schwere Verletzungen. Von Bedeutung sind weiterhin der anaphylaktische Schock als Reaktion auf Medikamente, Latex und Fehltransfusionen und der obstruktive Schock, z. B. durch intra- und postoperative Lungenembolie. Dagegen ist der reine kardiogene Schock während der Anästhesie ein seltenes Ereignis. Der septische Schock tritt vor allem bei Intensivpatienten auf.
    4. Kapitel 53. Reanimation im OP

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Ein perioperativer Herzstillstand ist meist sekundär bedingt, seltener primär kardial. Die Häufigkeit beträgt ca. 4–35 Herzstillstände auf 10.000 Eingriffe. Die Reanimation erfolgt nach den internationalen Leitlinien. Parallel dazu müssen umgehend reversible Ursachen des Herzstillstands gesucht und beseitigt werden. Hierzu gehören Hypoxie durch Fehllage des Tubus oder durch Funktionsstörungen des Narkosegeräts, Herztamponade, Spannungspneumothorax sowie schwerwiegende Elektrolytstörungen.
  10. Nach der Narkose

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 54. Aufwachzone

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Nach jeder Allgemeinanästhesie ist eine Überwachung der Vitalfunktionen des Patienten erforderlich. Sie erfolgt in einer speziellen Aufwachzone, die in den OP-Trakt integriert ist. Die Überwachung erfordert geschultes Anästhesie-Fachpersonal. Ärztlicher Leiter ist ein erfahrener Anästhesist.
    3. Kapitel 55. Postoperative Schmerztherapie

      Reinhard Larsen
      Zusammenfassung
      Akute Schmerzen treten nach allen Operationen auf, sehr starke Schmerzen vor allem nach Eingriffen im Abdomen und im Thorax sowie nach orthopädischen Operationen. Sehr starke und stärkste Schmerzen werden mit Opioiden i. v. behandelt, leichte bis mäßig starke Schmerzen mit Nicht-Opioid-Analgetika (NOPA). Zu den speziellen Verfahren gehören die regionale Katheteranalgesie und die patientenkontrollierte Analgesie (i. v. oder peridural). Die Erfassung der Schmerzen und deren Behandlung gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Fachpflegekräfte im Aufwachraum. In vielen Krankenhäusern sind zudem speziell weitergebildete „Pain Nurses“ mit besonderen Befugnissen im Team des Akutschmerzdienstes tätig.
  11. Backmatter

Titel
Wissens-Check: Anästhesie für die Fachpflege
Verfasst von
Prof. Dr. Reinhard Larsen
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-59494-0
Print ISBN
978-3-662-59493-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-59494-0

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