Zum Inhalt

Controlling für ambulante Pflegedienste

Mit Kennzahlen den Pflegedienst erfolgreich steuern

Über dieses Buch

Kennzahlen: Was ist darunter zu verstehen? Weshalb benötige ich sie für meinen Pflegedienst? Wie kann ich sie sinnvoll nutzen, um mein Unternehmen effektiv zu steuern? Das und vieles mehr sind Fragen, die der Autor in diesem Buch beantwortet. Praxisnah werden die Grundlagen des Controllings erklärt und ein Kennzahlensystem beschrieben, das Sie für Ihren ambulanten Pflegedienst nutzen können. Sie erfahren, wie betriebliche Entwicklungen detailliert abgebildet werden und somit zeitnah Veränderungen erkannt und auf diese gezielt reagiert werden kann. Viele Best-Practice-Beispiele garantieren einen hohen Praxisbezug.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Kennzahlen als Controlling-Instrument

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    In diesem Kapitel erfahren Sie die historisch gewachsenen Strukturen in ambulanten Diensten, die den Ist-Stand heutiger Unternehmensführung in ambulanten Diensten skizzieren sollen. Sie erfahren zudem, welchen Nutzen das Führen mit Hilfe von Zahlen, Daten und Fakten für den Fortbestand Ihres Pflegedienstes und die Struktur der ambulanten Pflege aller Träger insgesamt hat.
  3. 2. Grundlagen und Voraussetzung für die Arbeit mit Kennzahlen

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    Die Branche der ambulanten Pflege ist historisch so gewachsen, dass Pflegekräfte zunächst als „Gemeindeschwestern“ die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen übernommen haben und später ganze Pflegedienste gegründet haben. Seit dem Start der sozialen Pflegeversicherung 1996 stiegen die Gründungen ambulanter Pflegedienste weiter an. In der großen Mehrzahl handelte es sich bei den Gründern auch hier um Pflegefachkräfte – nicht um kaufmännisch ausgebildete Menschen. Diese berufliche Sozialisation führt bis heute dazu, dass die Unternehmenssteuerung mit Hilfe von „Zahlen, Daten, Fakten“ vielerorts noch in den Kinderschuhen steckt.
  4. 3. Praxistaugliche Kennzahlensysteme

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    In diesem Kapitel geht es darum, dem Leser Kennzahlensysteme vorzustellen, die die Realität in einem ambulanten Pflegedienst möglichst gut abbilden. Darüber hinaus geht es darum zu vermitteln, dass Kennzahlensysteme keineswegs nur aus harten BWL-Kennzahlen bestehen sollten, sondern dass auch weiche Faktoren in das System eingebunden werden sollten.
  5. 4. Die wichtigsten Kennzahlenbereiche

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    Dieses Kapitel stellt konkrete Kennzahlen aus fünf Bereichen eines ambulanten Pflegedienstes vor. Die Definitionen, Herleitungen und der Nutzen einer jeden Kennzahl sollen das Fundament für die Auswahl individueller Kennzahlen für ein eigenes Kennzahlensystem legen.
  6. 5. Zusammenhänge und Wechselwirkungen in der Unternehmenssteuerung

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    Wenn man an einem Motor an einer Schraube justiert, kann das eine Wechselwirkung zu ganz anderen Funktionen des Motors haben. Genauso funktioniert auch die Arbeit in einem ambulanten Pflegedienst. Wenn zum Beispiel die Frequenz von Pflegevisiten erhöht wird, hat das Auswirkungen auf viele Bereiche – positiv wie negativ. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie das im Allgemeinen und im Speziellen aussieht. Damit lernen Sie, worauf Sie bei der Zusammenstellung von Kennzahlen für Ihr individuelles Kennzahlensystem achten sollten.
  7. 6. Kennzahlen und ihre Bedeutung für Management-Informationssysteme

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    Jede Hierarchieebene benötigt verschiedene Informationen, um im Sinne ihrer Aufgaben und des Gesamtkonstrukts „ambulanter Pflegedienst“ effektiv und erfolgreich zu arbeiten. In diesem Kapitel werden Management-Informationssysteme erläutert und vorgestellt sowie Kennzahlen für verschiedene Hierarchieebenen vorgestellt. Es geht vor allem darum aufzuzeigen, wie ein Management-Informationssystem hilft, dass jeder Mitarbeiter seine jeweiligen Aufgaben optimal erfüllen kann, weil er genau die Informationen schnell und einfach beziehen kann, die er für seine Position/Funktion benötigt.
  8. 7. Kennzahlencockpit: Welche Steuerung passt zu meinem Pflegedienst?

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    In diesem Kapitel werden drei verschiedene Kennzahlensysteme für ambulante Pflegedienste vorgestellt. Die Beispiele richten sich nach der jeweiligen Größe eines Pflegedienstes – eher kleine, mittlere oder aber große Anbieter. Vorangestellt ist immer ein beispielhaftes Organigramm, damit die Nachvollziehbarkeit des jeweils vorgestellten Kennzahlencockpits gewährleistet ist. Die Kennzahlencockpits sind immer so aufgebaut, dass ein Zielwert (Soll-Wert) und ein tatsächlich erreichter Wert (Ist-Wert) dargestellt werden können. Ergänzt werden die Kennzahlen um optionale Maßnahmen zu deren Steuerung.
  9. 8. Best-Practice-Beispiele

    Birger Schlürmann
    Zusammenfassung
    Im letzten Kapitel dieses Buches werden Beispiele vorgestellt, wie Pflegedienste in der täglichen Praxis bereits erfolgreich mit Kennzahlen-Systemen arbeiten. Die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele weichen im Einzelnen teilweise von den hier im Buch vorgestellten Kennzahlen und Kennzahlensystemen ab. Damit soll dem Leser aber gezeigt werden, dass auch bei einem vergleichsweise „trockenen“ Thema wie den Kennzahlen der Individualität in jedem Pflegedienst keine Grenzen gesetzt sind.
  10. Backmatter

Titel
Controlling für ambulante Pflegedienste
Verfasst von
Birger Schlürmann
Copyright-Jahr
2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-56176-8
Print ISBN
978-3-662-56175-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-56176-8

Informationen zur Barrierefreiheit für dieses Buch folgen in Kürze. Wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Vielen Dank für Ihre Geduld.