Controlling für ambulante Pflegedienste
Mit Kennzahlen den Pflegedienst erfolgreich steuern
- 2018
- Ambulante Pflege
- Buch
- Verfasst von
- Birger Schlürmann
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Über dieses Buch
Kennzahlen: Was ist darunter zu verstehen? Weshalb benötige ich sie für meinen Pflegedienst? Wie kann ich sie sinnvoll nutzen, um mein Unternehmen effektiv zu steuern? Das und vieles mehr sind Fragen, die der Autor in diesem Buch beantwortet. Praxisnah werden die Grundlagen des Controllings erklärt und ein Kennzahlensystem beschrieben, das Sie für Ihren ambulanten Pflegedienst nutzen können. Sie erfahren, wie betriebliche Entwicklungen detailliert abgebildet werden und somit zeitnah Veränderungen erkannt und auf diese gezielt reagiert werden kann. Viele Best-Practice-Beispiele garantieren einen hohen Praxisbezug.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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1. Kennzahlen als Controlling-Instrument
Birger SchlürmannZusammenfassungIn diesem Kapitel erfahren Sie die historisch gewachsenen Strukturen in ambulanten Diensten, die den Ist-Stand heutiger Unternehmensführung in ambulanten Diensten skizzieren sollen. Sie erfahren zudem, welchen Nutzen das Führen mit Hilfe von Zahlen, Daten und Fakten für den Fortbestand Ihres Pflegedienstes und die Struktur der ambulanten Pflege aller Träger insgesamt hat. -
2. Grundlagen und Voraussetzung für die Arbeit mit Kennzahlen
Birger SchlürmannZusammenfassungDie Branche der ambulanten Pflege ist historisch so gewachsen, dass Pflegekräfte zunächst als „Gemeindeschwestern“ die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen übernommen haben und später ganze Pflegedienste gegründet haben. Seit dem Start der sozialen Pflegeversicherung 1996 stiegen die Gründungen ambulanter Pflegedienste weiter an. In der großen Mehrzahl handelte es sich bei den Gründern auch hier um Pflegefachkräfte – nicht um kaufmännisch ausgebildete Menschen. Diese berufliche Sozialisation führt bis heute dazu, dass die Unternehmenssteuerung mit Hilfe von „Zahlen, Daten, Fakten“ vielerorts noch in den Kinderschuhen steckt. -
3. Praxistaugliche Kennzahlensysteme
Birger SchlürmannZusammenfassungIn diesem Kapitel geht es darum, dem Leser Kennzahlensysteme vorzustellen, die die Realität in einem ambulanten Pflegedienst möglichst gut abbilden. Darüber hinaus geht es darum zu vermitteln, dass Kennzahlensysteme keineswegs nur aus harten BWL-Kennzahlen bestehen sollten, sondern dass auch weiche Faktoren in das System eingebunden werden sollten. -
4. Die wichtigsten Kennzahlenbereiche
Birger SchlürmannZusammenfassungDieses Kapitel stellt konkrete Kennzahlen aus fünf Bereichen eines ambulanten Pflegedienstes vor. Die Definitionen, Herleitungen und der Nutzen einer jeden Kennzahl sollen das Fundament für die Auswahl individueller Kennzahlen für ein eigenes Kennzahlensystem legen. -
5. Zusammenhänge und Wechselwirkungen in der Unternehmenssteuerung
Birger SchlürmannZusammenfassungWenn man an einem Motor an einer Schraube justiert, kann das eine Wechselwirkung zu ganz anderen Funktionen des Motors haben. Genauso funktioniert auch die Arbeit in einem ambulanten Pflegedienst. Wenn zum Beispiel die Frequenz von Pflegevisiten erhöht wird, hat das Auswirkungen auf viele Bereiche – positiv wie negativ. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie das im Allgemeinen und im Speziellen aussieht. Damit lernen Sie, worauf Sie bei der Zusammenstellung von Kennzahlen für Ihr individuelles Kennzahlensystem achten sollten. -
6. Kennzahlen und ihre Bedeutung für Management-Informationssysteme
Birger SchlürmannZusammenfassungJede Hierarchieebene benötigt verschiedene Informationen, um im Sinne ihrer Aufgaben und des Gesamtkonstrukts „ambulanter Pflegedienst“ effektiv und erfolgreich zu arbeiten. In diesem Kapitel werden Management-Informationssysteme erläutert und vorgestellt sowie Kennzahlen für verschiedene Hierarchieebenen vorgestellt. Es geht vor allem darum aufzuzeigen, wie ein Management-Informationssystem hilft, dass jeder Mitarbeiter seine jeweiligen Aufgaben optimal erfüllen kann, weil er genau die Informationen schnell und einfach beziehen kann, die er für seine Position/Funktion benötigt. -
7. Kennzahlencockpit: Welche Steuerung passt zu meinem Pflegedienst?
Birger SchlürmannZusammenfassungIn diesem Kapitel werden drei verschiedene Kennzahlensysteme für ambulante Pflegedienste vorgestellt. Die Beispiele richten sich nach der jeweiligen Größe eines Pflegedienstes – eher kleine, mittlere oder aber große Anbieter. Vorangestellt ist immer ein beispielhaftes Organigramm, damit die Nachvollziehbarkeit des jeweils vorgestellten Kennzahlencockpits gewährleistet ist. Die Kennzahlencockpits sind immer so aufgebaut, dass ein Zielwert (Soll-Wert) und ein tatsächlich erreichter Wert (Ist-Wert) dargestellt werden können. Ergänzt werden die Kennzahlen um optionale Maßnahmen zu deren Steuerung. -
8. Best-Practice-Beispiele
Birger SchlürmannZusammenfassungIm letzten Kapitel dieses Buches werden Beispiele vorgestellt, wie Pflegedienste in der täglichen Praxis bereits erfolgreich mit Kennzahlen-Systemen arbeiten. Die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele weichen im Einzelnen teilweise von den hier im Buch vorgestellten Kennzahlen und Kennzahlensystemen ab. Damit soll dem Leser aber gezeigt werden, dass auch bei einem vergleichsweise „trockenen“ Thema wie den Kennzahlen der Individualität in jedem Pflegedienst keine Grenzen gesetzt sind. -
Backmatter
- Titel
- Controlling für ambulante Pflegedienste
- Verfasst von
-
Birger Schlürmann
- Copyright-Jahr
- 2018
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Electronic ISBN
- 978-3-662-56176-8
- Print ISBN
- 978-3-662-56175-1
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-56176-8
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