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Ambulante Pflege von A bis Z

Über dieses Buch

Sicher und kompetent pflegen

Dieses kompakte Praxisbuch unterstützt Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege mit prägnanten Beschreibungen zur Vorbereitung und Durchführung von Pflegemaßnahmen, dazu zahlreiche Praxistipps. Ideal zum Nachschlagen und Auffrischen für Anfänger, Wiedereinsteiger und Umschüler.

Aus dem Inhalt

Tägliche Pflegemaßnahmen wie Haut-, Intim-, Abendpflege

Spezielle Maßnahmen wie Absaugen, Katheteranlage, PEG- und Stomaversorgung

Unterstützende Maßnahmen, z.B. Wickel, therapeutische Waschungen

Prophylaxen, u.a. Dekubitus und Dysphagie

Wundmanagement

Handlungsanweisungen für Notfälle, z.B. Schock, Atemnot

Rechtliche Hinweise, u.a. zur Schweigepflicht, Vorsorgevollmacht und freiheitsentziehenden Maßnahmen

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. A. Abend- und Nachtpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die individuelle Versorgung am späten Abend ist eine Hauptaufgabe der Spätschicht. Es wird dafür gesorgt, dem Pflegebedürftigen Wohlbefinden und Sicherheit für die Nacht zu vermitteln.
  3. A. Absaugen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Das Absaugen dient der Entfernung von Sekret aus den oberen Luftwegen. Dies ist für die Betroffenen unangenehm. Wichtig sind daher ein beruhigender Umgang mit dem Patienten und genaue Information über die Durchführung der Maßnahme.
  4. A. Alkoholabhängigkeit

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Menschen mit Alkoholproblemen finden sich in allen gesellschaftlichen Milieus und Berufsgruppen. Jede Alkoholkrankheit ist individuell.
  5. A. Anleitung von Angehörigen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Viele Angehörige sind oft mit stark belastenden Pflegesituationen konfrontiert. Eine zeitnahe Beratung und individuelle Einweisung in die Pflege unter den realen Gegebenheiten kann ihnen eine wertvolle Unterstützung und Entlastung sein.
  6. A. An- und Auskleiden

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Bei Menschen mit absolutem Defizit an Selbstversorgung müssen Pflegende das Ankleiden übernehmen.
  7. A. Aphasie

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Eine Aphasie (Sprachstörung) ist häufig Begleiterscheinung bei neurologischen Grunderkrankungen durch Schädigung bestimmter Gehirnareale. Patienten mit Aphasie sind intellektuell nicht beeinträchtigt. Durch die Sprachstörung sind sie allerdings emotional oft instabil. Es ist wichtig, ihnen im täglichen Umgang Zeit zu lassen, sich zu äußern.
  8. A. Aspiration

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Man nennt dieses Krankheitsbild auch »sich verschlucken«. Es entsteht durch das Eindringen von z. B. Nahrung, Erbrochenem oder Gegenständen in die unteren Atemwege. Der Fremdkörper kann in die verschiedenen Abschnitte der Luftwege gelangen. Je nachdem, in welchem Bereich der Gegenstand stecken bleibt, führt dies zu unterschiedlichen Beschwerden.
  9. A. Atemnot

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Atemnot kann viele verschiedene Ursachen haben. Oft geht sie einher mit hörbaren Atemgeräuschen, die einen Hinweis auf die Ursache geben können.
  10. A. Atemstimulierende Einreibung (ASE)

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Art der Atmung ist häufig direkter Ausdruck der momentanen Gefühlslage. Gleichzeitig kann man durch eine Beeinflussung der Atmung psychische Zustände verändern. Therapeutisch beeinflussen kann man diese wechselseitige Beziehung mit der atemstimulierenden Einreibung. Sie ist eine Maßnahme zur positiven Beeinflussung der Körperwahrnehmung und der Atmung.
  11. A. Augenpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Bei Pflegebedürftigen, die dies nicht selbst können, muss die Augenpflege von Pflegepersonen übernommen werden.
  12. B. Baden

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Bei bewegungseingeschränkten Pflegebedürftigen ist ein Wannenbad nicht nur eine wichtige pflegende und therapeutische Maßnahme, sondern beruhigt und entspannt auch.
  13. B. Basale Stimulation

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Basale Stimulation ist ein Konzept zur Betreuung von schwerstbeeinträchtigten Menschen, die in ihrer Fähigkeit zur Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation eingeschränkt oder gestört sind.
  14. B. Beratung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die sachkundige Beratung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen durch Pflegefachkräfte bekommt eine immer größere Bedeutung.
  15. B. Beschwerdemanagement

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Beschwerden erlangen durch die Wettbewerbssituation in ambulanten Pflegeeinrichtungen zunehmend an Bedeutung. Sie beinhalten Kritik, aber auch wertvolle Informationen für die Einrichtung. Mit Beschwerden professionell umzugehen, bereitet oft Schwierigkeiten. Die Einführung eines Beschwerdemanagementsystems erleichtert den Umgang mit Beschwerden. Es dient der Stabilisierung gefährdeter Kundenbeziehungen und zeichnet sich durch eine systematisierte Bearbeitung von Beschwerden und adäquat geschulten Mitarbeitern aus.
  16. B. Betreuung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Betreuung ist eine gerichtlich angeordnete Unterstützung für eine volljährige, hilfsbedürftige Person. Generelle Voraussetzung für die Anordnung einer Betreuung ist das Vorliegen einer psychischen Krankheit oder einer geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderung, sofern diese dazu führt, dass der Betroffene seine Angelegenheiten nicht oder nicht mehr zu besorgen vermag.
  17. B. Bewusstseinsstörung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Der Begriff Bewusstseinsstörung ist ein Sammelbegriff für krankhafte Veränderungen des Bewusstseins.
  18. B. Biographiearbeit

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Jeder Mensch hat eine individuelle, einzigartige Lebensgeschichte, die sein Verhalten, seine Gewohnheiten, Vorlieben und Empfindungen prägt. Biographiewissen wird durch Biographiearbeit (Erinnerungsarbeit, Erinnerungspflege) erarbeitet bzw. erhalten und kann in die Pflege und Betreuung demenziell erkrankter Menschen integriert werden.
  19. B. Blasenverweilkatheter

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Verschiedene Krankheiten oder Umstände machen den vorübergehenden oder auch ständigen Gebrauch eines Blasenverweilkatheters auf ärztliche Anordnung erforderlich.
  20. B. Blutdruckmessung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Der Blutdruck ist keine starre Größe, sondern reagiert innerhalb von Sekunden auf körperliche Aktivität, Emotionen, Schmerz oder Angst. Auch Rauchen oder koffeinhaltige Getränke beeinflussen die Höhe des Blutdrucks.
  21. B. Blutung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Man unterscheidet sichtbare, äußere Blutungen von inneren Blutungen (durch stumpfe Gewalteinwirkung auf Bauchraum oder Muskulatur). Bei Blutverlust von 15‒20% des Blutvolumens (Erwachsene: ca. 1 Liter) kann ein Schock auftreten.
  22. B. Blutzuckermessung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Bestimmung des Blutzuckers ist unverzichtbar für die Verlaufskontrolle bei Diabetikern oder zur diagnostischen Abklärung bei Bewusstseinstrübungen. Norm-Blutzuckerwerte Kap. Insulin.
  23. B. Brüche

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Ab dem 35. Lebensjahr kommt es zu einer kontinuierlichen Abnahme der Knochenmasse. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr von Knochenbrüchen auch bei Bagatelltraumen. Daher sollten Patienten auch nach kleineren Stürzen oder anderen Arten der Gewalteinwirkung auf das Skelett gut beobachtet werden.
  24. D. Dehydratationsprophylaxe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Unter Dehydratation (Wasserverlust) versteht man eine gesteigerte Abnahme der Körperflüssigkeit aufgrund einer ungenügenden Flüssigkeitszufuhr oder weil mehr Flüssigkeit ausgeschieden als zugeführt wird.
  25. D. Dekubitusprophylaxe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Ein Dekubitus ist häufig die Folge von Bewegungseinschränkung
  26. D. Demenz

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Etwa 2/3 der Demenzkranken werden in der Familie versorgt. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird die Versorgung zukünftig eine immer größere Rolle spielen.
  27. D. Depressionen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 4,4% der Männer bzw.13,5% der Frauen an einer Depression, das entspricht 7,8 Millionen Betroffenen. Besonders ältere Menschen, die allein leben, sind gefährdet.
  28. D. Dienstwagen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Um den pflegebedürftigen Menschen individuell in seiner häuslichen Umgebung betreuen zu können, wird meist ein Dienstwagen benutzt. Dieser muss täglich und auch zu Notfalleinsätzen stets fahrbereit sein.
  29. D. Duschen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Duschen ist ideal für das Wohlbefinden. Neben der Hautreinigung wird auch der Kreislauf aktiviert.
  30. D. Dysphagieprophylaxe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Eine Dysphagie oder Schluckstörung tritt auf, wenn eine der am Schluckakt beteiligten Strukturen in ihrer Funktion bzw. deren Zusammenwirken beeinträchtigt ist. Besonders gefährdet sind Menschen mit
  31. E. Einlauf

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Ballaststoffarme Ernährung, geringe Flüssigkeitsaufnahme sowie Bewegungsarmut führen gerade im Alter zu Verdauungsproblemen. Bei seltener Darmentleerung (weniger als 3-mal/Woche) kann eine Unterstützung durch einen Einlauf notwendig werden.
  32. E. Erbrechen

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Erbrechen dient als wichtiger Schutzreflex zur Eliminierung schädlicher Stoffe. Es ist keine Krankheit, sondern ein Symptom.
  33. E. Erstgespräch

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Das Erstgespräch befasst sich mit der konkreten Planung der Pflege und Versorgung des Pflegebedürftigen. Es sollte in der häuslichen Umgebung stattfinden, nur ausnahmsweise im Krankenhaus o. Ä.
  34. E. Essen und Trinken

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Essen und Trinken ist lebensnotwendig. Mit der Nahrungsaufnahme werden physische, psychische und soziale Bedürfnisse erfüllt.
  35. F. Fieber

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Körpertemperatur wird zentral im Gehirn reguliert. Durch verschiedene Ursachen entwickelt der Körper Fieber. Es kann kontinuierlich, intermittierend oder in Fieberschüben auftreten.
  36. F. Freiheitsentziehende Maßnahmen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Freiheitsentzug stellt einen Eingriff in die durch Grundgesetz und Menschenrechte garantierte Freiheit des Einzelnen dar.
  37. G. Ganzkörperpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Unterstützung muss hier individuell angepasst werden. Selbständigkeit soll gefördert werden, Hilfe wird nur bei Verrichtungen geleistet, die alleine nicht ausgeführt werden können.
  38. G. Gewalt in der Pflege

    Martina Döbele, Ute Becker, Peter Albert
    Zusammenfassung
    Gewalt oder Aggression in der Pflege wird häufig aus Angst oder Scham verschwiegen. Auf der Seite der Pflegedienste führen Dauerstress und mangelnde Möglichkeiten zur Stressbewältigung zu Reizbarkeit. Einsamkeit, Angst, Schmerzen und Hoffnungslosigkeit führen häufig bei Patienten zu einer aggressiven Grundtendenz. Oft reagieren auch überforderte pflegende Angehörige mit Aggression.
  39. H. Haarpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Je nach der individuellen Gewohnheit wird das Haar regelmäßig gewaschen.
  40. H. Hand-, Nagel- und Fußpflege

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Die Nagelpflege dient einerseits dem Wohlbefinden des Patienten, andererseits sollte sie aus hygienischen Gründen regelmäßig und gründlich durchgeführt werden.
  41. H. Hausarzt

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Oft ist der Pflegedienst die Schnittstelle zwischen Hausarzt und Patient. Durch den häufigen Kontakt können Pflegende den Zustand des Patienten und den Verlauf von Erkrankungen direkt beobachten. Andererseits sind die Pflegenden oft von der Mitarbeit des Arztes abhängig, wenn es um das Ausstellen von Verordnungen oder Rezepten geht. Teamwork und eine gute Kommunikation erspart Arbeit für beide Seiten und kommt letztlich dem Patienten zugute.
  42. H. Hausnotruf

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Viele Anbieter bieten einen Hausnotrufdienst an. In Notfallsituationen kann durch Knopfdruck Kontakt zur Leitstelle des Hausnotruf-Anbieters hergestellt werden. Diese schickt einen Rettungsdienst, einen Notarzt oder informiert Angehörige oder andere Vertrauenspersonen für eine rasche Hilfestellung.
  43. H. Hautpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die ideale Hautpflege eines Pflegebedürftigen sollte seinem individuellen Hauttyp, seinem Lebensalter und dem aktuellen Hautzustand angepasst sein. Schadstoffe, trockene Luft und UV-Strahlen können die Haut schädigen.
  44. H. Hilfs- und Pflegehilfsmittel

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Viele Einschränkungen bei Pflegebedürftigen lassen sich durch Hilfsmittel, die das Leben vereinfachen, beseitigen. Im Rahmen der häuslichen Pflege haben Pflegebedürftige einen Anspruch auf Hilfs- und Pflegehilfsmittel.
  45. H. Hygiene

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Oberstes Ziel aller Hygienemaßnahmen ist die Vermeidung von Infektion der Pflegeperson und weiterer Personen (Kollegen, andere Patienten) (Kap. Infektionsgefahr, Kap. MRSA).
  46. H. Hyperglykämie

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Durch zu hohe Blutzuckerwerte kann ein lebensbedrohliches diabetisches Koma entstehen.
  47. H. Hypertensive Entgleisung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Jeder Patient (meist mit vorbestehendem arteriellem Hypertonus) kann eine hypertensive Entgleisung erleiden. Die nicht lebensbedrohliche hypertensive Entgleisung kann in einen hypertensiven Notfall übergehen (mit Organschäden wie Schlaganfall, Gehirnblutung oder Herzinfarkt). Ziel ist, den Blutdruck langsam und sanft zu senken und negative Folgen wie Organschäden zu vermeiden.
  48. H. Hypoglykämie

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Durch ein relatives Überangebot an Insulin oder fehlender Nahrungszufuhr kommt es zu einem Abfall des Glukosespiegels im Blut. Die hormonelle Gegenregulation im Körper und der Glukosemangel im Gehirn führen zur Ausbildung von neurologischen Symptomen.
  49. I. Infektionsgefahr

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Zeitdruck erhöht das Risiko, sich während der Arbeit in der Pflege zu verletzen oder zu kontaminieren.
  50. I. Injektionstechniken

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Eine Injektion ist das Einspritzen von gelösten oder suspendierten Arzneimitteln in den Körper mittels einer Hohlnadel. Die häufigsten Injektionsarten sind die subkutanen (s.c.), intravenösen (i.v.) und intramuskulären (i.m.) Injektionen. Injektionen werden nur durchgeführt, wenn
  51. I. Inkontinenz

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Durch nachlassende Elastizität des Bindegewebes, insbesondere des Beckenbodens, und durch andere krankhafte Prozesse in den ableitenden Harnwegen oder im Verdauungstrakt kann eine vorübergehende oder dauerhafte Störung der Kontinenz hervorgerufen werden. Für Betroffene ist Inkontinenz meist mit Scham, für Angehörige oft mit Ekel verbunden.
  52. I. Insulin

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Insulininjektionen sind notwendig bei Patienten mit Diabetes Typ 1 und bei Typ-2-Diabetikern, deren Blutzucker mit oralen Medikamenten nicht ausreichend eingestellt werden kann.
  53. I. Intertrigoprophylaxe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Als Intertrigo bezeichnet man eine oberflächliche Hautentzündung in Hautfalten. Hier entstehen feuchte Kammern, in denen Bakterien und Pilze gut gedeihen.
  54. I. Intimpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Intimpflege ist häufig mit Scham verbunden. Berührungen des Intimbereichs sind in der Pflege jedoch unumgänglich. Dem Wunsch eines Pflegebedürftigen nach Pflegekräften des eigenen Geschlechts sollte ‒ gerade im Bereich der Intimpflege ‒ entsprochen werden.
  55. K. Kommunikation

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ihre Wirklichkeitssicht die wahre und richtige Sicht ist. Unsere Wahrnehmungen, Gedanken und Bewertungen sind abhängig von unserer Lebensgeschichte. Auf dieser Grundlage beurteilen wir auch das, was wir von anderen Menschen hören. Scheinbar mühelos funktioniert Kommunikation dann, wenn zwei Menschen eine ähnliche Wirklichkeitssicht haben.
  56. K. Kontrakturprophylaxe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Zahlreiche Krankheiten und pathologische Veränderungen können die Entwicklung einer Kontraktur bedingen bzw. begünstigen. Risikofaktoren sind:
  57. L. Lähmungen

    Martina Döbele, Ute Becker, Jens Kreikenbaum
    Zusammenfassung
    Eine Lähmung ist meist Folge einer Schädigung von Nerven oder Gehirnarealen. Man unterscheidet Plegien (vollständiger Ausfall der Skelettmuskulatur) von Paresen (inkompletter Ausfall von Muskeln).
  58. L. Leistungskomplexe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Hat die Pflegekasse dem pflegebedürftigen Menschen eine Pflegestufe zuerkannt, so übernimmt sie als Unterstützung (gemäß Pflegestufe) die Kosten für die Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung. Dazu wurden von den Pflegekassen Leistungspakete (= Leistungskomplexe oder Module) zusammengestellt, deren Abrechnung mit den Pflegeeinrichtungen im Versorgungsvertrag vereinbart wird.
  59. M. Marcumar

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Trotz des zunehmenden Einsatzes von neuen oralen Antikoagulanzien benötigen immer noch viele Patienten Marcumar (Wirkstoff Phenprocoumon) zur Hemmung der Blutgerinnung. Diese Patienten sollten immer einen Marcumar-Ausweis bei sich tragen, der kontinuierlich vom Hausarzt aktualisiert wird.
  60. M. Medikamentengabe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Medikamentengabe beinhaltet das ordnungsgemäße Richten der Medikamente (zweckmäßigerweise wochenweise) sowie die Verabreichung nach ärztlicher Anordnung.
  61. M. Mobilisation

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Unter Mobilisation versteht man Maßnahmen zur Aktivierung von Pflegebedürftigen, wie:
  62. M. MRSA

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Staphylococcus aureus ist ein Bakterium, das bei etwa 20–30% der Menschen auf der Haut nachweisbar ist (Nasenvorhof, Leistenregion, Achseln, Perineum). Die meisten Besiedelungen verlaufen klinisch stumm. Unter bestimmten Voraussetzungen (kleine Hautverletzungen) kann Staphylococcus aureus eine Vielzahl von Infektionen hervorrufen (Abszesse, Wundinfektionen bis hin zur Sepsis etc.).
  63. M. Mund- und Zahnpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Ist ein pflegebedürftiger Mensch nicht fähig, seine Zahn- und Mundpflege durchzuführen, übernimmt die Pflege das Pflegepersonal. Bei der Mundpflege wird die Mundhöhle inspiziert:
  64. N. Nasenpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Aufgaben der Nase sind Reinigung, Temperaturregulierung und Befeuchtung der Atemluft sowie die Geruchswahrnehmung.
  65. O. ödeme

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Man unterscheidet unterschiedliche Arten von Ödemen:
  66. O. Ohrenpflege

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Pflegeübernahme erfolgt bei Menschen, die ihre Ohrenpflege nicht mehr selbständig durchführen können.
  67. P. Patientenverfügung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    In einer Patientenverfügung kann für den Fall der Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festgelegt werden, ob und wie man in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchte. Somit trägt sie dazu bei, die eigene Selbstbestimmung am Lebensende sicherzustellen und ist dabei den behandelnden Ärzten sowie den Bevollmächtigten oder Betreuern eine große Hilfe.
  68. P. PEG und enterale Ernährung

    Martina Döbele, Ute Becker, Silke Frohmüller
    Zusammenfassung
    Die Anlage einer PEG ist das Standardverfahren für eine klinisch indizierte Langzeiternährung.
  69. P. Pflegedokumentation

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    An der Pflege beteiligen sich meist mehrere Personen. Für die Sicherung einer optimalen Pflege ist es erforderlich, dass jede Pflegeperson weiß, was andere getan haben. Ein wichtiges Hilfsmittel ist hierbei die Pflegedokumentation.
  70. P. Pflegestufen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Pflegeversicherung bietet Pflegebedürftigen eine Grundversorgung an Pflege und Betreuung sowie entlastende Hilfen. Bevor eine Person Leistungen der Pflegeversicherung erhält, muss sie vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) als pflegebedürftig eingestuft werden.
  71. P. Pflegetasche

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Im ambulanten Pflegedienst ist das Mitführen einer Pflegetasche (alternativ Pflegekoffer, Rucksacktasche) unerlässlich, um schnell auf unerwartete Situationen reagieren zu können. Die Tasche sollte groß genug sein, um alles unterzubringen, z. B. 20×40 cm, ggf. unterteilt und strapazierfähig.
  72. P. Pflegeüberleitung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Pflegeüberleitung ist das Bindeglied zwischen den Einrichtungen des Gesundheitswesens. Sie ist eine Maßnahme, die dem Pflegebedürftigen hilft, den Übergang von häuslicher Umgebung und stationären Einrichtungen möglichst problemlos zu bewältigen.
  73. P. Pflegeversicherung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Der äußere Rahmen der täglichen Arbeit beim Pflegebedürftigen wird im Wesentlichen von der sozialen Pflegeversicherung mitbestimmt. So werden vom Gesetzgeber bestimmte Formen der Hilfe vorgeschrieben (aktivierende Pflege), mit der Pflegeversicherung bestimmte Ziele verfolgt (ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen) und bestimmte Hilfebereiche (Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung) festgelegt.
  74. P. Pneumonieprophylaxe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Bettlägerigkeit, wenig Aufenthalt an der frischen Luft bzw. wenig Frischluftzufuhr sowie chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis führen bei vielen Patienten zu Atemstörungen bis hin zu Infektionen. Eine Infektionskrankheit, die nach wie vor zum Tode führen kann, ist die Pneumonie.
  75. P. Portkatheter

    Martina Döbele, Ute Becker, Silke Frohmüller
    Zusammenfassung
    Für langfristige intravenöse Behandlungen wird heute häufig ein Portkathetersystem implantiert. Es ermöglicht die sichere Applikation von Nährlösungen und Medikamenten auch im häuslichen Bereich. Dem Patienten bleiben schmerzhafte Punktionen erspart.
  76. P. Positionierungen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Häufige Komplikationen bei Immobilität sind:
  77. R. Rasur

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Eine Gesichtsrasur gehört zur regelmäßigen Pflege. Je nach Vorliebe des Patienten kann nass oder trocken rasiert werden. Bei Menschen mit absolutem Defizit an Selbstversorgung (z. B. weil sie nicht mehr gut sehen), übernehmen Pflegende die Rasur. Auch hier erfragt man (evtl. bei Angehörigen) die bisherige Gewohnheit, z. B. ob die Rasur zu Beginn oder als Abschluss der Pflege durchgeführt wird.
  78. R. Rückenschonende Arbeitsweise

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Falsche Bewegungsabläufe beim Stehen, Heben und Tragen sind häufig für Beschwerden und Schäden im Rückenbereich verantwortlich. Aber auch mangelnde Bewegung oder zu viel/falsches Sitzen sorgen oftmals für Probleme mit der Wirbelsäule und der Muskulatur.
  79. S. Sauerstoffapplikation

    Martina Döbele, Ute Becker, Peter Albert
    Zusammenfassung
    Bei eingeschränkter Lungenfunktion kann eine Anreicherung der Atemluft mit Sauerstoff notwendig werden (z. B. bei COPD, Lungenfibrose, Lungenkarzinom, neurologischen Erkrankungen, präfinal).
  80. S. Schlafmittel

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Schlafmittel werden verordnet, wenn hartnäckige Schlafstörungen vorliegen und eine Gefahr für die Gesundheit aufgrund des Schlafmangels droht. Davor sollten andere Gründe der Schlaflosigkeit ausgeschlossen sein (Schmerzen, Hyperthyreose).
  81. S. Schlaganfall

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Nach einem Schlaganfall wird oft zu spät reagiert, eine Therapie muss innerhalb der ersten 3 Stunden begonnen werden.
  82. S. Schmerzen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Schmerzen waren in der Entwicklung der Menschheit als Warn- und Leitsignal überlebenswichtig.
  83. S. Schock

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Ein Schock ist ein oft lebensbedrohlicher Zustand, der durch unterschiedliche Auslöser hervorgerufen werden kann. Es können unterschiedliche Symptome auftreten und verschiedene Maßnahmen notwendig werden.
  84. S. Schweigepflicht

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die Schweigepflicht ist eine Verpflichtung der Pflegekraft, persönliche Informationen des Patienten anderen Personen gegenüber nicht zu offenbaren. Der Patient muss darauf vertrauen können, dass Informationen und seine Daten nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden.
  85. S. Schwerhörigkeit

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Eine Verschlechterung oder der totale Verlust des Hörvermögens stellen für den betroffenen Menschen eine starke Beeinträchtigung des täglichen Lebens dar, weil das Hören ein wichtiges Kommunikationsmittel ist. Vor allem bei älteren Menschen, die an Schwerhörigkeit leiden, besteht die Gefahr von schwerwiegenden sozialen und psychischen Veränderungen und deren Folgen.
  86. S. Sehbehinderung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Im Alter nimmt das Sehvermögen (auch durch Erkrankungen wie Hypertonus und Diabetes) häufig ab. In Kombination mit Multimorbidität und kognitiven Defiziten wird der Alltag des Betroffenen dadurch stark eingeschränkt. Die Pflege von Sehbehinderten und Blinden erfordert durch das genaue und ausführliche Formulieren mehr Zeit, da der nonverbale Aspekt bei der Kommunikation fehlt. Das erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Geduld.
  87. S. Sekret

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Sekrete sind Absonderungen, die unterschiedliche Konsistenz aufweisen können.
  88. S. Sterbebegleitung

    Martina Döbele, Ute Becker, Rolf Kieninger
    Zusammenfassung
    Unter Sterbebegleitung versteht man alle Maßnahmen zur Erhaltung der Lebensqualität, d. h. Begleitung durch Ärzte, Pflegende, Ehrenamtliche etc. im Sinne der Hospizphilosophie. Aktive Sterbehilfe wird dabei ausgeschlossen.
  89. S. Stomaversorgung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Der Begriff Stoma (früher auch »Anus praeter« genannt) beschreibt eine operativ geschaffene Darm- bzw. Harnableitung, verbunden mit dem Verlust der Kontinenz. Für das Auffangen des Darm- oder Blaseninhaltes wird eine Stomaversorgung benötigt.
  90. S. Stress

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Stress ist meist relativ. Situationen, die uns gestern noch stark unter Druck gesetzt haben, können wir eventuell heute spielerisch bewältigen, weil Umgebungsvariablen sich geändert haben. Ebenso kann Mitarbeiterin A von Situationen gestresst sein, die Mitarbeiterin B souverän meistert.
  91. S. Stuhlausscheidung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Eine normale Darmentleerung (Defäkation) findet zwischen 3-mal täglich und 3-mal in der Woche statt. Sie wird durch den Druck im Rektum ausgelöst und ist nicht schmerzhaft. Der normale Stuhl ist geformt und nicht besonders übel riechend. Die durchschnittliche Menge von 100–500 g ist von der Art der Nahrungsaufnahme (z. B. den aufgenommenen Ballaststoffen) abhängig. Seine normale Farbe ist hell- bis dunkelbraun. Abhängig von Nahrung, Medikamenten oder Erkrankungen ändert sich seine Farbe.
  92. S. Sturz

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Bei älteren Patienten führen Stürze aufgrund der abnehmenden Knochendichte häufig zu Brüchen und sind damit oftmals der Auslöser einer fortschreitenden Immobilität. Daher ist es sehr wichtig, Stürze zu vermeiden. Da sich die meisten Stürze im häuslichen Umfeld ereignen, ist es wichtig, auf Sturzfaktoren in der Wohnung und im Tagesablauf zu achten.
  93. T. Thrombose

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Bei bettlägerigen oder immobilen Patienten ist eine Thrombose eine gefürchtete Komplikation. Bei Verdacht auf Thrombose ist unverzügliches Handeln wichtig.
  94. T. Thromboseprophylaxe

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Personen, die eine Einschränkung in Mobilität oder Aktivität durch Alter, Krankheit oder Behinderung aufweisen, gelten als thrombosegefährdet, vor allem dann, wenn weitere Risikofaktoren das Entstehen einer Thrombose begünstigen (Kap. Thrombose).
  95. T. Tracheostoma

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Bei Langzeitbeatmung, neurologischen Erkrankungen oder nach großen Operationen im Larynxbereich wird meist ein Tracheostoma als Verbindung zur Luftröhre angelegt. Ein Tracheostoma kann auch (bei zu erwartender Gesundung) vorrübergehend angelegt werden.
  96. T. Transfer

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Das Positionieren, Umbetten und der Positionswechsel von Pflegebedürftigen spielt in der ambulanten Pflege eine große Rolle. Durch richtige Arbeitstechniken können diese Bewegungen sicher und rückengerecht ablaufen.
  97. U. Umgang mit pflegenden Angehörigen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Von den über 2 Millionen Pflegebedürftigen werden mehr als zwei Drittel zu Hause, großenteils ausschließlich durch die Angehörigen versorgt. Auf professionelle Dienste wird oft erst dann zurückgegriffen, wenn die familiäre Pflegeleistung erschöpft ist oder fachliche Qualifikation benötigt (z. B. bei der Behandlungspflege) wird.
  98. U. Urin

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Urin oder Harn wird in den Nieren gebildet und durch die ableitenden Harnwege (Harnleiter, Harnröhre) ausgeschieden. Normalzustand ist willkürliche, schmerzlose Blasenentleerung.
  99. V. Verbrennung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Verbrennungen oder Verbrühungen entstehen häufig durch Unachtsamkeit, aber auch durch mangelnde Sinnesleistungen im Alter (Kerzen, Heizlüfter).
  100. V. Vergiftung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Vergiftungen treten häufig auf. Sie können ohne Folgen verlaufen, aber auch tödlich oder mit Folgeschäden enden. Häufig sind sie durch Umsicht vermeidbar. Eine der häufigsten Vergiftungsursachen bei erwachsenen Menschen sind falsch eingenommene oder überdosierte Medikamente.
  101. V. Verordnungen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Das Leistungsangebot ambulanter Pflege setzt sich aus unterschiedlichen Pflegeleistungen zusammen, die von Leistungsträgern wie der gesetzlichen Kranken- und Pflegekasse oder von Sozialhilfeträgern finanziert werden:
  102. V. Verschlossene Tür

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Der Pflegende muss Zutritt zu Wohnung oder Haus des Patienten haben.
  103. V. Versorgung eines Verstorbenen

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Die besondere Atmosphäre nach dem Tod eines Menschen wird bewahrt, wenn alles mit Ruhe und Achtsamkeit getan wird.
  104. V. Vorsorgevollmacht

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Mit einer Vorsorgevollmacht kann eine entscheidungsfähige Person an gesunden Tagen festlegen und vorsorgen, wer im Falle einer später eintretenden Geschäfts- und Entscheidungsunfähigkeit für sie entscheiden darf.
  105. W. Wahnhafte Zustände

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Wahn kann als Symptom bei vielen verschiedenen psychiatrischen Erkrankungen auftreten.
  106. W. Wickel

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Wickel können Heilung fördern und Beschwerden lindern. Bei Zeitknappheit im Pflegealltag können Angehörige diese Aufgabe übernehmen oder die Wickel können z. B. vor dem Richten der Medikamente angelegt werden.
  107. W. Wiederbelebung

    Martina Döbele, Ute Becker
    Zusammenfassung
    Oft wird bei Herz-Kreislauf-Stillstand von den Umstehenden nichts unternommen, aus Angst, etwas falsch zu machen. In diesem Fall tritt unweigerlich der Tod ein.
  108. W. Wundmanagement

    Martina Döbele, Ute Becker, Sabine Philbert-Hasucha
    Zusammenfassung
    Ursachen für chronische Wunden sind meist chronisch venöse Insuffizienz, Diabetes, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Druckgeschwüre (Dekubitus).
  109. Z. Zeit

    Martina Döbele, Ute Becker, Brigitte Glück
    Zusammenfassung
    Zeitdruck entsteht, wenn es nicht möglich ist, das geplante Vorhaben pünktlich, qualitativ ausreichend und in Ruhe durchzuführen.
  110. Backmatter

Titel
Ambulante Pflege von A bis Z
Herausgegeben von
Martina Döbele
Ute Becker
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-49885-9
Print ISBN
978-3-662-49884-2
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-49885-9

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