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29.11.2017 | Ambulant | Nachrichten

Pflegeroboter für Lasten und Gespräche

Sollten sie als Pflegebedürftige zu Hause gepflegt werden, würden 48 Prozent der Deutschen dem Einsatz technischer Hilfsmittel wie Pflegerobotern zustimmen. Das ergibt eine vor Kurzem veröffentlichte, repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

Pflegeroboter (Symbolbild) © HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com / picture-allianceKönnten Sie sich diesen Roboter als Gesprächspartner vorstellen?

Mit 68 Prozent Zustimmung – Mehrfachnennungen waren möglich – könnten sie sich am ehesten den Einsatz von Pflegerobotern zur Hilfe beim Heben und Umlagern des zu pflegenden Menschen vorstellen. Weit abgeschlagen findet sich mit 36 Prozent Zustimmung auf Platz zwei der Einsatz zur schnellen Hilfe nach Stürzen, gefolgt von der Hilfe bei der Medikamenteneinnahme mit 32 Prozent.

Jeweils 25 Prozent Zustimmung würden Pflegeroboter erfahren, wenn sie zur Hilfe beim Essen oder bei alltäglichen Pflegeaufgaben wie Waschen, Baden oder dem Toilettengang eingesetzt würden. 23 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahre könnte sie sich sogar zur Beschäftigung und als Gesprächspartner vorstellen. An solchen assistiven Systemen – zum Beispiel auf Basis des humanoiden Roboters Pepper zum Einsatz in Pflegeheimen – arbeitet etwa die Forschungsgruppe Assistive Technologien an der Frankfurt University of Applied Sciences unter der Leitung von Professor Barbara Klein. (maw)