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Ambulant betreute Wohngruppen

Bestandserhebung, qualitative Einordnung und Handlungsempfehlungen

  • 01.10.2020
  • Themenschwerpunkt
Erschienen in:

Zusammenfassung

Ambulant betreute Wohngemeinschaften (WG) sollen nach dem Willen des deutschen Gesetzgebers wohlfahrtspluralistische Wohn- und Versorgungssettings in die Versorgungsstruktur der Langzeitpflege implementieren helfen. Sie folgen dem Prinzip der geteilten Verantwortung, das das koproduktive Zusammenwirken von Professionellen, beruflich Tätigen, An- und Zugehörigen sowie freiwillig Engagierten kennzeichnet. In der im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums durchgeführten Bestandserhebung von ambulant betreuten WG wird zur qualitativen Einordnung von WG-Typen das Konzept der Hybridität zugrunde gelegt. Die deutschlandweite Bestandserhebung zeigt, dass der Grad der Hybridität von WG positive Zusammenhänge zu den in den WG verfolgten Zielen und Werten in Bezug auf die Kooperation im Gemeinwesen, die Selbstbestimmung der Bewohner*innen, den Gemeinschaftsbezug der Bewohner*innen und die wohnortnahe Versorgung aufweist.
Titel
Ambulant betreute Wohngruppen
Bestandserhebung, qualitative Einordnung und Handlungsempfehlungen
Verfasst von
Prof. Dr. habil. Thomas Klie
Dr. Claus Heislbetz
Prof. Dr. Birgit Schuhmacher
Publikationsdatum
01.10.2020
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 6/2020
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-020-01713-6
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